 Gipfelaufbau
und Zustiegsgrat.

Blick am Gipfel
zurück über den Nordgrat.

Gipfelblick
gegen Osten.

Formarinsee,
darüber Fensterlewand und Saladinaspitze. Am Horizont
dehnt sich die Silvrettagruppe aus, davor das westliche Verwall.

Ausblick im
Nordosten. Links hinten erkennt man den pultförmigen
Hohen Ifen, Mitte rechts Widderstein und
davor Braunarlspitze.

Abstieg zurück
durch die Westflanke. Am Horizont erstreckt sich das Rätikon,
davor, diesseits des Klostertals, steht der Schafberg.

Die herbstlich
verschneite Rote Wand aus Westen von der Damülser
Mittagsspitze. Im Mittelgrund links erhebt sich das Zafernhorn.
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Jenseits führt der Pfad
nach rechts. Auf den Schuttreißen unterhalb senkrechter Wandfluchten
verliert der Weg 20-30m an Höhe, steigt wieder an um bei ca. 2355m zwischen
überhängenden Felsen eine enge Scharte zu überschreiten (hier einige
Seilsicherungen). Danach quert man ein zweites westseitiges Kar, verliert
dabei knapp 50m und erreicht bald den Auslauf des Nordgrates. In einigen
Kehren geht es über die mittelsteile, grasdurchsetzte Westflanke zur
Gratschneide hinauf. Oben angelangt öffnet sich jäh der Blick auf den
kleinen nordseitigen Gletscher. Den Markierungen nach geht es stellenweise
ausgesetzt direkt über die scharfe Schneide aus gutem Fels (anhaltend I).
Nach anfänglichem Auf und Ab geht es zum Schluss steil zum Gipfelkreuz (1:30).
Abstieg an die Rote Furka wie Aufstieg (1:30).
Jenseits setzt der Nordostgrat des Rothorn (2481m) an. Erkundungen
bis zur halben Höhe auf dem breiten, stellenweise aber ausgesetzten Felsgrat
deuten Schwierigkeiten über II an (0:30) und
verlangen Seilsicherung.
Restlicher Abstieg zum P in 1:20.
- Die Rote Wand ist ein besonders markanter und allseits scharf
herausgeschnittener Berg und hinter der Unteren Wildgrubenspitze
(2753m) zweithöchster im Lechquellengebirge. Auch von Westen,
z.B. vom
Faschinajoch
bei Damüls, bietet die Rote Wand einen imposanten Anblick (s.
Bild l.u., Winteraufnahme). Auf halber Höhe der zerrissenen Südwand
erkennt man ein auffällig rotgefärbtes Band.
- Sehr abwechslungsreiche Tour auf einen grandiosen Aussichtsgipfel
.
Trotz einer Dreiviertelumrundung des Berges bleibt es eine kurze Tour. In
der näheren und mittleren Umgebung zeigen sich unverstellt die
Berühmtheiten im Bregenzerwaldgebirge und in den Allgäuer
Alpen. Man erkennt im Alpenvorland den
Hohen Ifen
genauso wie im Osten die bald 80 Kilometer entfernte Zugspitze.
Im Osten und Südosten ragen auch Holzgauer Wetterspitze,
Hoher Riffler
und Patteriol auf. Im Süden erblickt man der Reihe nach die
Silvrettagipfel inkl. Piz Linard ebenso wie die Gipfel im
Rätikon. Am westlichen Horizont heben sich Tödi,
Glärnisch und Säntis besonders heraus.
- Die Ausgesetztheit des Nordgrates wird die Schwierigkeiten bei Glätte
deutlich über I ansteigen lassen. Dann bietet sich der Alternativzustieg
zum Gipfel über den kleinen Gletscher, der nordseitig eingelagert ist, an
(s. oberstes Bild). Zum Gipfelfels geht es danach von links über den
breiteren Nordostgrat.
- Maut für die Stichstraße ins oberste Lechtal: EUR 10,-. P nur an
wenigen Stellen. In der Hauptsaison ist die Straße tagsüber gesperrt, dann
Busverkehr. Bei schönem Wetter muss man auf der stündlich verkehrenden
Linie zwischen Lech und Formarinsee mit überfüllten Bussen rechnen.
- Vergl. auch Tour 449, Roggelskopf.
- Tour alleine gegangen.
- Einfache Wegstrecke (5.3 Kilometer) zum Download als
GPX-Datei.
Fotos: Thehighrisepages.de |