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Tour 353 - Rote Wand

Vorarlberg Lechquellengebirge Rote-Wand-Gruppe

Bergtour Route Formarinalpe - Rote Furka - N-Grat (I) Gesamtaufstiegshöhe (m) 960 + 120 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse herbstlich gut

Max
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Aufstiegs-
höhe (m)
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zeit (h)
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Eigenstän-
digkeit
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2704 1830 960 2:40 G2 877 11010 2

Rote Wand

Die Rote Wand über dem breiten Vorbau des Obergschröf bei der Anfahrt kurz vor der Formarinalpe.

Gipfelaufbau

Gipfelaufbau und Zustiegsgrat.

 

Nordgrat

Blick am Gipfel zurück über den Nordgrat.

 

Gipfelblick gegen Osten

Gipfelblick gegen Osten.

 

Ausblick nach Süden

Formarinsee, darüber Fensterlewand und Saladinaspitze. Am Horizont dehnt sich die Silvrettagruppe aus, davor das westliche Verwall.

 

Ausblick im Nordosten

Ausblick im Nordosten. Links hinten erkennt man den pultförmigen Hohen Ifen, Mitte rechts Widderstein und davor Braunarlspitze.

 

In der Westflanke

Abstieg zurück durch die Westflanke. Am Horizont erstreckt sich das Rätikon, davor, diesseits des Klostertals, steht der Schafberg.

 


Rote Wand aus Westen

Die herbstlich verschneite Rote Wand aus Westen von der Damülser Mittagsspitze. Im Mittelgrund links erhebt sich das Zafernhorn.

Spätherbstlicher Blick vom Gungern bei Damüls auf die Nordwestflanke. Über der Bildmitte der besonnte Rücken der zum Grat führt, rechts vom Gipfel ist die Rote Furka eingeschnitten.

Blick vom Glatthorn bei Damüls

 

Ansicht aus Nordosten vom Anstieg zur Butzenspitze.

Rote Wand aus Nordosten

 

Ansicht aus Osten

Umfeld der Roten Wand (Mitte) aus OSO vom Spullers Schafberg. Im Mittelgrund links das steil herausgehobene Pfaffeneck über der Freschenwand.

 

Rote Wand aus Nordwesten

Spätsommerliche Ansicht aus Nordwesten vom Zafernhorn.

 

Rote Wand über dem Formarinsee

Rothorn, Rote Furka und Rote Wand über dem Formarinsee aus Süden von der Freiburger Hütte.

 

Anfahrt über Lech nach Zug und weiter ins oberste Lechtal zur Formarinalpe vor dem Formarinsee (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P an der Formarinalpe (1871m) über den Fahrweg hinab zum nahen Formarinsee (1830m). Bevor man das Westufer erreicht führen Pfadspuren in die nördlichen Grashänge, wo sie kurz darauf auf den markierten Weg von der Freiburger Hütte treffen. Der Bergweg führt mäßig steil durch offene Gras- und Kalkschrofenhänge zu den Südabstürzen der Roten Wand und zieht dann nordwestwärts ins Geröllkar unterhalb des Sattels der Roten Furka. Nach nur einer Kehre ist bereits der Sattel auf 2363m erreicht (1:10).
Jenseits führt der Pfad nach rechts. Auf den Schuttreißen unterhalb senkrechter Wandfluchten verliert der Weg 20-30m an Höhe, steigt wieder an um bei ca. 2355m zwischen überhängenden Felsen eine enge Scharte zu überschreiten (hier einige Seilsicherungen). Danach quert man ein zweites westseitiges Kar, verliert dabei knapp 50m und erreicht bald den Auslauf des Nordgrates. In einigen Kehren geht es über die mittelsteile, grasdurchsetzte Westflanke zur Gratschneide hinauf. Oben angelangt öffnet sich jäh der Blick auf den kleinen nordseitigen Gletscher. Den Markierungen nach geht es stellenweise ausgesetzt direkt über die scharfe Schneide aus gutem Fels (anhaltend I). Nach anfänglichem Auf und Ab geht es zum Schluss steil zum Gipfelkreuz (1:30).
Abstieg an die Rote Furka wie Aufstieg (1:30).
Jenseits setzt der Nordostgrat des Rothorn (2481m) an. Erkundungen bis zur halben Höhe auf dem breiten, stellenweise aber ausgesetzten Felsgrat deuten Schwierigkeiten über II an (0:30) und verlangen Seilsicherung.
Restlicher Abstieg zum P in 1:20.

  • Die Rote Wand ist ein besonders markanter und allseits scharf herausgeschnittener Berg und hinter der Unteren Wildgrubenspitze (2753m) zweithöchster im Lechquellengebirge. Auch von Westen, z.B. vom Faschinajoch bei Damüls, bietet die Rote Wand einen imposanten Anblick. Auf halber Höhe der zerrissenen Südwand erkennt man ein auffällig rotgefärbtes Band.
  • Sehr abwechslungsreiche Tour auf einen grandiosen Aussichtsgipfel Besonders empfehlenswert. Trotz einer Dreiviertelumrundung des Berges bleibt es eine kurze Tour. In der näheren und mittleren Umgebung zeigen sich unverstellt die Berühmtheiten im Bregenzerwaldgebirge und in den Allgäuer Alpen. Man erkennt im Alpenvorland den Hohen Ifen genauso wie im Osten die bald 80 Kilometer entfernte Zugspitze. Im Osten und Südosten ragen auch Holzgauer Wetterspitze, Hoher Riffler und Patteriol auf. Im Süden erblickt man der Reihe nach die Silvrettagipfel inkl. Piz Linard ebenso wie die Gipfel im Rätikon. Am westlichen Horizont heben sich Tödi, Glärnisch und Säntis besonders heraus.
  • Die Ausgesetztheit des Nordgrates wird die Schwierigkeiten bei Glätte deutlich über I ansteigen lassen. Dann bietet sich der Alternativzustieg zum Gipfel über den kleinen Gletscher, der nordseitig eingelagert ist, an (s. zweites Bild). Zum Gipfelfels geht es danach von links über den breiteren Nordostgrat.
  • In der Hauptsaison ist die Mautstraße tagsüber gesperrt, dann bleibt der Buslinienverkehr. Bei schönem Wetter muss man auf der stündlich verkehrenden Linie zwischen Lech und Formarinsee mit überfüllten Bussen rechnen.
  • Vergl. auch Tour 449, Roggelskopf.
  • Tour alleine gegangen.

 

  • Einfache Wegstrecke (5.3 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Ansicht aus Süden.

Rote Wand

Die Gipfelwand im Detail.

Rote Wand, Gipfelwand.

 

   

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