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Tour 1165 - Butzenspitze

Vorarlberg Lechquellengebirge Braunarlspitz-Karhorn-Gruppe

Bergtour Route Schröcken - Jägersteig (Geislinger Steig) - SO-Grat (I-II) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1310 + 30 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse spätsommerlich

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
2547
(2460 abgebr.)
1240 1310
(1220)
4:05
(3:45)
G3
(G2)
37 (ca.) 230 5

Braunarlspitze

Links Butzenspitze, Kleinspitze und Braunarlspitze, rechts Hochberg, gesehen bei der Anfahrt über den Hochtannbergpaß.

Braunarlspitze

Unter der Hochgletscheralpe. Hinten links stehen Butzenspitze und Kleinspitze, Mitte rechts die Braunarlspitze.

 

In der Hochgletscheralpe

Am Wegabzweig in der Hochgletscheralpe. Rechts über der Wegtafel ragt die Braunarlspitze auf.

 

Am Jägersteig

Blick vom Jägersteig zum Widderstein.

 

Am Butzensee

Am Butzensee angekommen. Hinten steht das Zuger Hochlicht, links ist der Mohnensattel eingesenkt.

 

Butzenspitze

Die Butzenspitze.

 

An der Butzenschulter auf 2422m:

Mohnenfluh und Zuger Hochlicht

Rückblick auf die Mohnenfluh, flankiert von Juppenspitze (links) und Zuger Hochlicht (rechts). Unten liegt der Butzensee.

 

Butzenspitze

Die Butzenspitze, links die Kleinspitze, dahinter die Braunarlspitze.

 

Mohnenfluh

Widderstein (links hinten) und Mohnenfluh (rechts). Den Mittelgrund nimmt das Kalkplateau der Butzen ein. Links unten zieht das Kerbtal des Fellbach herein.

 

Lechtaler Alpen

Die Lechtaler Alpen im OSO: Links Holzgauer Wetterspitze und Feuerspitze, rechts Fallesinspitze. Im Mittelgrund stehen die Wösterspitzen.

 

Omeshorn und Untere Wildgrubenspitze

Omeshorn und Untere Wildgrubenspitze im Südosten im Lechquellengebirge.

 

Sulzfluh und Drei Türme

Sulzfluh (darunter der Formaletsch über dem verdeckten Formarinsee) und Drei Türme im südwestlich gelegenen Rätikon.

 

Rote Wand

Die Rote Wand im Südwesten.

 

Jägersteig

Beim Rückweg über den Jägersteig. Rechts das Braunarlfürggele und der Hochberg.

 

Unter dem Jägersteig

Rückblick auf die Abbruchkante der Butzen mit dem Jägersteig. Links steht die Mohnenfluh.

 

Jägersteig

Die Abbruchkante der Butzen mit dem Jägersteig.

 

Kerbtal des Fellbach

Vor dem Abstieg ins Kerbtal des Fellbach.

 


Anfahrt aus Osten vom Lechtal über den Hochtannbergpaß, aus Westen von Bregenz über Au, nach Schröcken. P am Südrand des Ortes nahe der Kirche (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Von der Kirche auf Fahrweg, der Markierung 5a folgend, nach Süden zur Brücke über die tief eingekerbte Bregenzer Ache hinab und gegenüber in Kehren durch Wald, bald offene Wiesen, zur nahen Fellealpe hinauf. Wenig weiter verlässt der markierte Pfad den Fahrweg nach rechts um dann weiter oben, rechts über der tiefen Talkerbe des Fellbach, durch Buschwerk und Staudenwiesen in die Hintere Fellealpe hinein zu queren. Ihr folgt eine markante, wasserfallgeschmückte Talstufe, die rechts auf schmalem und teils steilem Wurzelpfad überwunden wird. Darüber, nun im begrünten Kar der Hochgletscheralpe am Fuße der enormen Nordostwände der Braunarlspitze, ist der Abzweig (1:20) nach links zum Jägersteig bzw. Geislinger Steig Richtung Butzensee erreicht.
Flach an einer verfallenen Schäferhütte vorbei und über ein Bächlein geht es dann über Grashänge nach links bis direkt unter die Abbrüche des kahlen Felsplateaus der Butzen auf etwa 2000 Meter empor. Dicht über enorm hohen, tobelzerfurchten Steilgrashängen folgt der Steig zunächst einem schmalen Band (Fixseil) in der Wand ehe es durch eine Rinne (I, gesichert) ansteigend auf eine Wiesenkanzel empor geht. Wenige Kehren oberhalb zieht der Pfad wieder ins hier flachere Kalkgeschröf hinein, noch über einen Felsabsatz (I) hinweg, bevor entlang einer Verschneidung (I, Fixseil) eine letzte große, rund abfallende Felsschwelle zu überwinden bleibt. Nach kürzerer, flacherer Etappe steht man nach 1:10 vor dem Butzensee auf 2124m im Bergkessel unter Mohnenfluh und Zuger Hochlicht.
Nun über dem rechten, westlichen, Ufer über begrüntes Kalkgeschröf ansteigend in 0:10 zum nahen Weg Nr. 24/25, der quer durch die Südflanken zur Göppinger Hütte zieht. Ihm nach rechts folgend über zunehmend kahleres Geschröf (dem Firstrücken der Butzen) geht es bald auf den markanten Südostkamm der Butzenspitze und über ihn rasch zum Wegscheitel an der Butzenschulter auf 2422m. Hier vom westwärts durch den Schuttkragen weiterziehenden Hüttenweg (Thomas-Praßler-Weg) ab um nun dem Felsgrat (I-II), dicht an der Schneide, zum nahen Gipfel zu folgen. Abbruch auf knapp 2460m, da ohne Seilsicherung zu exponiert (1:05).
Abstieg auf dem Anstiegswege: Zum Butzensee in 0:45, zum Abzweig in der Hochgletscheralpe in 0:55, zum P mit 30 Metern Gegenanstieg in 1:20.

  • Die wenig begangene Butzenspitze ist der östlichste Nebengipfel der Braunarlspitze. Aus Norden erscheint sie als deren breite, östliche Schulter. Dazwischen findet man noch die Kleinspitze.
  • Der (teils etwas ausgesetzte) Weg über den Jägersteig ist landschaftlich außerordentlich lohnend Besonders empfehlenswert. Kaum weniger reizvoll sind auch die Passagen unterhalb durch das Kerbtal des Fellbach und den eng umstandenen Bergkessel der Hochgletscheralpe oder die höheren Abschnitte um den Butzensee und das obere Kalkplateau der Butzen. Nicht zuletzt lohnt die Tour wegen der Ausblicke auf Widderstein, Mohnenfluh und Rote Wand.

 

  • Anstiegsweg (7.3 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Spätherbstliche Ansicht von Butzenspitze, Kleinspitze und Braunarlspitze aus Nordosten.

Butzenspitze, Kleinspitze und Braunarlspitze

 

Butzenspitze, Kleinspitze und Braunarlspitze

                                

 

   

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