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Tour 447 - Mohnenfluh, Karhorn

Vorarlberg Lechquellengebirge Braunarlspitz-Karhorn-Gruppe

Bergtour Route Oberlech - Mohnenfluh über Mohnensattel und S-Grat auf und ab - Auenfeldsattel - Karhorn über S-Flanke und SO-Sporn (I) auf und ab - Auenfeldsattel - Oberlech Gesamtaufstiegshöhe (m) 1560 + 120 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse herbstlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m) 
[2]
 Dominanz
(m) 
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Mohnenfluh 2544 1700 850 2:10 BW1 394 2100 3
Karhorn 2416 1709 710 2:55 BW2 707 3700 2
Karhorn

Am Mohnensattel mit Blick aufs Karhorn. Im Hintergrund der Biberkopf.

Mohnensattel und Mohnenfluh mit Südgrat.

Mohnenfluh

 

An der Muhnenfluh

Aussicht am Gipfel der Mohnenfluh:
Blick nach Süden gegen die Untere Wildgrubenspitze (Mitte). Dicht links dahinter steht, bereits im Verwall, der Patteriol.

Westlich benachbart ist die Braunarlspitze, links unten im Bergkessel liegt der Butzensee.

Braunarlspitze

 

Am Karhorn

Am Karhorn angekommen: Blick nach Süden gegen die Untere Wildgrubenspitze (rechts). Links am Horizont findet man im Verwall wieder den Patteriol. Etwas tiefer zwischen beiden erstreckt sich die sattelförmig eingesenkte Hasenfluh. Das Tal nimmt die Ortschaft Lech ein.

 


Mohnenfluh und Zuger Hochlicht

Die Mohnenfluh, flankiert links von der Juppenspitze, rechts von Mohnensattel und Zuger Hochlicht, aus Westen vom Anstieg zur Butzenspitze.

 

Mohnenfluh

Ansicht von der Butzenschulter.

Anfahrt über Lech nach Oberlech; aus Norden über das Lechtal oder den Hochtannbergpass, aus Süden über den Flexenpaß zu erreichen. P auf 1700m am Fahrweg unter der Sessellifttrasse zu den Guggisköpfen (auch Schloßköpfe, s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P zwischen den letzten Häusern hindurch nach Westen, dem Hinweis "Mohnenfluh, Göppinger Hütte" folgend. Der Pfad, später Fahrweg, windet sich durch labyrinthische Graskuppen und Dolinen (Gipslöcher) zum Sattel nördlich des Kriegerhorn hinauf. Vom Sattel nach Nordwesten, rechts unter der Schrofenkuppe des Zuger Hochlicht vorbei und dahinter zum Mohnensattel auf 2319m (1:40). Auf Steigspur über den Südgrat zur Mohnenfluh: Der Grat beginnt breit und ist ganz mit feinem Schutt bedeckt. Zuoberst wo der Grat schärfer wird führt die Spur knapp links am First entlang um kurz vor dem Gipfel über letzte Felsstufen auf die Schneide zu führen. Über diese zum nahen Gipfel. Metallkreuz und Buch sind nach 0:30 erreicht.
Zurück zum Mohnensattel in 0:20. Nun nach links auf Weg Nr. 26 in die Grasmulden der Fürmeslemähder hinab, Richtung Karhorn. Später an einer einzelnen Hütte vorbei (Obere Gaisbühelalm) und weiter bis zum breiten Wanderweg Nr. 8 (0:45), Nähe Untere Gaisbühelalm. Auf diesem links weiter, in leichtem Auf und Ab durch wellige Matten bis zum Auenfeldsattel (0:15), mit 1709m der tiefste Punkt zwischen beiden Bergen. Vom Sattel über die weite Südflanke zum Karhorn: Den querenden Weg nach rechts entlang. Vor der grünen Kuppe des Karbühel links ab und links vom beherrschenden steilen Felsvorbau P 1915 empor. Der Pfad führt von weit links über eine schräg ansteigende Grasrampe auf dessen Anhöhe. Darüber lange über reizlose mittelsteile felsdurchsetzte Grashänge aufwärts. Am Abzweig zum "Warther Horn" vorbei zum Einstieg in die Felsen des SO-Sporns (I). Anfangs über recht steile Felsen höher, zwei Stellen sind mittels Klammern bzw. Drahtseilen gesichert. Darüber etwas flacher auf der Schneide nach links zum höchsten Punkt. Kreuz und Buch sind nach 1:35 erreicht.
Zurück zum Auenfeldsattel in 0:50. Auf dem breiten Weg Nr. 8 durch bis zum P in Oberlech (0:50). Dabei stehen bis Untere Gaisbühelalm 70hm und im Tobel des Kitzbach 50hm Gegenanstieg bevor.

  • Die Hänge zwischen Oberlech und Mohnensattel sind Schigebiet. Die Liftanlagen werden nur im Winter betrieben.
  • Das Wegenetz verzweigt sich vielfach, ist aber lückenlos beschildert.
  • Für Fotografen sind beide Gipfel ein lohnender Standort. Beim Vergleich der Aussicht beider Berge schneidet die Mohnenfluh besser ab: Allgäuer Alpen mit Hoher Ifen (vom Karhorn nicht zu sehen), Widderstein (in der Draufsicht vom Karhorn aus bleibt die so markante Südrinne beinahe unbemerkt), Hochvogel, Trettachspitze, Biberkopf und Hohes Licht (vom Karhorn aus sind beide kaum zu trennen). Lechtaler Alpen mit Holzgauer Wetterspitze, Feuerspitze. Verwall mit Hoher Riffler, Küchelspitze, Patteriol (von der Mohnenfluh schlechter zu sehen), Kaltenberg. Lechquellengebirge mit Untere Wildgrubenspitze, Umrahmung Formarinsee mit Rote Wand (vom Karhorn nicht zu sehen), Braunarlspitze (nur von der Mohnenfluh aus ist die imposante NO-Wand einzusehen), dazwischen am Horizont das Rätikon mit Sulzfluh, Drusentürmen, Schesaplana. Bregenzer Wald mit Kanisfluh (vom Karhorn besser), die Appenzeller Alpen mit Säntis.
  • Beim Anstieg zur Mohnenfluh hat man zwar kaum etwas zu klettern, dafür ist die nächste Umgebung mit dem Steilkar des Butzenloch und der Nordostwand der Braunarlspitze sehr beeindruckend.

 

  • Gesamte Wegstrecke (17.5 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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