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Tour 1167 - Schlierewand

Tirol Lechtaler Alpen Rudigergruppe

Bergtour Route Berwang-Namloser Landesstraße - Althütte - Schlierewand über NO-Grat auf und SW-Grat ab - Sandegg über NO-Grat auf und ab Gesamtaufstiegshöhe (m) 1000 + 30 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse herbstlich

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
Schlierewand 2217 1255 970 2:30 BW1 24 930 5
Sandegg 2216 2195 30 0:20 BW1 18 300 6

Schlierewand

Die Schlierewand.

Schlierewand

Blick in die Gipfelwand.

 

Thaneller und Hönig

Rückblick nach Nordosten auf Thaneller (links) und Hönig (Mitte, rechts dahinter der Kamm von Kohlbergspitze bis Upsspitze). Genau in der Bildmitte erkennt man Mitteregg.

 

Thaneller

Der Thaneller über Rinnen im NNO.

 

Schlierewand

Rückblick am Sandegg auf die Schlierewand. Hinten stehen in den Ammergauer Alpen Hochschrutte (links) und Upsspitze (rechts).

 

Namloser Wetterspitze

Die Namloser Wetterspitze im Südwesten. Vorne stehen Engelspitze (links) und Kalter Stein (rechts).

Namloser Wetterspitze

 

Mittlere Kreuzspitze und Elmer Kreuzspitze

Berge wie Skulpturen: Mittlere Kreuzspitze (Mitte links) und Elmer Kreuzspitze (rechts) im WSW.

 

Knittelkarspitze

Die Knittelkarspitze, gesehen am Sandegg. Rechts steht die Graskuppe der Kelmer Spitze, in der Tiefe liegt die Ortschaft Kelmen.

Knittelkarspitze

Knittelkarspitze

 

Loreakopf

Der Loreakopf im Südosten.

 

Im Rotlechtal

Rückblick im Rotlechtal bei der Rückkehr. Links hinten steht der Loreakopf.

 

Anfahrt, aus Norden und Osten über Bichlbach (Fernpaßbundesstraße), aus Westen von Stanzach (Lechtal), über die Berwang-Namloser Landesstraße (L21) zur Brücke über den Rotlech. P etwas südlich an der Forststraße zur Tarrentonalpe auf 1255m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Auf der flachen Forststraße, rechts über dem Rotlech in seinem tiefen Kerbtal, talein bis zur ersten Lichtung mit der Althütte auf 1344m (0:25). Hier an Wegtafel rechts ab und auf einem steilen, schmalen, markierten Wurzelpfad durch dichten Fichtenwald empor. Weiter oben in einem kleinen Graben rechts über ein Bächlein und wenig weiter flach an die Schlierenhütte (Jagdhütte). Dort links hinauf, bald über eine kleine Lichtung hinweg (nur undeutliche Wegspuren) und weiter hinauf zu einer größeren Lichtung vor einem steileren Hang. Hier rechts haltend um diesen herum und darüber zwischen vereinzelten Lärchen, bald zwischen Latschen in zunehmend lichterer Graslandschaft über Hänge und kleine Absätze empor auf eine Geländeschulter mit weiter Aussicht. Nun auf deutlicher Rechtskehre auf den Beginn des markanten Felsgrates empor. Oben über die Schneide, meist knapp auf der Südseite (Tiefblicke nach rechts), nur einmal kurz tiefer in die Nordwand ausweichend, zuletzt noch einen Steilaufschwung ansteigend bis auf den Gipfel der Schlierewand mit Kreuz und Buch (2:05).
Der Weiterweg zum Sandegg folgt dem flachen Verbindungskamm nach Südwesten: Zunächst an zwei knapp höheren Grathöckern links vorbei, dann durch eine gut 20 Meter tiefe Einschartung und schließlich länger beständig leicht ansteigend auf flachem Kamm (Gras, Schutt) knapp neben den Abbrüchen zum Kreuz an der kaum herausgehobenen Gipfelkuppe (0:20).
Abstieg auf dem Anstiegswege: Zur Schlierewand hinüber in 0:15, zur Jagdhütte in 1:05, zur Althütte in 0:20 und zum P in 0:25.

  • Weniger begangene Tour auf meist schmalen, abschnittsweise unkenntlichen Pfadspuren.
  • Überschreitung als Rundtour möglich: Vom Sandegg in den nahen, südlich gelegenen, kaum 20 Meter niedrigeren Sattel und dort auf markiertem Pfad rechts hinab ins einsame Kelmer Kar. Von dort entlang des Bachtobels durch Strauchwerk hinunter nach Kelmen (1:20) und über die Landesstraße L21 drei Kilometer nach rechts, Nordosten, zurück zum Ausgangspunkt.
  • Unmittelbar westlich vom Gipfelkreuz und Vermessungspunkt an der Schlierewand findet man zwei, jeweils etwa ein bis zwei Meter höhere Grathöcker. Damit erreicht die Schlierewand gerade noch die notwendigen Kennzahlen (Prominenz dann 24 Meter), um als Gipfel gelten zu können. (Die Schlierewand findet man auch mit fragwürdigen 2233m angegeben.) Das Sandegg kann dagegen mit einer Prominenz von weniger als 20 Metern nur noch als Anhöhe zählen.

 

  • Anstiegsweg (5.7 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Einsame Waldgesellschaft in den von Tobeln zerfurchten Steilflanken der Kelmer Spitze.

Kelmer Spitze

Ansicht aus Südosten vom Loreakopf: Den Vordergrund nimmt die Schlierewand mit dem angestiegenen Nordostrücken ein. In Bildmitte erstreckt sich die Liegfeistgruppe mit der Knittelkarspitze (Mitte links), rechts steht die weite Graskuppe des Galtjoch. Links hinten ragt in den Allgäuer Alpen der Hochvogel heraus.

Ansicht aus Südosten

                                

 

   

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