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Tour 573 - Köllenspitze

Tirol Allgäuer Alpen Tannheimer Berge

Bergtour Route Nesselwängle - Gimpelhaus - Nesselwängler Scharte - W-Grat (I, Stelle IIGesamtaufstiegshöhe (m) 1120 + 30 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse herbstlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
2240 1150 1120 2:55 G2 1090 9100 2

Nesselwängler Scharte und Köllenspitze

Nesselwängler Scharte (Mitte) und Köllenspitze (rechts) vom Gimpelhaus. Rechts unten erkennt man die Tannheimer Hütte.

 

Blick nach SW

Am Gipfel: Links findet man die Berge um den Vilsalpsee (verdeckt), am auffälligsten die Pyramide des Gaishorn, in der Mitte liegt der Haldensee. Rechts stehen Rote Flüh und Gimpel.

 

Forggensee

Der Forggensee im Nordosten.

 

Gipfelpanorama im Südosten

Gipfelpanorama im Südosten mit Wettersteingebirge (Mitte) und Mieminger Gebirge (rechts). In Bildmitte ist das Reuttener Becken zu finden. Im Mittelgrund links ragt die felsige Gehrenspitze empor, rechts die begrünte Schneid.


 

Gipfelaufbau

Der Gipfelaufbau im Detail aus Westen von der Roten Flüh.

Anfahrt aus dem Lechtal ins Tannheimer Tal nach Nesselwängle. Großer P an der Straße nach Haller (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P den mark. Fahrweg durch Wald nach Norden und an der ersten Kreuzung nach rechts, wo es mit leichtem Höhenverlust durch die Wiesen oberhalb des Ortes zum bez. Abzweig nach links gegen die nahe Bergflanke zum "Gimpelhaus" geht. Zunächst kurz über einen Fahrweg, dann auf kehrenreichem Bergpfad durch dichten Nadelwald höher bis man nach 1:05 das Gimpelhaus auf 1659m erreicht hat. Nach der Hütte führt der Bergpfad schräg rechts über den Waldrand hinaus auf die mittelsteilen Wiesenhänge am Fuße der Südabstürze. Rechts haltend höher bis es zuletzt über steilere Schuttkegel direkt an den Felsfuß geht. Nun am Fuße der Abstürze, die im weiteren deutlich absinken, nach Osten querend bis zum bez. Abzweig, der scharf links durch blankes Schrofengelände zur wenig höheren Nesselwängler Scharte auf 2007m leitet (1:00).
An der Scharte beginnt der mark. Felsensteig, der in den Nordabstürzen des Westgrates zum Gipfel leitet: nach wenigen steileren Kehren zu Anfang quert der Steig zu einem kleinen Absatz an einem Felssporn, der in einer kurzen Felstreppe abgeklettert wird (I+). Dahinter in eine Grube hinab, über steilere schuttübersäte Kehren und leicht ausgesetzte Simse auf den nächsten Felsabsatz hinauf und in kurzer Querung auf einem Band in die große, gut mittelsteile, schluchtartige Rinne hinein, die den gesamten oberen Gipfelbau spaltet. In dieser Rinne ist an einer Engstelle auf halber Höhe ein senkrechter Absatz zu überklettern (II, Fixseil), darüber ist rasch die flache Einsattelung neben dem Gipfel erreicht. Nach rechts und wenige Kehren führen auf den höchsten Punkt mit Kreuz und Buch empor (0:50).
Abstieg auf dem Anstiegswege: An der Scharte (mit knapp 30 Metern Gegenanstieg) in 0:45, zum Gimpelhaus 0:30, zum P in 0:55.

  • Höchster Gipfel der Tannheimer Berge, ragt beachtliche 1096m (das sind 49% relative Prominenz!) über dem bei Haller gelegenen Verbindungssattel zu den übrigen Allgäuer Alpen auf. Daher entfaltet sich eine freie Sicht auf das Alpenvorland mit Forggensee, Alpsee und Schloss Neuschwanstein. Wendet man sich den Alpen zu, stechen besonders Säuling, Plansee, Zugspitze, Thaneller, Hochvogel und die Berge um den Vilsalpsee hervor.
  • Im offenen Wiesengelände nach dem Gimpelhaus ist die Beschilderung wenig hilfreich. Man muss den Pfad wählen, der schräg rechts gegen die hohen Felsabbrüche im Nordosten empor führt.
  • Andere Schreibweise: Kellenspitze.

 

  • Einfache Wegstrecke (4.7 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

 

   

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