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Tour 577 - Ruitelspitzen

Tirol Lechtaler Alpen Torspitzgruppe

Bergtour Route Bach - Tajen - Westgipfel - Ostgipfel (IIGesamtaufstiegshöhe (m) 1580 + 70 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse herbstlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m) 
[2]
 Dominanz
(m) 
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Westgipfel 2566 1066 1520 3:10 BW2 51 200 5
Ostgipfel 2574 2515 60 0:30 G3 316 1500 3
Lechtal

Oberhalb der Gümple-Hütten öffnet sich der Blick nach Westen über das Lechtal hinweg zu den Allgäuer Alpen.

 

Holzgauer Wetterspitze

Die Holzgauer Wetterspitze im Südwesten über dem abgeschiedenen Grießltal. Rechts sticht die Tajaspitze heraus.

 

Bei der Wildebner Spitze

Knapp oberhalb vom Vorgipfel, der Wildebner Spitze. Links ragt der Ostgipfel heraus, rechts der Westgipfel.

Der Ostgipfel vom Westgipfel aus. Der Anstieg verläuft beinahe genau durch die Bildmitte.

Ruitelspitzen-Ostgipfel

 

Lechtal und Allgäuer Alpen

Blick am Ostgipfel übers Lechtal zu den Allgäuer Alpen.

 

Lechtal bei Elmen

Das Lechtal bei Häselgehr und Elmen zwischen Klimmspitze (links) und Kreuzspitzen (rechts).

 

Ruitelspitzen-Westgipfel

Der Westgipfel.

 


Ruitelspitzen

Die Ruitelspitzen aus Nordwesten von der Jöchlspitze. Rechts über der Bildmitte erkennt man den Anstiegsgrat.

 

Ruitelspitzen

Die Ruitelspitzen, gesehen an der Bergstation der Jöchlspitzbahn. Unten im Lechtal liegt Bach.

 

Ruitelspitzen

Die beiden Ruitelspitzen (Mitte) und Wildebner Spitze (rechts) aus Nordwesten vom Lechtal.

Frühherbstlicher Anblick aus Westen vom Lechtal bei Schönau.

Ruitelspitzen

 

Ruitelspitzen aus Westen

Spätherbstlicher Überblick aus Westen vom Lechtal bei Holzgau.

 

Anfahrt über das Lechtal nach Bach, zwischen Holzgau und Elbigenalp gelegen. P im Ortskern an der Straße nach Madau oder am Fahrweg nach Obergrünau (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P im Ortskern über das Sträßlein nach Obergrünau und dem mark. Steig Richtung "Wasen" folgend im dichten Fichtenwald den Bergfuß hinauf. Der Steig verlässt bald den Fahrweg zur Jausenstation Wasen um als steiler schmaler Wurzelpfad südostwärts nahe an den tiefen Tobel des Karlesloch zu führen. Wenig höher tritt man auf die offenen Steilwiesen bei den Almhütten von Tajen (0:50). Darauf, wieder im Wald, berührt man kurz den Fahrweg um gleich links im Steilwald zu den Gümple-Hütten anzusteigen. Über mit Lärchengruppen bestandene aussichtsreiche Steilwiesen (s. oberes Bild) ostwärts höher und im folgenden Latschengürtel bis unter den Fuß der ersten Felsabbrüche. Nun in längerer Querung mit gut 20 Metern Verlust im Latschengürtel nach Süden bis in das Kar oberhalb der Mulde des Loobigtals. Der Steig führt durch Schutt halb das Kar hinauf um dann nach links wendend bei der Wildebner Spitze, P 2450, die Scheitelhöhe des Nordwestgrates zu erreichen. Nun stets dem zuletzt felsigeren Rücken folgend auf den Westgipfel (Signalstange), der nach 2:20 erreicht ist.
Zum höheren Ostgipfel gelangt man über den scharfen Verbindungsgrat (II, teils exponiert, s. viertes Bild) mit einer gut 50 Meter tiefen Scharte: Wenige Schritte den breiten Südostgrat hinunter um über die oberste Ostflanke zum Verbindungsgrat zu queren. Die letzten Meter steil über schuttbeladene Felsstufen in die Scharte hinab. Den großen Felskopf in der Scharte quert man rechts. Danach steht man vor der plattigen Steilflanke des Ostgipfels. Über kompakten Fels an den Beginn einer kleinen, plattigen Rinne empor. In ihr (Fixseil, alternativ anfangs rechts ausweichend entlang einer gut griffigen Verschneidung) höher bis sich bald die Flanke zurücklehnt. Über Steigspur empor zum kurzen Gipfelkamm und wenige Schritte nach links zu Kreuz und Buch (0:30).
Abstieg wie Aufstieg: am Westgipfel ist man wieder nach 0:25, bei den Hütten von Tajen nach 1:30, am P in Bach nach 0:40.

  • Markanter fünfgipfeliger Felsgrat zwischen Lechtal, Madautal und Griestal.
  • Der markierte Bergpfad führt in direkter Route und damit beinahe ausnahmslos steil vom Grund des Lechtales auf den Westgipfel und vermittelt damit genau das, was Berge in vorderster Reihe kennzeichnet. Da die Ruitelspitzen zudem nur unwesentlich niedriger sind als viele Gipfel im Lechtaler Hauptkamm, eröffnet sich hier ein besonders prächtiges Panorama: Im Norden über dem herrlich ausgebreiteten Lechtal die Allgäuer Alpen von Mädelegabel bis Urbeleskarspitze, im Osten die Berge ums Hahntennjoch, darüber die Zugspitze, im Süden das Herz der Lechtaler Alpen mit Großer Schlenkerspitze, Parseierspitze, Freispitze und Holzgauer Wetterspitze, überragt in der Ferne von den Ötztaler Alpen und dem Verwall.
  • Bereits die oberen Almwiesen unterhalb des Latschengürtels belohnen mit ihrer Aussicht und den im Herbst golden gefärbten Lärchenbeständen für die Aufstiegsmühen im dichten Wald.
  • Der Anstieg aus der Scharte zum Ostgipfel ist zwar kaum markiert, die deutlichen Steigspuren folgen aber genau der logischsten Route.
  • Auf den Westgipfel führt noch ein unmarkierter Anstieg von der Griesbachalm über die Dreisattelscharte und den Südostgrat (I).
  • Wasser findet man unterwegs nur an einem Brunnen bei Tajen.

 

  • Einfache Wegstrecke (6.7 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Ostgipfel (links) und Westgipfel (rechts) im Detail.

Ruitelspitzen aus Westen

Ansicht aus Südwesten beim Anstieg zur Rotschrofenspitze. Links ist im Profil der begangene Nordwestgrat zu erkennen.

Ruitelspitzen aus Südwesten

 

   

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