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Tour 281 - Hochvogel

Tirol Allgäuer Alpen

Bergtour Route Hinterhornbach - Fuchsensattel - Kaltwinkelscharte - NNW-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 1640 + 200 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse frühsommerlich heiß

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
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Eigenstän-
digkeit
[4]
2592 1160 1640 5:15 BW3 572 5340 2
Kalter Winkel

Der Hochvogel mit seinen Nordabstürzen. Darunter das Kar Kalter Winkel, rechts hinten die Kaltwinkelscharte.

Am Zusammentreffen mit dem Bäumenheimer Weg. Hinten der Gipfel.

Hochvogel-NNW-Grat

 


Hochvogel aus Norden

Gesamtüberblick aus Norden vom Anstieg zum Rauhhorn: Am Fuße der Felswände liegt das Kar Kalter Winkel, unter dem rechten "Flügel" die Kaltwinkelscharte.

 

Hochvogel aus Osten

Gesamtüberblick aus Osten.

 

Hochvogel-Südwand

Die Südwand im Detail, gesehen an der Klimmspitze.

 

Anfahrt vom Lechtal ins Hornbachtal nach Hinterhornbach. Nach den letzten Häusern vor einer Brücke nach rechts hinauf zum Zipfelhof auf ca. 1160m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P über bez. Bergsteig durch Wald, später Krummholz zu einem grünen Rücken südwestlich vom Hochvogel hinauf. Dort auf 1975m gabelt sich der Weg. Nun nach rechts, mit knapp 40hm Verlust ein Geröllkar querend zum Fuchsensattel (2039m). Jenseits über steiles Schrofengelände in das nordseitig gelegene Geröllkar Kalter Winkel hinab. Bis auf ca. 1880m hinunter, unter der Nordwand vorbei, danach beliebig über ein mäßig steiles Firnfeld hinauf in die Kaltwinkelscharte. An der Scharte nach links, womit man in die SW-Seite des Berges wechselt. Auf gutem Steig geht es über ein breites Band um die Westschulter (den westlichen "Flügel") herum in eine breite Einsattelung. Über gut gestufte Felstreppen hinauf zum NNW-Grat und über diesen zum Gipfelkreuz (5:15).
Abstieg wie Aufstieg (4:10).

  • Für viele sicherlich der schönste, auf jeden Fall der markanteste Gipfel in den Allgäuer Alpen. Die Aussicht an einem derart frei stehenden Berg ist natürlich umfassender als gewöhnlich: Im Osten entdeckt man in der Ferne das Karwendelgebirge, davor das Wettersteingebirge mit der Zugspitze. Rechts daneben, nun südlich der dunstigen Inntalfurche, breiten sich ganz fern Venedigergruppe und Zillertaler Alpen aus, ehe schon einzelne Gipfel der Stubaier Alpen und weiter im Süden der Ötztaler Alpen zu studieren sind. Am äußersten Horizont glänzt die Firnhaube des Ortlers herüber, näher stehen die Verwallgruppe mit dem Hohen Riffler und die Felszacken der Lechtaler Alpen mit der Parseierspitze. Im Südwesten fällt die mächtige Braunarlspitze inmitten des Lechquellengebirges auf, dahinter bauen sich die Glarner Alpen (Tödi) und die leuchtenden Berner Alpen auf und weiter rechts setzt sich deutlich hinter dem Bregenzer Wald die markante Kontur des Säntis vor dem Dunst des Alpenvorlandes ab. Im Norden zeichnen sich die nahen, markant geformten Tannheimer Berge (Köllenspitze) ab ehe schließlich die Bayerischen Voralpen die Runde komplettieren.
  • Im Frühsommer kann es äußerst heiß werden auf den ausgedehnten Firnfeldern im Kar Kalter Winkel.
  • Beeindruckend ist die Querung unter der Nordwand vorbei (s. oberes Bild).

 

  • Anstiegsweg (7.7 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Ansicht aus Südwesten vom Geißhorn, knapp 14 Kilometer entfernt.

Hochvogel aus Südwesten

Ansicht aus dem Lechtal.

Hochvogel

 

   

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