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Tour 521 Schneeschuhtour- Hirzer

Tirol Tuxer Alpen

Schneeschuhtour Route Gasthof Haneburger - Pofersalm - Oberster NW-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 1380 Tage 1 Verhältnisse winterlich gut

Max
(m)
Min
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Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
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 Dominanz
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Eigenstän-
digkeit
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2725 1351 1380 3:50 G1 339 5950 2
Nahe der Pofersalm

Nahe der Pofersalm. Rechts der Malgrübler.

 

Hirzer, Gipfel

Am Gipfel.

 

Blick zum Gilfert

Gipfelausblick im Nordosten mit Gilfert (im Hintergrund Mitte) und Wildofen (im Mittelgrund).

 

Am Hirzer

Gipfelausblick im Süden über Grafennsspitze (Bildrand links) und Hippoldspitze (links unter dem Horizont) hinweg gegen den Tuxer Hauptkamm mit dem Olperer (links hinten).

 


Hirzer aus S

Gesamtansicht aus Süden von der Hippoldspitze. Links vorne liegt das Grafennsjoch, am Horizont erstreckt sich das Karwendelgebirge.

Anfahrt aus dem Inntal über Wattens Richtung Lager Walchen. P am Gasthof Haneburger auf 1351m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Kurz vor dem Gasthof links den Forstweg hinein. Hinter der dritten Kehre gelangt man an den Beginn der über 400 Höhenmeter ansteigenden Wiesen der Pofersalm (0:50). Zwischen den verstreut gelegenen Hütten mäßig steil nach Osten höher ehe man zuoberst in einen lockeren Zirbenbestand gelangt. Nun hält man sich mehr südostwärts. Am Pofers-Hochleger (1:20) auf gut 2100m hat man die letzten Bauminseln hinter sich gelassen und tritt auf die offenen, leicht terrassierten Südwesthänge, links von der Kammhöhe überragt. Man bleibt deutlich vor ihr, möglichst kleine Terrassenrücken suchend, bis etwa 2400m, um schließlich nach links den steileren Schlusshang bis zur Anhöhe auf gut 2500m zu vollenden. Oben geht es auf einem anfangs breiten Schuttrücken mäßig ansteigend zum felsigeren Vorgipfel. Rechter Hand schräg hinauf traversierend gelangt man in die kleine Gipfeleinsattelung, an die sich rechts der höhere Gipfelkopf anschließt. Kreuz und Buch sind nach 1:40 erreicht.
Abstieg wie Aufstieg (2:15).

  • Sensationell gut geeignetes Schneeschuhgelände Besonders empfehlenswert: keinerlei Hangquerungen, durchgängig mäßig steile West- bis Südwesthänge. Nachdem man den unvermeidlichen untersten Fichtenforst verlassen hat, landschaftlich äußerst reizvoll. Der ausgedehnten, mit verstreuten Hütten bestandenen Pofersalm folgt ein lichter Waldgürtel mit herrlichsten Zirbenbeständen. Darüber geht es über vollkommen offene, angenehm terrassierte Hänge, die erst im Schlussdrittel unter dem Gratfirst steiler und etwas lawinenkritischer werden. Der breite Grat vor dem Vorgipfel dürfte häufig abgeblasen sein.
  • Großartiges Gipfelpanorama besonders im Norden jenseits des Inntals, wo man gegen die Felsabstürze und Steilkare der Karwendelketten blickt.
  • Die gesamte Route liegt noch außerhalb des Truppenübungsplatzes Wattener Lizum.
  • Tour alleine begangen.
  • Landschaftlich und für Schneeschuhgeher schöner als eine Tour zur südlich benachbarten Hippoldspitze, 2642m, mit Ausgang beim Lager Walchen auf 1410m. So sind dort die herrlichen Zirbenbestände zu vermissen. Oberhalb des Außerlann-Hochleger sind die Hänge bis zum Joch zwischen Grafennsspitze und Hippoldspitze von kleinen Tobeln beeinträchtigt und somit mühsamer zu begehen. Der Gipfelaufbau ist nur noch zu Fuß machbar, am besten steigt man stirnseitig auf der WNW-Seite in einer breiten Mulde an (3:35).
  • Die Tuxer Alpen resp. Tuxer Voralpen werden auch als Untergruppe der Zillertaler Alpen angesehen.

 

  • Einfache Wegstrecke (6.4 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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