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Tour 192 - Olperer

Tirol Zillertaler Alpen Tuxer Hauptkamm

Hochtour Route Schlegeisspeicher - Olpererhütte - SO-Grat (II+) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1680 Tage 2 Verhältnisse spätsommerlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m) 
[2]
 Dominanz
(m) 
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Olpererhütte 2388 1800 590 1:30 BW1 - - -
Olperer 3476 2388 1090 4:50 G3 1230 10350 2

Hochfeiler

Blick zurück beim Gipfelanstieg gegen die zusammengerückten Hochfeiler und Hochfernerspitze (links) sowie Wilde Kreuzspitze (rechts hinten).

Schlegeisspeicher

Blick über den Schlegeisspeicher auf Schwarzenstein (links), Hornspitzen, Turnerkamp (Mitte links), Großer Möseler (Mitte) und Hochfeiler (rechts). Rechts unten erkennt man den dunklen, unteren Riepengrat.

 

Gefrorene-Wand-Spitzen

Nachbarschaft im Osten, die Gefrorene-Wand-Spitzen, knapp links darüber ragt der Hohe Riffler hervor. Vorne erstreckt sich das Hintertuxer Schigebiet.

 

Riepengrat

Oberhalb des Grattürmchens (rechts) auf dem Riepengrat knapp unter dem Gipfel.

 


Blick von den Gefrorene-Wand-Spitzen in die Ostwand. Der Aufstieg von der Olpererhütte erfolgt von links über die Firnschulter und die Schneide des Riepengrats.

Olperer-Ostwand

 

Olperer und Fußstein

Olperer (links) und Fußstein (Mitte) über dem Olpererferner aus Südwesten von der Vennspitze.

 

Anfahrt durch das Zillertal bis zum Ende am Schlegeisspeicher. P am Domenikushaus oder am Zamsgatterl (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

1. Tag
Vom Ufer des Stausees auf bez. Steig in vielen steilen Kehren nach Nordwesten. Über dem dichten Wald gelangt man bald in offenes Gras- und Schrofengelände. Nach einer Bachkerbe geht es rechts einen freien Rücken hinauf, der an die Olpererhütte führt (1:30).

2. Tag
Von der Hütte dem Hinweis "Olperer" folgend auf bez. Bergpfad nach Nordwesten ins Riepenkar. Noch deutlich vor der Gletscherzunge (Großes Riepenkees) bleibend wendet sich der Pfad nach Südwesten um auf den rückenartigen unteren Riepengrat zu führen. Dort, auf der Anhöhe bei P 2859, zweigt der Steig vom Weiterweg zur Alpeiner Scharte nach rechts, NNW, ab. Man folgt nun dem wechselnd schwierigen Grat bis zum Gipfel: Den Steindauben folgend geht es erst zur geräumigen Firnschulter des Schneegupf auf etwa 3250m. Anschließend leitet eine breite, mäßig steile Firnrampe direkt an den Ansatz des scharfen oberen Südostgratabschnittes. Die deutliche Steigspur bleibt anfänglich im Fels der SSW-Flanke. Vor dem Wechsel auf die direkte SO-Gratschneide geht es durch eine Rinne (II). Hier helfen zwischen zwei senkrechten Blockwänden auf dem abschließenden Durchstieg zur Schneide einige in größerem Abstand angebrachte Eisenstifte. Auf dem darüber folgenden weniger steilen Gratabschnitt dann entweder über einen kleinen, überhängenden Gratturm hinweg (Eisenstifte), oder - wie hier begangen - in die ausgesetzte Ostwand (II+) queren. Direkt hinter dem Türmchen wieder hinauf auf die Schneide. Über einfache Blöcke (s. viertes Bild) zum Gipfel mit Kreuz und Buch (4:50).
Abstieg auf dem Anstiegswege; zur Hütte in 3:00, ins Tal in 0:50.

  • Südseitige Route durch festen Fels (anhaltend II) auf einen perfekt dreiseitig herausmodelierten Karling.
  • Die ausgesetzten Abschnitte des Riepengrats dürften bei Vereisung äußerst heikel sein.
  • An der Olpererhütte entfaltet sich im Süden eine prachtvolle Aussicht auf Stausee, Schwarzenstein, Großer Möseler und Hochfeiler.
  • Vergl. a. Hoher Riffler.
  • Straße zum Schlegeisspeicher mautpflichtig: EUR 9,25.

 

  • Anstiegsweg (2.9 Kilometer zur Hütte, 3.1 Kilometer zum Gipfel) zum Download als GPX-Datei.

Olperer und Fußstein über dem Olpererferner aus WSW vom Sattelberg.

Olperer und Fußstein

Olperer, Fußstein (links) und Schrammacher (rechts) im Winter aus Westen vom Nösslachjoch.

Olperer und Schrammacher

 

   

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