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Tour 692 - Piz Terri

Tessin, Graubünden Adula-Alpen Piz-Terri-Gruppe
Ticino, Grigioni Alpi dell'Adula Gruppo Piz Terri

Bergtour Route Lago di Luzzone - Capanna Motterascio - Valle di Güida - W-Grat (Stelle I) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1600 + 50 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
3149 1607 1600 3:45 G2 390 6110 2
Capanna Motterascio

Die Capanna Motterascio.

Blick vom Sattel P 2699 auf den Karsee.

Karsee

 

Am Piz Terri

Blick vom Gipfel auf den Karsee. Gegenüber steht der Piz Vial, dazwischen liegt die Greina-Ebene.

 

Lago di Luzzone

Der Stausee Lago di Luzzone.

 


Piz Terri

Aufnahmen von Tour 351:
Piz-Terri-Nordwestwand nach spätsommerlichem Schneeeinbruch, gesehen vom Karsee aus. Rechts der Westgrat mit dem beschriebenen Normalweg.

Anfahrt aus Norden über Oberalppass, Disentis und den Lukmanier-Pass / Passo del Lucomagno, aus Süden über Biasca im Valle Leventina (hierher über die Gotthard-Autobahn), nach Olivone. Westlich des Ortes auf Stichstraße über Campo (Blenio) zum Stausee Lago di Luzzone. Auf Schotterpiste am Südufer entlang zum P an der Alm Garzott auf 1628m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P ans hintere Ende des Stausees weiter und dort im Auf und Ab rechts oberhalb einer Bachklamm die steilen Felshänge auf gutem Waldpfad talein bis zu einer Brücke. Gegenüber, nahe der Rafüsc-Alm, im lichten Lärchenwald auf Wurzelpfad in Kehren höher bis man allmählich die letzten Bäume hinter sich lässt und der Pfad über Wiesenhänge in eine kleine Mulde, die Trachee, hineinzieht. Man überquert ein Bächlein und steigt darauf rechts eines Wasserfalls die letzten steileren Wiesenhänge des Stabbio Vecchio zur Capanna Motterascio (s. oberstes Bild) auf 2172m an (1:30).
An der Hütte rechts, dem Pfad zum „Piz Terri“ nach. Zunächst über eine Wiesenkuppe hinweg, danach links über dem Valle di Güida länger flach über Wiesenhänge bis zum Auslauf der großen, gewundenen Schuttreiße, die unter dem Sattel P 2699, links des Piz-Terri-Westgrates gelegen, herabzieht. Nun steigt der gut begehbare Bergpfad durch die Schuttreiße höher um schließlich nach 1:25 auf den weiten Schuttsattel P 2699 zu gelangen, wo sich der Blick auf die Nordflanke, das Gletscherkar und einen großen Karsee öffnet (s. zweites Bild).
Am Sattel nach rechts auf den steil ansetzenden Westgrat, wo man zunächst in der linken unteren Flanke über gröberen Schutt höher quert. Bald jedoch schwenkt der Steig nach rechts steil empor zur hoch gelegenen Gratschulter P 2898, wo ein Felsabsatz (I) zu überwinden ist. Darüber, hoch in der rechten Gratflanke, geht es dann geradewegs noch über 250hm im Schutt dem felsigeren Gipfel entgegen. Kreuz und Buch sind nach 0:50 erreicht.
Abstieg wie Aufstieg: 0:30 zum Sattel, 0:55 zur Hütte, 1:20 zum P bei Garzott.

  • Beeindruckende Gipfelaussicht nach Süden auf die stark vergletscherten inneren Adula-Alpen um Rheinwaldhorn und Güferhorn. Im Nordwesten erheben sich über der landschaftlich einzigartigen Greina-Ebene die Gipfel von Piz Medel über Piz Vial bis Piz Greina, in der Ferne überragt von der weit herausgehobenen Gletscherbastion des Tödi.
  • Entlang der Bachschlucht hinter dem Stausee verliert man gut und gerne 50m, die beim Rückweg abermals zu überwinden sind.
  • Seit 2006 ist der Gletscherteil am Südwestufer des Karsees vollständig abgeschmolzen. Bei Solo-Tour 351, sechs Jahre zuvor, führten hier noch zahllose Gletscherspalten zum Tourabbruch. Der obere Gletscherteil zwischen See und Piz-Terri-Nordwestwand ist inzwischen fast völlig unter dem Leichentuch der Geröllmassen verschwunden. Auf Karten des SAC von 1865 nahm der Gletscher dagegen noch die ganze Seefläche bis zu dessen heutigem Nordufer bei P 2586 ein. Vergl. hierzu auch Gletscherschwund.
  • Tour alleine begangen.

 

  • Einfache Wegstrecke (6.8 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Gegenüber der Blick zu den Glarner Alpen mit Tödi und Bifertenstock.

Glarner Alpen

Die Nordwestwand des Piz Terri gesehen am Gipfel des Piz Tgietschen.

Nordwestwand

 

   

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