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Tour 850 - Piz Tgietschen

Graubünden / Grischun Adula-Alpen Piz-Terri-Gruppe

Bergtour Route Puzzatsch - Pass Diesrut - Piz Tgietschen über Fuorcla Cotschna und SO-Grat auf und ab - Alp Ramosa - Puzzatsch Gesamtaufstiegshöhe (m) 1230 Tage 1 Verhältnisse herbstlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
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Eigenstän-
digkeit
 [4]
2858 1630 1230 3:00 G1 209 970 4
Anstieg zum Pass Diesrut

Rückblick über das Lumnezia-Tal beim Anstieg zum Pass Diesrut.

 

Blick über die Greina-Ebene

Blick an der Fuorcla Cotschna über die Greina-Ebene.

 

Piz Terri

Gipfelblick in die Nordwand des Piz Terri.

 

Piz Terri und Greina-Ebene

Piz Terri und Greina-Ebene.

 

Piz Vial

Nachbar im Westen, der Piz Vial.

 

Piz Aul

Gipfelpanorama im Osten mit dem Piz Aul. Links unten in der Sonne der Ausgangspunkt Puzzatsch.

 

Ahornbaum im Oberrheintal

Bei der Rückkehr: Herbstlich verfärbter Ahornbaum im Oberrheintal / Surselva.

Anfahrt, aus Westen vom Oberalppass, aus Osten von Chur, durch das Vorderrheintal / Surselva nach Ilanz. Im Ort Abzweig gegen Südwesten ins Lumnezia-Tal nach Vrin und weiter zum letzten Ort Puzzatsch. P unterhalb des Weilers an der Bachbrücke über die Aua da Ramosa auf 1630m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P auf bez. Pfad über die rechtsseitigen Grashänge sanft ansteigend ins südwestwärts einbiegende gewaltige Kerbtal der Aua da Diesrut. Später klettert der Pfad in Kehren aus der schattigen Tiefe höher, passiert nach 0:35 die Hütte Tegia Sut um bald wieder flacher taleinwärts zu ziehen. Hoch rechts über dem Talschluss wechselt der Pfad über einen kleinen Seitenbach um flacher am Fuße ausgedehnter Nordhänge in den weiten Wiesensattel am Pass Diesrut zu führen (1:25). Hier verlässt man den bez. Weg um rechts die sanfte Talmulde (Steigspuren am Fuße der rechten Flanke) hinter dem Piz Ner zum Sattel der Fuorcla Cotschna anzusteigen (0:25). Vom Sattel nach links über den schrofigen, anfangs steilen, zu oberst abflachenden Südostgrat (deutliche Steigspuren) zum Gipfel. Das Kreuz am felsigen Gipfel ist nach 0:35 erreicht.
Abstieg: Zurück zum Sattel in 0:20. Nun kann man als Alternative zum Anstiegsweg direkt, jedoch ohne Pfadspuren und Markierungen nach Osten durchs Tal der Aua da Ramosa absteigen: Zunächst über sanfte Schutthänge tiefer, dann neben Tobeln über zunehmend steiler abfallende Grasrippen hinab, wobei man sich am besten ziemlich genau östlich des Gipfels hält. Durch den ersten flachen Talboden der Suraua geht es zur nahen Tegia Sut der Alp Ramosa (1:20) und von dort auf Fahrweg zurück zum P unterhalb von Puzzatsch (0:35).

  • Piz Tgietschen wäre deutsch etwa mit Rötspitze zu übersetzen, was sich der auffälligen Gesteinsfärbung anlehnt.
  • Am lohnendsten ist hier sicher der Einblick in die ganz eigentümliche Bachwiesenlandschaft der Greina-Ebene, der sich komplett bereits ab Pass Diesrut, noch schöner natürlich ab der höheren Fuorcla Cotschna bietet. Neben dem Gipfelpanorama mit den nahen Piz Aul, Piz Terri und Piz Vial sowie den Glarner Alpen bleiben einem außerdem die riesigen, haltlosen Grashänge der ungemein tiefen Kerbtäler im Gedächtnis.
  • Der völlig weglose Abstieg von der Fuorcla Cotschna nach Osten zieht über steile Grasrippen hinab und sollte keinesfalls bei Nässe gewählt werden.
  • Der Zustieg zum Piz Tgietschen erfolgt ab Ausgangspunkt südost- bis südseitig und apert im Herbst nach ersten Schneefällen rasch wieder aus.
  • Der gegenüber der Fuorcla Cotschna stehende Piz Ner (dt. etwa mit Schwarzspitze übersetzbar) ist über seinen steilen, felsigen Nordwestgrat (II) bei Schnee kaum noch empfehlenswert.
  • Die Tour lässt sich sinnvoll erweitern mit einem Anstieg zum höheren nördlichen Nachbarn Piz Cavel (2946m). Dazu über Geröll den Nordostrücken hinab in die Fuorcla da Ramosa (2649m) und gegenüber den Südostgrat des Piz Cavel hinauf. Einen haushohen Gratturm umgeht man rechts, darüber folgen Blöcke und Geröll (ca. 1:15). Zurück zur Fuorcla da Ramosa und über weite Grashänge zu den Hütten der Stafel Sura (2211m) und tiefer zur Tegia Sut auf der Alp Ramosa.

 

  • Komplette Wegstrecke (Anstieg 5.3 Kilometer, Abstieg 5.2 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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