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Tour 598 Schneeschuhtour- Grionkopf

Südtirol / Alto Adige Sesvennagruppe

Schneeschuhtour Route Rojen - Obere Alm - Griantal - NO-Flanke Gesamtaufstiegshöhe (m) 980 Tage 1 Verhältnisse spätwinterlich gut

Max
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Min
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Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
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Eigenstän-
digkeit
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2896 1920 980 2:40 G1 179 4230 3
Im Rojental

Auf dem Weg zur Obere Alm. Links Fallungspitze, in der Mitte der Rasaßer Grat zwischen Grionkopf und Grionplotten / Piz dals Corvs.

Die Engstelle im Griantal.

Griantal

 

Anstieg zur Fallungscharte

Vor dem Anstieg zur Fallungscharte.

Gipfelpanorama im Süden: Links Rasaßer Spitze und Craist' Alta, rechts Muntpitschen und Piz Sesvenna. Dazwischen die Furche des Schliniger Tales.

Gipfelpanorama

Anfahrt über den Reschenpaß nach Reschen / Resia. Am nördlichen Ortsende zweigt die Straße nach Rojen ab. P am Schilift unterhalb des Ortes auf etwa 1920m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P an der Brücke unterhalb des Liftes rechts des Baches auf ebenem Talweg durch offenes Gelände bis an die Obere Alm (0:40), einer Ansammlung idyllischer Stadeln vor dem Ausgang des von rechts einmündenden Griantal (vergl. oberes Bild). Nun diesem Talzweig folgend die rechte offene Flanke entlang bis man bald in eine Engstelle gelangt und in den schmalen Talgrund wechselt (0:15, s. zweites Bild). Darauf in gleicher Richtung, stets die steilen Westflanken der Fallungspitze zur linken, durch wieder breitere Muldenfolgen höher bis auf einen weiten Talboden (s. drittes Bild). Nun mehr links haltend durch eine große, zunehmend steile Mulde in Richtung der Fallungscharte, 2610m, höher. Vor ihr nach rechts, westwärts, die mittelsteile Flanke traversierend empor bis auf den nächsten, etwas kleineren Talboden. Darüber erhebt sich im Südwesten die Gipfelflanke, die man in weiten Kehren ansteigt. Den ausgedehnten Gipfel mit Kreuz und Buch erreicht man von links über den Ostkamm (1:45).
Abstieg wie Aufstieg: 2:00 Obere Alm, 0:40 zum P.

  • Besonders schöner Gipfelblick zur Nordseite des Piz Sesvenna mit seiner Nachbarschaft (s. unteres Bild).
  • Gute Schneeverhältnisse vorausgesetzt, man befindet sich i.W. in nordseitigem Gelände, mit Schneeschuhen im Aufstieg durchgängig optimal zu gehen. Zwei höhere Steilaufschwünge müssen im Abstieg aber zu Fuß begangen werden. Hangquerungen sind kaum nötig. Insgesamt bewegt man sich ausnahmslos in offenem Gelände. Die Engstelle unter der Fallungspitze und einige folgende steilere Mulden dürften reliefbedingt etwas schneebrettgefährlich sein.
  • Es gibt eine alternative Route gleich aus dem oberhalb der Engstelle gelegenen Talboden heraus über mittelsteile Rampen nach Südwesten zum NNW-Grat des Grionkopf, um diesen bei P 2727 zu betreten.
  • Der Aufstieg erfolgte bei sehr guten Bedingungen, die untere Hälfte des Abstieges jedoch in knietiefem Sulzschnee, was die deutlich überproportionale Abstiegszeit erklärt.
  • Andere Schreibweise: Griankopf.
  • Vergl. auch Touren 531, Äußerer Nockenkopf, Jochbodenkopf und Spi da Russenna und 947, Grionplotten / Piz dals Corvs.
  • Tour alleine begangen.

 

  • Einfache Wegstrecke (5.1 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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