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Tour 596 - Piz Chavalatsch

Südtirol / Alto Adige Ortleralpen Fallaschkamm

Winterbergtour Route Valatsch - Stilfser Alm - SO-Flanke Gesamtaufstiegshöhe (m) 1070 Tage 1 Verhältnisse frühlingshaft

Max
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Min
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Aufstiegs-
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zeit (h)
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keit [1]
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Eigenstän-
digkeit
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2764 1700 1070 4:00 G2 171 2100 3
Gipfelpanorama im Osten

Gipfelpanorama im Osten mit dem Vinschgau und den Ortleralpen um die Vertainspitze (ganz rechts).

 

Ortler

Im Südosten ragt der mächtige Ortler empor. Links dahinter steht der Monte Cevedale.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Anfahrt über die Straße vom Vinschgau zum Stilfser Joch. In Gomagoi nach Stilfs hinauf und am ersten Verzweig links zu einem Sportplatz. Auf gutem, aber äußerst schmalem Fahrweg zum kleinen P am Straßenende beim Hof Valatsch (auch Falatsches) auf 1700m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Zwischen den Häusern des Hofes den steilen Weg hinauf. Wenig oberhalb ist eine weite Steilwiese erreicht, an deren Rand man einem nach links führenden schmalen Steilpfad folgt, der bald im Wald auf den breiteren und flacheren Weg Nr. 4 stößt. Ihm folgend im Lärchenwald hoch über der Talkerbe des Tramentanbaches taleinwärts nach Westen. Schließlich leitet der Weg über einen weiten Wiesenboden auf einen breiten Almweg der nach rechts an die nahe Untere Stilfser Almhütte, 2064m, führt (1:10). Das Tal verzweigt sich nun, geradeaus führt es in den Kessel unter dem Piz Sielva, rechts, etwas erhöht, mündet beinahe unauffällig das seitliche Kerbtal ein, das den Weiterweg zum Piz Chavalatsch bietet. Man folgt dem Almweg bis vor die nahe Obere Stilfser Alm. Davor (Wegtafel) nach links ins Kerbtal das nun nach Nordwesten bis an den Gipfel leitet. Im Tal entweder rechts auf der ggf. früh ausgeaperten Sonnenseite oder links im Schatten unter hohen Steilhängen nahe am Talgrund weiter, dabei den ersten Gipfel rechter Hand, den Munwarter, passierend. Geradeaus im Talgrund weiter bis unter eine markante Talschwelle. Nun rechts neben einer Lawinenbahn die steilen SSW-Hänge unter einem massigen Felskopf empor. Auf der seitlichen Talschulter angekommen links haltend, nordwestwärts, durch flachere Mulden weiter bis in den hintersten Talboden zwischen dem Schartel, P 2593, und dem Gipfelhang. Diesen abschließenden Steilhang bis zur Anhöhe hinauf und oben nach rechts, dem leicht felsigen Südgrat folgend zum höchsten Punkt mit Kreuz und Funkmastanlage (2:50).
Abstieg wie Aufstieg: zur Stilfser Alm in 1:50, zum P 0:55.

  • Sehr deutlich erhöhte Gehzeit für alle Etappen, da nach zu warmer Nacht bei ausnahmslos übelsten Schneeverhältnissen durchgeführt. Nur teilweise mit Schneeschuhen begangen, häufiger weglos über ausgeaperte, teils steile Südhänge. Bei guten Bedingungen und auf dem Normalweg ist die Tour nur mit G1 zu bewerten.
  • Die beschriebene Route folgt mehr dem Sommerweg. Die Schiroute scheint üblicherweise weitaus früher, kurz nach der Passage unter dem Munwarter, rechts über mittelsteile Hänge in den hoch gelegenen Karboden zwischen Munwarter und Chavalatsch zu führen um sich dort nahe an den Verbindungsgrat zu halten. Wie auch immer, das Kerbtal oberhalb der Stilfser Alm ist für Schneeschuhtouren eher ungeeignet. Obendrein ist das dortige Gelände landschaftlich wenig sehenswert und das Kerbtal verhindert eine lawinensichere Route. Im Hochwinter dürfte es dazu auch äußerst schattig sein.
  • Völlig abzuraten ist auch von einer Variante gleich zu Beginn, oben gar nicht erst beschrieben: direkt rechts am Bach taleinwärts, weglos durch Gebüsch einer verwachsenen Trittspur folgend. Zuletzt muss man sich hier doch aus dem zunehmend unwegsameren Graben nach oben zu den Wiesen vor der Stilfser Alm mit dem Weg Nr. 4 retten.
  • Eventuell ist der südlicher gelegene Zugang zur Stilfser Alm, ausgehend vom P beim Tiergehege am Rifugio Fraches, 1742m, besser zu gehen.
  • Das einzig lobenswerte an dieser Tour ist der sensationelle Einblick in die ganz nahe Nordflanke des Ortler, wo man sämtliche Einzelheiten im Tabarettagrat studieren kann (s. unteres Bild).
  • Tour alleine begangen.

 

  • Einfache Wegstrecke (4.2 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

   

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