 Piz Buin Grond und Piz Buin
Pitschen vom Silvrettastausee.

Am Silvrettahaus.
Nördliche Egghornscharte mit Blick auf die beiden
Buine. Rechts steht das Egghorn.


Am Gipfel des Silvrettahorn:
Im Mittelgrund links das Signalhorn,
rechts das Egghorn, darüber die Pyramide des Piz Linard.
Blick auf die beiden Buine.


Das Silvrettahorn vom Gipfel der Schneeglocke.

Silvrettahorn, Schneeglocke und Schattenspitze im
Abendlicht von der Wiesbadener Hütte aus.

Zugang zur Dreiländerspitze aus Nordwesten.
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Anfahrt aus Westen über Bludenz,
aus Osten über Landeck zur Bielerhöhe (Mautstraße). Großer P am Silvrettastausee
(s.a. Google
Maps, Wetter bei weather.com). 1. Tag
Vom P über die westliche Staumauer (2032m) und darauf am Westufer entlang bis zum Ausgang
des Klostertal. Über eine Brücke und dann nach rechts ins karge Trogtal. Links
des Bachs bleibend bis nahe vors Talende. Dort über einige kleine Rinnsale und darauf
über ein mäßig steiles Gletscherfeld schräg links hinauf zum Übergang der Rote
Furka (2688m, Staatsgrenze A - CH). Jenseits der geräumigen Scharte über Schrofen
hinab zum Silvrettagletscher. Am gut gangbaren Gletscherrand entlang zum Silvrettahaus
(2341m, 4:20). Durchweg gut markiert.
2. Tag
Von der Hütte zurück zum Silvrettagletscher. Über seine linke Seite (einige schmale
Querspalten) ostwärts höher bis unter die vergletscherte Nördliche Egghornscharte
(durch einen Schartenturm auf der rechten Seite von der Südlichen getrennt). Vom
Flankenfuß bei knapp 3000m über eine schmale Randkluft mittelsteil hinauf in die Scharte
(s. drittes Bild). Oben nach links über den mäßig steilen Südgrat aus Geröll und
feinem roten Schotter und eine gut gestufte Felsschulter (I). Darauf direkt zum aus drei
Graten aufgebauten felsigen Silvrettahorn (hölzernes Kreuz, 4:00).
Über den NW-Grat (I) ins Joch bei 3143m hinab und über die abschüssige Westflanke von P
3190 weiter. Hier eventuell besser überklettern (I+ ?).
Nun über den SO-Grat der Schneeglocke zum Gipfelkreuz (mit Buch, 1:55).
Zurück über den SO-Grat und mäßig steil über Firn nach rechts zur Rotfluelücke
hinab. Der mäßig abfallende Südarm des Klostertalgletscher (Querspalten)
führt ins vortags begangene Klostertal zurück. Nun talauswärts bis zum
Silvrettastausee. Dort nach rechts, über eine Brücke (2040m) und weiter durchs
trogförmige Ochsental auf langem breitem Weg zur Wiesbadener Hütte
(2443m, 5:15).
3. Tag
Von der Hütte über markierten Moränensteig auf den breiten und anfänglich flachen Vermuntgletscher.
Über die weite und spaltenarme Gletscherfläche nach Südosten (s. zweites Bild v.u.).
Zuletzt steiler hinauf zur Nordwestflanke der Dreiländerspitze. Am Fuß
der Flanke später im Jahr eventuell lange Randklüfte. Oben über den festen Fels des
oberen Westgrats (I+) zur doppelgipfeligen Felspyramide (2:55, Kreuz, Buch).
Überschreitung zwischen den beiden Gipfeln eine Seillänge über eine Gratkerbe (II,
ausgesetzt).
Abstieg wie Aufstieg, 2:40 bis Hütte.
- Hochalpines Tourengebiet.
- Die Schneeglocke, eine hübsche, glockenförmige Firnhaube, trägt ihren Namen zu recht.
An der Dreiländerspitze treffen sich Vorarlberg und Tirol (Österreich) sowie Graubünden
(Schweiz).
- Auf der Wiesbadener Hütte herscht viel Betrieb durch Tagesgäste und Aspiranten für
den nahen Piz Buin.
- Auf dem Südarm des Klostertalgletscher ist ein Seilpartner unbedingt angeraten.
- Von der Schneeglocke zur Wiesbadener Hütte ist eventuell ein direkter Abstieg über die
Scharte vor der Schattenspitze und dort nach rechts (Osten) eine steile Schneerinne hinab
möglich (s. drittes Bild v.u.).
- Wegstrecke (Silvrettahaus 9.9 Kilometer, Übergang zur Wiesbadener Hütte
17.4 Kilometer, Anstieg Dreiländerspitze 3.6 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.
Fotos: Thehighrisepages.de |