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Tour 242 - Silvrettahorn, Schneeglocke, Dreiländerspitze

Vorarlberg, Tirol, Graubünden Silvrettagruppe Silvrettahorngruppe bzw. Dreiländerspitzgruppe

Hochtour Route Silvrettastaumauer - Rote Furka - Silvrettahaus - Egghornscharte - Silvrettahorn über S-Grat (I) auf und NW-Grat (I) ab - Schneeglocke über SO-Grat auf und ab - Rotfluelücke - Klostertalgletscher - Wiesbadener Hütte - Dreiländerspitze über W-Grat (I+) auf und ab - Silvrettastaumauer Gesamtaufstiegshöhe (m) 2820 Tage 3 Verhältnisse frühherbstlich

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m) 
[2]
 Dominanz
(m) 
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Silvrettahaus (SAC) 2341 2032 660 4:20 G1 - - -
Silvrettahorn 3244 2341 910 4:00 G2 201 2510 3
Schneeglocke 3223 3143 80 1:55 G2 80 680 4
Wiesbadener Hütte (DAV) 2443 2040 410 5:15 BW1 - - -
Dreiländerspitze 3197 2443 760 2:55 G3 291 2100 3
Piz Buin

Piz Buin Grond und Piz Buin Pitschen vom Silvrettastausee.

 

Silvrettahaus

Am Silvrettahaus.

Nördliche Egghornscharte mit Blick auf die beiden Buine. Rechts steht das Egghorn.

Piz Buin Grond und Piz Buin Pitschen

 

Am Silvrettahorn

Am Gipfel des Silvrettahorn:
Im Mittelgrund links das Signalhorn, rechts das Egghorn, darüber die Pyramide des Piz Linard.
Blick auf die beiden Buine.

Piz Buin Grond

 

Silvrettahorn

Silvrettahorn und Knoten P 3190 vom Gipfel der Schneeglocke.

 

Silvrettahorn und Schneeglocke

Silvrettahorn, Schneeglocke und Schattenspitze im Abendlicht von der Wiesbadener Hütte aus.

 

Dreiländerspitze

Zugang zur Dreiländerspitze aus Nordwesten.

Vor der Gipfelflanke.

Dreiländerspitze

 


Schneeglocke und Silvrettahorn

Schneeglocke (links vorne), Knoten P 3190 und Silvrettahorn (rechts hinten) aus Nordwesten von der Sonntagspitze.

 

Anfahrt, aus Westen von Bludenz durchs Montafon, aus Osten von Landeck durchs Paznauntal, über die Silvretta-Hochalpenstraße (mautpflichtig) zum Scheitelpunkt an der Bielerhöhe neben dem Silvretta-Stausee. Mehrere große P (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

1. Tag
Vom P über die westliche Staumauer (2032m) und darauf am Westufer entlang bis zum Ausgang des Klostertal. Über eine Brücke und dann nach rechts ins karge Trogtal. Links des Bachs bleibend bis nahe vors Talende. Dort über einige kleine Rinnsale und darauf über ein mäßig steiles Gletscherfeld schräg links hinauf zum Übergang der Rote Furka (2688m, Staatsgrenze A - CH). Jenseits der geräumigen Scharte über Schrofen hinab zum Silvrettagletscher. Am gut gangbaren Gletscherrand entlang zum Silvrettahaus (2341m, 4:20). Durchweg gut markiert.

2. Tag
Von der Hütte zurück zum Silvrettagletscher. Über seine linke Seite (einige schmale Querspalten) ostwärts höher bis unter die vergletscherte Nördliche Egghornscharte (durch einen Schartenturm auf der rechten Seite von der Südlichen getrennt). Vom Flankenfuß bei knapp 3000m über eine schmale Randkluft mittelsteil hinauf in die Scharte (s. drittes Bild). Oben nach links über den mäßig steilen Südgrat aus Geröll und feinem roten Schotter und eine gut gestufte Felsschulter (I). Darauf direkt zum aus drei Graten aufgebauten, felsigen Silvrettahorn (hölzernes Kreuz, 4:00).
Über den NW-Grat (I) ins Joch bei 3143m hinab und über die abschüssige Westflanke von Knoten P 3190 weiter. Hier eventuell besser überklettern (I+ ?).
Nun über den SO-Grat der Schneeglocke zum Gipfelkreuz (mit Buch, 1:55).
Zurück über den SO-Grat und mäßig steil über Firn nach rechts zur Rotfluelücke hinab. Der mäßig abfallende Südarm des Klostertalgletscher (Querspalten) führt ins vortags begangene Klostertal zurück. Nun talauswärts bis zum Silvrettastausee. Dort nach rechts, über eine Brücke (2040m) und weiter durchs trogförmige Ochsental auf langem breitem Weg zur Wiesbadener Hütte (2443m, 5:15).

3. Tag
Von der Hütte über markierten Moränensteig auf den breiten und anfänglich flachen Vermuntgletscher. Über die weite und spaltenarme Gletscherfläche nach Südosten (s. viertes Bild v.u.). Zuletzt steiler hinauf zur Nordwestflanke der Dreiländerspitze. Am Fuß der Flanke später im Jahr eventuell lange Randklüfte. Oben über den festen Fels des oberen Westgrats (I+) zur doppelgipfeligen Felspyramide (2:55, Kreuz, Buch). Überschreitung zwischen den beiden Gipfeln eine Seillänge über eine Gratkerbe (II, ausgesetzt).
Abstieg wie Aufstieg, 2:40 bis Hütte.

  • Hochalpines Tourengebiet.
  • Die Schneeglocke, eine hübsche, glockenförmige Firnhaube, trägt ihren Namen zu recht. An der Dreiländerspitze treffen sich Vorarlberg und Tirol (Österreich) sowie Graubünden (Schweiz).
  • Auf der Wiesbadener Hütte herrscht viel Betrieb durch Tagesgäste und Aspiranten für den nahen Piz Buin.
  • Auf dem Südarm des Klostertalgletscher ist ein Seilpartner unbedingt angeraten.
  • Von der Schneeglocke zur Wiesbadener Hütte ist eventuell ein direkter Abstieg über die Scharte vor der Schattenspitze und dort nach rechts (Osten) eine steile Schneerinne hinab möglich (s. drittes Bild v.u.).
  • Vergl. auch Tour 1096 zur Sonntagspitze.

 

  • Wegstrecke (Silvrettahaus 9.9 Kilometer, Übergang zur Wiesbadener Hütte 17.4 Kilometer, Anstieg Dreiländerspitze 3.6 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Die Dreiländerspitze aus Nordwesten vom Hohen Rad.

Dreiländerspitze aus Nordwesten

Die Dreiländerspitze aus Osten vom Gipfel der Vorderen Jamspitze. Im Hintergrund links Piz Buin Grond, rechts Silvrettahorn, Schneeglocke und Schattenspitze.

Dreiländerspitze

 

   

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