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Tour 1093 - Hohes Rad

Vorarlberg, Tirol Silvrettagruppe Vermuntkamm

Bergtour Route Bielerhöhe - Ochsental - Radsattel - Hohes Rad über Radschulter (I, Stelle II-) auf und ab - Bieltal - Bielerhöhe Gesamtaufstiegshöhe (m) 950 Tage 1 Verhältnisse sommerlich

Max
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Min
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Aufstiegs-
höhe (m)
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zeit (h)
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keit [1]
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Eigenstän-
digkeit
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2934 2035 950 3:30 G1 282 2500 3

Hohes Rad aus NW

Das Hohe Rad aus Nordwesten nahe am Madlenerhaus.

 

Hohes Rad aus NNW

Ansicht aus NNW von der Silvretta-Hochalpenstraße.

Hohes Rad aus NNW

 

Piz Buin

Dreiländerspitze, Piz Mon, Vermuntpaß (Fuorcla Vermunt), Piz Buin Grond und Piz Buin Pitschen (v.l.n.r.) über dem Ochsental.

 

An der Radschulter

Blick an der Radschulter gegen Norden zur Vallüla.

 

Hohes Rad, Ostwandrippe

Die Schlüsselstelle in der obersten Ostwandrippe.

 

Piz Buin und Silvrettahorn

Gipfelpanorama mit Piz Buin Grond (links), Silvrettahorn (Mitte rechts) und Schattenspitze (rechts) über dem Ochsental.

Die zentrale Buingruppe.

Piz Buin Grond und Piz Buin Pitschen

 

Piz Buin Grond

Der Piz Buin Grond im Detail.

 

Anfahrt, aus Westen von Bludenz durchs Montafon, aus Osten von Landeck durchs Paznauntal, über die Silvretta-Hochalpenstraße (mautpflichtig) zum Scheitelpunkt an der Bielerhöhe neben dem Silvrettastausee. P am Südende der östlichen Staumauer (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P am linken Seeufer entlang bis unmittelbar bei einem Sturzbach der alte, schmale Sommerweg durchs Ochsental zur Wiesbadener Hütte abzweigt (0:05), der etwas höher über mit Strauchwerk bestandene Hänge quert. Oberhalb des hinteren Seeufers angekommen geht es, einige Tobel querend und über grüne Absätze hinweg, deutlicher höher bevor nach 1:35 der Abzweig nach links zum Radsattel erreicht ist. Über begrünte Hänge ostwärts höher, einen Bach querend, erreicht man eine ausgedehnte Geländewanne, wo rechts ein zweiter Weg von der Wiesbadener Hütte heran führt. Ihm folgend links weiter, bald steiler über erdigen Schutt, zum breiten Radsattel auf 2652m hinauf (0:40, Wegtafel).
Nun links, kurz über den untersten, breiten Südostrücken des Hohen Rad höher, ehe der deutliche Steig nach rechts quert um schließlich mit knapp 50 Metern Verlust in ein wüstes Felstrümmerbecken zu ziehen. Darauf in einigen Kehren steil zur Radschulter auf 2697m empor (0:30). Dort links weiter, über die steile Ostwandrippe zum Gipfel: zunächst noch mäßig steil über eine Geröllhalde zu den untersten Felsstufen (I). Darüber länger in steilen Kehren auf deutlicher Steigspur wechselnd über Schutt und Felsgesimse höher. Schließlich bleibt, nahe unter dem sichtbaren Gipfelkreuz, eine höhere Felsstufe zu überwinden (II-, kann rechts in Geröllflanke umgangen werden). Darüber flacher zum felsigen Gipfelkamm. Das Gipfelkreuz ist nach 0:40 erreicht.
Zur Radschulter zurück dauert es 0:30. Nun kann man nach Norden absteigen um zum Ausgangspunkt zurückzukehren und dabei den Berg vollständig umrunden. Dazu geht es von der Radschulter am Rande des kleinen, unter den steilen Nordostwänden liegenden Firnlagers in losem Moränenschutt eine breite Steilrinne in einen wüsten Felstrümmerkessel hinab (markiert). Danach findet sich in den rechten Hängen ein flacherer Pfad, der in die begrünten, nordostseitigen Hangabsätze hinausleitet um schließlich links haltend, um den Nordwestrücken herum, zum P hinabzuführen (1:45).

  • Landschaftlich außerordentlich lohnend Besonders empfehlenswert. Da isoliert stehend, ganz hervorragender Aussichtspunkt. Für den Anstieg empfiehlt sich dem Fotografen der Weg durchs Ochsental, da hier mit Piz Buin und Silvrettahorn die mit Abstand prominentesten Berggestalten im milden Morgenlicht glänzen. Am Gipfel entfaltet sich eine Aussicht, die für stundenlanges Studium mühelos reicht: Im Osten stehen die wilden Getschnerspitzen vor der breiten Front der zackenreichen Fluchthörner, im Südosten Jamspitzen und Dreiländerspitze, bevor im Süden der reichlich frequentierte, markante Piz Buin folgt. Im Südwesten findet man Silvrettahorn, Schneeglocke und Schattenspitze, ehe im Westen die nächsten Höhepunkte mit Großlitzner und Großem Seehorn aufragen. Im Norden sind es die kaum vergletscherte Verwallgruppe mit Patteriol, Kuchenspitze und Hohem Riffler, dahinter das Lechquellengebirge und die Lechtaler Alpen, die mit markanten Gipfelgestalten aufwarten.
  • Die Radschulter ist von beiden Seiten her allerdings nur durch mühsamste Felstrümmerkare zu erreichen, an denen man insgesamt eine Stunde seine Freude hat. Der folgende, steile Steig von der Radschulter über die Ostrippe zum Gipfel zeigt sich gänzlich ungesichert, aber gut markiert.

 

  • Gesamte Wegstrecke (Anstieg 7.0 Kilometer, Abstieg 3.6 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Das Silvrettahorn mit seiner Nordostwand.

Silvrettahorn, Nordostwand

Überblick aus Nordosten vom Anstieg zum Hennekopf. Links hinten ragen an der Grenze zu Graubünden die kegelförmigen Piz Buin Grond und ~ Pitschen sowie das breit gelagerte Signalhorn auf.

Hohes Rad

                       

 

   

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