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Tour 1096 - Sonntagspitze

Vorarlberg / Graubünden Silvrettagruppe Litzner-Seehörner-Gruppe

Bergtour Route Bielerhöhe - Klostertal - Klosterpaß - Winterlücke - W-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 850 + 30 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse sommerlich

Max
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höhe (m)
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keit [1]
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Eigenstän-
digkeit
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2882 2034 850 3:45 G1 50 720 4

Am Silvrettastausee

Am Silvrettastausee: Über dem innersten Ochsental stehen Piz Buin Grond und Piz Buin Pitschen (links). Rechts ragen Klostertaler Egghorn und Kleine Schattenspitze empor.

Piz Buin Grond und Piz Buin Pitschen

Piz Buin Grond und Piz Buin Pitschen.

Piz Buin Grond und Piz Buin Pitschen

Piz Buin Grond und Piz Buin Pitschen im Detail. Genau in Bildmitte findet man das Wiesbadner Grätle.

 

Am Silvrettastausee

Rückblick am Silvrettastausee nach Nordosten gegen Schattenkopf, Bielerspitze und Vallüla.

 

Klostertal

Am Eingang zum Klostertal. Rechts hinten stehen Schwarze Wand und Sonntagspitze.

 

Am Klosterpaß

Blick am Klosterpaß zum Gipfel. Mitte links findet man die Winterlücke.

 

Am Weiterweg in die Winterlücke

Liebevolle Wegmarkierungen am Weiterweg in die Winterlücke.

 

An der Sonntagspitze

Blick am Gipfel gegen Nordosten über den Silvrettastausee zur Verwallgruppe. Rechts vorne erstreckt sich das Klostertal, mitten darin erkennt man die Klostertaler Umwelthütte.

 

Fluchthörner

Die drei Fluchthörner im Osten. Links schließt sich noch die Schnapfenspitze an.

 

Piz Kesch

Der Piz Kesch im Südwesten.

 

Großes Seehorn und Großlitzner

Großes Seehorn und Großlitzner im Nordwesten. Rechts findet man den Litznersattel, vorne den Glöttergletscher.

 

Gipfelaussicht im Süden

Gipfelaussicht im Süden mit Verstanclahorn (links) und Piz Linard (Mitte links).

 

Anfahrt, aus Westen von Bludenz durchs Montafon, aus Osten von Landeck durchs Paznauntal, über die Silvretta-Hochalpenstraße (mautpflichtig) zum Scheitelpunkt an der Bielerhöhe neben dem Silvrettastausee. Mehrere große P (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P über die westliche Staumauer (2034m) und darauf am Westufer entlang bis zum Eingang ins Klostertal. Rechts des Baches auf schmalem, flachem Bergsteig taleinwärts bis man an einem Steg nach links auf einen Fahrweg wechseln kann. Nahe vor der Klostertaler Umwelthütte auf 2260m (Wegtafel) angelangt nach rechts Richtung „Litznerscharte“. Wenig weiter geht es an einem Steg ans rechte Bachufer zurück. Danach, stets nah am Bach bleibend (den folgenden Abzweig hinauf zur Litznerscharte auslassend), über weite, flache Schotterböden noch länger talein bis die Steinmännchen unvermittelt nach rechts an den Flankenfuß unter den mit einem Gipfelkreuz geschmückten Felsturm der Schwarzen Wand weisen (1:45). In der Flanke (Schutt, Graspolster) zuunterst links haltend höher, dann rechts, ehe es in engeren Kehren einen begrünten Hang hinauf geht. Darüber zieht der Steig flacher nach rechts durch grobe Felstrümmer auf einen begrünten Absatz, von wo aus man nach links durch ein kleines Geröllkar hinauf in den felsigen Klosterpaß gelangt (1:35). Dahinter kurz hinab und in wenig ansteigender Traverse über steile Schutthänge weiter, nach halber Strecke den Abzweig ins Tal Richtung Obersilvretta passierend, zuletzt steil in die Winterlücke (Blockwerk) hinauf (0:15). Oben nach rechts, dem breiten Westgrat über Fels und Schutt folgend, zum wenig höheren Gipfelkopf (0:10).
Abstieg auf dem Anstiegswege: Den Klosterpaß überquert man wieder nach 0:25, in den Talgrund ist man nach 0:40 zurückgekehrt. Wenig weiter kann man alternativ durchs Bachbett ans rechte Bachufer (Wegtafel) wechseln um talabwärts, bei 30 Metern Gegenanstieg, zur Klostertaler Umwelthütte (Selbstversorgerhütte) zu gelangen (0:30). Hinter der Hütte über Steigspuren hinab zum beim Anstieg an Wegtafel P 2260 verlassenen Fahrweg (0:15). Über den verbliebenen Anstiegsweg zurück zum P in 1:15.

  • An einem Gratschwenk stehender, gegen Nordwesten sanft abgedachter und vergletscherter (Glöttergletscher) Felsgipfel. Gegen Osten zeigt er eine steile Wand, gegen Südwesten fällt er mit begrünten Geröllschrofen ab.
  • Landschaftlich außerordentlich lohnend Besonders empfehlenswert. Das sehr flache Klostertal zeigt sich, vom zentralen Fahrweg abgesehen, in nahezu ursprünglicher Unversehrtheit. Zuletzt gelangt man hier in die abgelegenen Winkel unter dem Übergang an der Roten Furka, links gesäumt von den Moränenhalden unter dem Klostertaler Gletscher, rechts überragt von den wilden Felszinnen der Schwarzen Wand und der Sonntagspitze. Der weitere Anstieg aus dem Talgrund hinauf zu den beiden Scharten ist besonders reich an wechselnden, allesamt archaischen Landschaftseindrücken. Auch auf Steinböcke kann man hier treffen. Das Gipfelbuch an der Sonntagspitze verzeichnet nur wenige Dutzend Besteigungen im Jahr.
  • Am Gipfel entfalten sich neben den Nahblicken auf die Umrahmung von Klostertal und dem schweizerischen Silvrettagletscher auch besonders schöne Fernblicke in die Bergwelt Graubündens.
  • Südlich der Sonntagspitze steht im Kamm zum Klosterpaß der Gabler (nach AV-Führer vom Pass in etwa 0:40 erreichbar, I+) dem im ONO der ungeheure, etwas niedrigere Felsturm der Schwarzen Wand vorgelagert ist. Zwischen Sonntagspitze und diesen beiden Gipfeln ziehen düstere Couloirs und Schluchten ins Klostertal.
  • Im Talgrund fast zwei Stunden lang nur 200 Meter gewinnend. Der Steig darüber umgeht dann geschickt beinahe alle unangenehmen Felstrümmeranhäufungen.
  • Vergl. auch Tour 242 über die Rote Furka zum Silvrettahaus.
  • Alternative Schreibweise: Sonntagsspitze.

 

  • Gesamte Wegstrecke (Anstieg 8.2 Kilometer, Abstieg 8.1 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Das Verstanclahorn (rechts) im SSO.

Verstanclahorn

Schwarze Wand und Sonntagspitze (rechts darunter die Winterlücke) aus Nordosten vom Hohen Rad. Rechts dehnt sich der Glöttergletscher aus.

Schwarze Wand und Sonntagspitze aus Nordosten

                        

 

   

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