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Tour 1418 - Wildgrat

Tirol Ötztaler Alpen Geigenkamm

Bergtour Route Bergstation Hochzeiger-Seilbahn - Riegetal - W-Grat (I, Stelle I+) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1030 + 70 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse sommerlich

Max
(m)
Min
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Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit[1]
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Eigenstän-
digkeit
[4]
2971 2015 1030 3:10 G1 461 4100 2

Riegetal

Beim Weg ins Riegetal.

Am Großsee

Am Großsee. In der Mitte ragt der Wildgrat auf, rechts die Riegespitze.

 

Westgrat

Auf dem Westgrat angekommen.

 

Riegespitze

Gegenüber steht die Riegespitze.

Am Gipfel:

Am Wildgrat

Aussicht im Osten mit dem Wettersee (knapp darüber die Erlanger Hütte) und den nördlichen Stubaier Alpen von Acherkogel (Mitte links) über Hohe Wasserfalle (Mitte), Zwiselbacher Roßkogel und Zwiselbacher Grieskogel bis Vordere Sonnenwand (rechts).

 

Stubaier Alpen

Im Südosten stehen über dem Ötztal (v.l.n.r) Breiter Grießkogel, Hinterer Brunnenkogel, Schrankogel, Mutterberger Seespitze und Wilder Freiger.

 

Am Wildgrat

Panorama im Süden von Wildspitze und Hinterer Brochkogel (links) über Rofelewand (Mitte links), Verpeilspitze und Watzespitze (Mitte rechts, davor der Gsallkopf) bis Weißseespitze. Im Vordergrund stehen Riegespitze und Kreuzjöchlspitze.

 

Ausblick im Westen

Rückblick gegen Westen übers oberste Riegetal mit dem Großsee. Hinter dem Pitztal stehen links Ölgrubenköpfe, Köpfle und Hohe Aifner Spitze, rechts der Venet. Den Horizont nehmen Samnaungruppe (links), Verwallgruppe (Mitte rechts) und Lechtaler Alpen (rechts) aus.

 

Großsee

Rückkehr an den Großsee. Am Horizont zeigen sich Hoher Riffler (links) und Parseierspitze (Mitte). Im Mittelgrund breitet sich der Venet-Kamm aus. Weit rechts oben erkennt man das Gipfelkreuz am Hochzeiger.


Anfahrt aus dem Inntal nahe Imst über Wenns nach Jerzens im Pitztal. P an der Talstation der Hochzeiger-Seilbahn (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Von der Bergstation der Seilbahn auf etwa 2015m über Almweg, bald Pfad bzw. Schipiste, nach Süden zur Bergstation des Sesselliftes links des Zollberg (Wegtafel). Wenig weiter links höher und zwischen Buschwerk und Latschen über den Westgrat des Hochzeiger hinweg (Weggabel, 0:35). Dahinter, nun im tief eingekerbten Riegetal, auf steilem Wiesenpfad ("Normalweg", teils Sicherungsketten) tiefer. Nachdem man 70 Meter tiefer den Fuß des Hochzeiger-Südwestsporn passiert hat (Sicherungsketten), geht es in längerer Traverse wieder sanft Höhe gewinnend die grüne Steilflanke der Riegetalalpe entlang. Nachdem man den Wegabzweig unter dem Schwendtkopf passiert hat 0:50, bleibt noch die schrofige Talschwelle vor dem Großsee anzusteigen. Der Steg am Seeabfluss (P 2416) ist nach ist nach 0:15 erreicht. Weiter gegen Osten: Nachdem kurz darauf der erste Abzweig zum Gemeindekopf passiert ist, geht es über einen Altmoränenkamm in das wüste Blockmeer im Riegelkar. Vor dem wild zerrissenen Kamm zum rechts aufragenden Riegelkopf / Riegespitze bleibend (und einen zweiten Abzweig zum Gemeindekopf berührend), leiten die Markierungen nach Norden um sich darauf, unmittelbar am Fuß steiler Felsabbrüche, über zunehmend steile Schuttfächer hinweg zu ziehen. Durch eine steile Schuttrinne gewinnt man zuletzt den Zugang zur Westschulter im oberen Westgrat (1:05, Übergang Richtung Hintere Wenner Alm / Hintere Wenner Alpe). Rechts auf deutlichen, kaum ausgesetzten Steigspuren zwischen Felsen steil gegen den Gipfel höher (I). In einer Gratkerbe rechts unter dem obersten Gipfelaufbau kaum ausgesetzt über einen Felsabsatz hinweg (I+) und darüber, weiterhin über Blockwerk, teils Schrofen, zum höchsten Punkt. Am Gipfelkreuz mit Buch steht man nach 0:25.
Abstieg auf dem Anstiegsweg: Unten am Großsee ist man nach 1:15 zurück, den Westgrat des Hochzeiger hat man (bei 70 Metern Gegenanstieg) nach 0:55 überschritten und an der Seilbahn ist man nach 0:25 zurück.

  • Der Wildgrat trägt seinen Namen nicht zufällig. Er ist Kulminationspunkt von fünf, allesamt wild zerrissenen Felsgraten.
  • Landschaftlich großartiges und sehr abwechslungsreiches Tourengelände Besonders empfehlenswert. Selbst die Passagen durchs grobe Geröll und der erhebliche Gegenanstieg im Riegetal sollten diesen Gesamteindruck nicht entscheidend beeinträchtigen. Sehr bedauerlich ist der späte Beginn des Seilbahnbetriebes (9:00), der stets zum Weitermarsch zwingt.
  • Bei dieser Route entlang des "Normalweges" tief in der Südflanke des Hochzeiger verliert man mindestens 70 Höhenmeter, die beim Rückweg wiederum anstehen. Eine weniger Höhenmeter raubende, dafür ausgesetztere Variante (teils Sicherungsketten) bietet der "Goaßsteig", der den hier berührten Hochzeiger-Südwestsporn deutlich höher quert.
  • Legt man alternativ die Anstiegsroute ganz über den Hochzeiger, verliert man nach dem Gipfel (2560m) bis zum hier begangenen Weg kurz vor dem Großsee sogar 170 Höhenmeter. Einen weiteren Gipfel hat man damit nicht gewonnen: Der höchste Punkt, noch einige Meter und Schritte über dem viel bevölkerten Gipfelkreuz zu finden, weist zur nächsten Scharte am Kamm Richtung Schwendtkopf schätzungsweise (Kartenlage gedruckt und online, Augenmaß vor Ort) kaum 20 Meter Differenz (Prominenz) auf, zu wenig für einen Alpengipfel.
  • Sämtliche Wege am Hochzeiger führen länger durch hohe, steilste Grasflanken. Bei Nässe gefährlich.
  • Ostwärts den Gipfel überschreitend gelangt man auf markiertem Steig an die Erlanger Hütte (DAV).
  • Alternative Schreibweise: Groaßsee.

 

  • Anstiegsweg (5,7 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Überblick aus Südwesten von der Hohen Aifner Spitze: Brechkogel (Mitte), Wildgrat (Mitte rechts) und Riegespitze (rechts). Nach links vorne zieht das Riegetal hinab.

Wildgrat

Wildgrat (Mitte links) und Riegespitze (rechts) aus Nordwesten vom Hochzeiger.

Wildgrat und Riegespitze

                                 

 

   

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