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Tour 1268 - Mittlere Guslarspitze, Hintere Guslarspitze

Tirol Ötztaler Alpen Weißkamm

Bergtour Route Rofen - Hochjochhospiz - S-Flanke - Mittlere Guslarspitze über W-Rücken auf und ab - Hintere Guslarspitze über O-Rücken auf und ab  Gesamtaufstiegshöhe (m) 1210 + 50 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
Mittlere Guslarspitze 3128 2011 1150 3:40 BW1 38 450 5
Hintere Guslarspitze 3147 3090 60 0:15 BW1 77 1040 4

Heiligkreuz

Der Hof Puit und die Kirche Heiligkreuz bei der Anfahrt nach Vent.

Vent vor der Talleitspitze 

Vent vor der Talleitspitze.

 

Rofental

In der Klamm im Rofental.

Rofental

 

Rofental

 

Vernagtbach

Am Vernagtbach.

 

Hochjochhospiz

Das Hochjochhospiz.

 

Kreuzkamm 

Der Kreuzkamm im Süden von Sennkogel (links) über Seikogel und Hauslabkogel (Mitte) bis Fineilspitze (Mitte rechts).

 

Am Deloretteweg

Hinter der Hütte auf dem Deloretteweg mit Blick zum Hintereisferner, überragt von Weißkugel und Langtauferer Spitze. Links wölben sich die vordersten der Rofenbergköpfe auf, rechts reihen sich die Hintereisspitzen.

 

Mittlere Guslarspitze

Am Gipfelkamm vor der Mittleren Guslarspitze angekommen. Hinten stehen links Wildspitze, rechts Großer Ramolkogel.

 

Hinterer Brochkogel und Wildspitze

An der Mittleren Guslarspitze: Hinterer Brochkogel und Wildspitze. Dazwischen geschoben hat sich der völlig apere Vordere Brochkogel.

 

An der Mittleren Guslarspitze

Im Osten erstreckt sich hinter dem Venter Tal der Ramolkamm mit dem vergletscherten Gampleskogel und dem dominierenden Großen Ramolkogel. Im Mittelgrund steht wolkenverschattet die Vordere Guslarspitze.

 

Fineilspitze

 Im Süden reihen sich über dem Hochjochferner Fineilspitze (links), Schwarze Wand (Mitte) und Grawand (rechts, darunter knapp verdeckt das Hochjoch).

 

An der Mittleren Guslarspitze

Im Südwesten blickt man nun von höchster Warte auf den Hintereisferner.

 

Großer Vernagtferner und Wildspitze

An der Hinteren Guslarspitze: Großer Vernagtferner (links), Hinterer Brochkogel (Mitte) und Wildspitze (rechts).

 

Vordere Guslarspitze und Mittlere Guslarspitze

Vordere Guslarspitze und Mittlere Guslarspitze, überragt von Ramolkamm und Kreuzkamm. Das geröllübersäte Kar im Vordergrund zeigte sich zwanzig Jahre zuvor noch als Gletscherwanne.

 

Anfahrt übers Ötztal nach Sölden und über Zwieselstein weiter bis Vent. P am Ortseingang (1890m) oder beim Sessellift zur Breslauer Hütte., ggf. für Gäste auch 2 Kilometer weiter in Rofen (s. a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Von Rofen über offene Wiesen auf flachem Fahrweg rechts des Bacheinschnitts taleinwärts durchs Rofental. Am Abzweig des Weges zur Vernagthütte vorbei und wenig weiter zur Talstation der Materialseilbahn der Hütte, wo es nurmehr auf schmalem Fußpfad weitergeht. Allmählich rücken die Flanken zusammen um eine schluchtartige Enge zu bilden, wo der Steig länger mit einem Drahtseillauf gesichert ist. Nachdem man wieder fast 30 Meter verloren hat, wird der von rechts herabstürmende, breite Vernagtbach an einem Steg (2133m) passiert. Darauf folgt das am grünen Hangabsatz des Rofenberg zunächst noch leicht, später unter der dann sichtbaren Hütte über einen Hang deutlicher ansteigende Schlussstück. Die AV-Hütte des Hochjochhospiz auf 2412m ist nach 2:00 erreicht.
Knapp links an der Hütte vorbei auf erdigem Pfad (dem Deloretteweg) Richtung "Brandenburger Haus", über dem links tief eingekerbten Abfluss vom Kesselwandferner. Hier über die weiten und begrünten unteren Hänge des Vorbaus der Guslarspitzen, an einem Abzweig eines hangquerendes Weges zur Vernagthütte vorbei, bis an den zweiten Abzweig, nun zur Guslarspitze (0:50).  Jetzt nordostwärts, allmählich felsiger und steiler auf einen Hangabsatz empor, von dort in länger schräger Traverse auf erdigem Steig gegen Norden dem Gipfel entgegen, ehe es erst links und steiler direkt auf den Gipfelkamm geht, wo man auf den nordseitigen Anstieg von der Vernagthütte stößt. Oben rechts über Gehgelände zum wenig höheren, nahen Gipfel der Mittleren Guslarspitze. Am Kreuz steht man nach 0:50.
Die westlich gelegene Hintere Guslarspitze erreicht man über den Verbindungskamm: Zunächst kurz zurück auf dem Kammweg bis zum markierten Abstieg zur Vernagthütte und danach weiter durch die tiefste Einsattelung (3090m) und darauf sanft ansteigend über den breiten Rücken (teils Blockwerk) zum höchsten Punkt. Am kleinen Behelfskreuz steht man nach 0:15.
Abstieg: Durch den Sattel P 3090 zurück und wieder etwa 20 Meter hinauf zum begangenen Anstiegsweg. Nach 1:20 ist man ans Hochjochhospiz zurückgekehrt und mit 30 Metern Gegenanstieg nach weiteren 1:55 in Rofen.

  • Landschaftlich durchgängig außerordentlich schönes und dazu angenehm gangbares Tourengelände Besonders empfehlenswert. Besonders beeindruckend zeigen sich die Abschnitte entlang der Klamm im Rofental, die in den Alpen außergewöhnliche Weite des Hintereisferner vor der Weißkugel und der Gipfelblick auf das nahezu arktisch anmutende Gletscherplateau des Gepatschferner westlich des Brandenburger Hauses. Sehr schön einsehbar präsentieren sich auch Fluchtkogel, Großer Vernagtferner und Petersenspitze. Die Wildspitze ist allerdings ungünstig verstellt durch den Vorderen Brochkogel.
  • Die im Osten gelegene Vordere Guslarspitze (3118m) ist von der Mittleren Guslarspitze mit etwa 60 Meter Abstieg über den Verbindungsgrat (I) zu erreichen.
  • Vor den Nordwestflanken der Guslarspitzen erstreckt sich ein inzwischen isolierter Lappen des einst ausgedehnten Guslarferner noch bis zu einer Höhe von etwa 3100 Metern. Die hier begangene Südostflanke der Spitzen ist dagegen mit Schutt und Geröll bedeckt.
  • Nicht nennenswert länger zeigt sich eine Rundtour über Vernagthütte und das Tal des Vernagtbach.
  • Die Rofenhöfe sind die höchstgelegene, dauerhaft bewohnte Siedlung Tirols.

 

  • Anstiegsweg (9.2 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Blick am Gipfelkamm

Blick vom Gipfelkamm nach Südwesten: Links reihen sich über breitem Vorbau die Rofenbergköpfe, über der Zunge des Hintereisferner steht, gänzlich in Südtirol, die Schwemserspitze, in der Mitte die alles überragende Weißkugel (darunter die Langtauferer Spitze) und rechts folgen die Hintereisspitzen.

                                 

 

   

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