Homepage
 

 

 

Tour 1032 - Alkuser Rotspitze

Osttirol Hohe Tauern Schobergruppe

Bergtour Route Seichenbrunn - Trelebitschalm - Alkuser Rotspitze über Kleine Rotspitze und SO-Grat auf und ab - Trelebitschkopf über SW-Grat auf und ab Gesamtaufstiegshöhe (m) 1480 Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
Kleine Rotspitze 2869 1673 1200 3:25 G2 9 300 6
Alkuser Rotspitze 3053 2860 200 0:30 G1 184 1460 3
Trelebitschkopf 2838 2770 80 0:55 G1 28 400 5

Sattelköpfe

Die Sattelköpfe am Zugang ins Trelebitschkar.

Petzeckkamm

Rückblick übers Debanttal auf den Petzeckkamm mit Hoher Perschitzkopf, Östlicher Perschitzkopf, Kruckelkopf (links, dahinter verbirgt sich vollständig das Petzeck) und Geißkofel (rechts). Dazwischen sind Untere Seescharte und Obere Seescharte eingekerbt.

 

Trelebitschkar

Im Trelebitschkar. Rechts hinten steht der Trelebitschkopf.

 

Beim Trelebitschsee

Rückblick am Weg ins Trelebitschtörl auf Sattelköpfe und Trelebitschsee.

 

Schleinitz

Rückblick am Gratübergang neben dem Trelebitschkopf übers Trelebitschkar mit dem Trelebitschsee, überragt von Sattelköpfen (links) und Schleinitz (rechts).

 

Alkuser Rotspitze

Hoher Prijakt (links hinten) und Alkuser Rotspitze (rechts) von der Kleinen Rotspitze.

 

Schleinitz und Alkuser See

An der Alkuser Rotspitze:
Im Süden Schleinitz und Alkuser See,
im Norden Ralfkopf und Glödisspitze, dazwischen das Kalser Törl. Im Hintergrund glänzt das Teischnitzkees nahe des Großglockners.

Glödisspitze

 

Trelebitschalm

Rückkehr an die Trelebitschalm.

 


 

Anfahrt über die Bundesstraße zwischen Lienz und dem nahen Straßenpass des Iselsberg (1209m). Bei Obergöriach nordwärts auf 11 Kilometer langer geschotterter Forststraße durchs Debanttal bis zum P am Straßenende bei Seichenbrunn (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P zunächst talauswärts rechts den markierten Pfad zur „Trelebitschalm bzw. –törl“ in dichtem Fichten- und Zirbenwald entlang. Nach flachem Beginn nahe der Zufahrtsstraße geht es bald steiler entlang der Kerbe des Trelebitschbaches hinauf. Weiter oben quert man den Bach nach links, passiert bald den Abzweig zur Nußdorfer Alm um dann, zurück am rechten Talhang, nach 0:40 die Trelebitschalm, 1976m, zu erreichen. Dort links, nun durch Strauchwerk, weiterhin zügig ansteigend bis auf die Talschwelle, wo sich weite Wiesenböden öffnen. Der nun flache Pfad wechselt nach links über den Bach (s. oberstes Bild) wo man bald den Abzweig zu den Neualplseen (Wegtafel) passiert. Nach einem Abschnitt wieder am rechten, weiterhin flachen Bachufer geht es abermals nach links über den Bach und bald darauf südwärts einen hohen, steilen, begrünten Hang empor. Oben stößt der zunehmend undeutlichere Pfad auf einen hangquerenden Weg dem man nun nach rechts folgt um bald abermals den Trelebitschbach zu überqueren und den in einer Mulde versteckten Trelebitschsee nördlich zu passieren. Nach dem See, auf etwa 2400m angelangt, verlässt man den markierten Pfad um weitgehend weglos, aber von verblassten Markierungen geleitet über die nordwestwärts ansteigenden Hänge, zunehmend schuttreicher und steiler, unter die Südflanke des Trelebitschkopfes zu gelangen. Knapp links unter dem Gipfel überschreitet man auf etwa 2770m schließlich den scharfen Felsgrat, der zum südlicher liegenden Trelebitschtörl, 2710m, streicht (2:20). Hinter dem Wegscheitel (weiterhin verblasste Markierungen) auf deutlichen Steigspuren fast ohne Höhenverlust durch die Westflanke (Schutt) des Trelebitschkopf um dann dem zögerlich ansteigenden Verbindungsgrat zur Kleinen Rotspitze zu folgen. Den ersten markanteren Felszacken passiert man knapp links in der obersten Flanke, den zweiten ebenso oder über die teils plattige Schneide (I), den dritten umgeht man sicherlich rechts (Markierungen). Darauf geht es über die Schneide (Felsbänke) zum höchsten Punkt mit Gipfelsteindaube der Kleinen Rotspitze (0:25).
Dahinter durch einen kaum merklichen Sattel um darauf auf Steigspuren dem über 200 Meter steil hinaufziehenden Südostgrat, zuoberst Blockwerk, an den spitzen Gipfel der Alkuser Rotspitze zu folgen. Gipfelkreuz mit Buch sind nach 0:30 erreicht.
Abstieg wie Aufstieg: hinab zur Kleinen Rotspitze dauert es 0:25, zum Gratübergang auf 2770m neben dem Trelebitschkopf 0:20. Diesen lohnenden Aussichtspunkt kann man direkt aus der Scharte entlang des steilen Südwestgrates (I) über Graspolster und Felsplatten gewinnen. Hinauf an die kleine Gipfelsteindaube und zurück dauert es insgesamt 0:15.
Weiterer Abstieg zur Trelebitschalm in 1:40, zum P in 0:35.

  • Das (dicke) Gipfelbuch der Alkuser Rotspitze reicht für über zwei Jahrzehnte.
  • Tour mit deutlich überwiegend weglosem Charakter. Das Gelände ist aber fast ausnahmslos gut begehbar. Bei schlechter Sicht ist von der Tour wegen großer Orientierungsschwierigkeiten abzuraten. Abseits der Route gerät man rasch in steilstes Felsgelände.
  • Die Alkuser Rotspitze zeigt sich von allen Seiten als enorm steiles Felshorn. Dennoch entpuppt sich an Ort und Stelle fast der gesamte Aufbau als wenig kompakt und daher ziemlich schuttreich.
  • Einfache Wegstrecke (6.2 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Blick aus Norden von der Glödisspitze: Links ragt die Alkuser Rotspitze auf, rechts stehen die beiden Prijakte.

Hoher Prijakt

Ansicht aus Nordwesten vom Niederen Prijakt auf den Kamm zwischen Alkuser Rotspitze (links, daneben als blauer Schattenriss der Seichenkopf) und Schleinitz (rechts). Am tiefsten Sattel findet man das Trelebitschtörl, darunter den Alkuser See.

Alkuser Rotspitze und Schleinitz

     

 

   

[ Startseite | Zurück | Legende | Links | Suchen | Hilfe | Impressum | Haftung | Seitenanfang ]
© Thehighrisepages.de