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Tour 491 - Petzeck

Kärnten Hohe Tauern Schobergruppe Petzeckkamm

Bergtour Route Seichenbrunn - Wangenitzsee-Hütte - S-Rücken (I) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1650 + 50 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse sommerlich unbeständig, Gipfel teils in Quellwolken

Max
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Min
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höhe (m)
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zeit (h)
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keit [1]
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Eigenstän-
digkeit
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3283 1680 1650 5:30 G2 799 14800 2
Wangenitzseen

Die Wangenitzseen, gesehen an der Unteren Seescharte.

Rückblick beim Weitermarsch: Wangenitzsee-Hütte, Untere Seescharte (darüber im Hintergrund der Schleinitz), rechts der Feldkopf.

An der Wangenitzsee-Hütte

 

Auf dem Weg vom Wangenitzsee ins Kruckelkar.

Über dem innersten Wangenitztal

 

Gipfel

Die Gletscherreste am Gipfelplateau.

 

Petzeck-Gipfel

Kurz vor dem Gipfel.

 


Petzeck

Petzeck, Kruckelkopf (davor der Keeskopf) und Hoher Perschitzkopf aus Nordwesten von der Glödisspitze.

Anfahrt über die Bundesstraße zwischen Lienz und dem nahen Straßenpass des Iselsberg (1209m). Bei Obergöriach Abzweig einer 11 Kilometer langen geschotterten Forststraße ins Debanttal. P am Straßenende bei Seichenbrunn (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P wenige Schritte taleinwärts, dann bei Wegtafel „Wangenitzsee-Hütte" nach rechts den bez. Pfad die Talflanke hinauf, anfangs durch dichten Wald, später flachere Almmatten. Unter dem Materiallift hindurch und an einer einzelnen Almhütte vorbei gelangt man zu den ersten Schrofen unter denen auch der Weg von der Lienzer Hütte verläuft. Auf diesem nun länger eben nach rechts um schließlich in vielen steilen Kehren auf die Untere Seescharte (2533m) zu gelangen (2:25). Jenseits mit knapp 50m Verlust zwischen Kreuzsee und Wangenitzsee hindurch zur Wangenitzsee-Hütte (0:30).
Von der Hütte führt nun ein durchgängig mark. Steig bis zum Gipfel: an der Hütte nach links die bewachsenen Schrofen empor und darauf im leichten Auf und Ab die Rippen und Rinnen der obersten Talflanke entlang (teils drahtseilgesichert). Hinter dem letzten Sporn führt der weiterhin meist erdige Pfad nach links ins talartige Kruckelkar. Dort über begrünte felsbesetzte Rücken höher.
Auf der rechten Seite steigt nun die massige Südflanke des Petzeck auf. Ihr ist eine lange Felsrampe vorgelagert die zuoberst ans linke Gratende führt. Der Pfad führt vom letzten Grasrücken schräg rechts auf den steilen Beginn dieser Rampe. Über sie stetig höher bis man durch den obersten rinnenförmigen Durchlass (I) auf die westliche Gratschulter gelangt. Dort nach rechts und über den mäßig ansteigenden breiten Schuttrücken weiter bis man auf das weite kuppige Plateau des Südrückens mit den Resten des Gipfelgletschers gelangt (s. viertes Bild). Über das flache Gletscherfeld hinüber zum nahen Gipfelaufbau. Dort auf Steigspur über schuttbeladene Felsbänke, zu oberst Blockwerk, ans Gipfelkreuz (2:35).
Abstieg wie Aufstieg: zur Hütte in 2:00, zum P in 1:55.

  • Das Petzeck ist höchster Gipfel der Schobergruppe.
  • Landschaftlich äußerst lohnend Besonders empfehlenswert, besonders bei den Seen auf der ausgedehnten Jochhöhe am Wangenitzsee (s. oberes Bild). Sehr abwechslungsreich ist der verschlungene Weiterweg zum Gipfel: erst ein gesicherter Steig hoch über dem obersten Wangenitztal (s. drittes Bild), dann geht es - ohne wie etwa am Hochschober bzw. den Prijakten mühsame Geröllböden zu queren - angenehm über grüne Schrofenrücken auf eine lange und interessante Felsrampe. Vor dem eigentlichen Gipfel dann ein unvermutet weitläufiges Plateau wo man die letzten Reste des Gipfelgletschers besichtigen kann (die in zwei bis drei Jahrzehnten gänzlich abgeschmolzen sein dürften).
  • Die landschaftlich begeisternd gelegene Wangenitzsee-Hütte gehört dem Niederländisch-Königlichen Kletter- und Bergsportverein (NKBV).
  • .

 

  • Einfache Wegstrecke (8.2 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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