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Tour 973 - Glödisspitze

Osttirol Hohe Tauern Schobergruppe

Bergtour Route Seichenbrunn - Lienzer Hütte - SO-Grat (I-II, gesichert) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1530 Tage 1 Verhältnisse spätsommerlich gut

Max
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Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
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Eigenstän-
digkeit
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3206 1680 1530 4:35 G2 376 1940 3
Glödisspitze

Die Lienzer Hütte vor der Glödisspitze.

 

Am Debantbach

Am Debantbach oberhalb der Hütte.

 

Glödisspitze

Die Hänge zum Gipfel.

 

Glödis, Rindler Schartl

Das Rindler Schartl am Südostgrat.

Am Gipfel:

Hoher Prijakt

Blick zu den beiden Prijakten. Links ragt die Alkuser Rotspitze auf.

 

Petzeck

Petzeck, Kruckelkopf (davor der Keeskopf) und Hoher Perschitzkopf.

 

Der Hochschober. Im Mittelgrund rechts ragen über finsteren Nordostwänden Ralfkopf und Ganot auf. Ganz vorne ist das Kalser Törl eingeschnitten.

Hochschober

 

Anfahrt über die Bundesstraße zwischen Lienz und dem nahen Straßenpass des Iselsberg (1209m). Bei Obergöriach Abzweig einer 11 Kilometer langen geschotterten Forststraße ins Debanttal. P am Straßenende bei Seichenbrunn (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P links der Bachkerbe auf sanft ansteigendem Fahrweg wechselnd durch Wald und Wiesen geradeaus weiter zur Lienzer Hütte auf 1977m (0:55). An der Hütte die linke Flanke auf steinigem Pfad weiter talein bis an den Verzweig zum Leibnitztörl (0:40, Wegtafel). Nun rechts ab und mit etwas Höhenverlust durch einen Blockhang in die Wiesenaue am Debantbach. Gegenüber links eines Seitenbaches höher und später über einen kleinen Steg wechselnd geht es über weiterhin wasserreiche Böden auf das sichtbare Gipfelziel zu. Weiter oben wendet sich der Pfad den noch begrünten Hängen rechter Hand zu ehe es am Fuße eines ersten Felskammes wieder links haltend ins oberste Kar unter dem Gipfel geht. Hier über Urgesteinsplatten und Geröll bis auf den First des unteren, flachen Südostgrates bei P 2911 (AV-Karte) hinauf (2:10).
Nur anfangs einen flacheren Rücken überschreitend geht es bald an den Ansatz des steilen, scharfen Felsgrates, der geradewegs zum Gipfel empor leitet. Der nahezu durchgängig drahtseilgesicherte Steig hält sich dabei weitgehend an die Felsschneide: Über griffige Klemmblöcke (I) geht es später exponiert knapp in die rechte Flanke hinaus (II) um dann ins Rindler Schartl zu führen, eine exponierte und plattige Engstelle oberhalb der vom ersten Gratdrittel links in die Tiefe schneidenden großen, markanten Steilrinne. Danach steigt man ein Leiterchen an und wieder kurz und exponiert über die rechte Gratkante (II) hinaus ehe man auf die Schneide zurückkehrt. Über sie (I) steil höher bis hinauf zum höchsten Punkt mit Kreuz (zerstört) und TP (0:50).
Abstieg auf dem Anstiegswege: Den kompletten Südostgrat bis P 2911 hinab in 0:50, zum vom Leibnitztörl kommenden Weg in 1:30, zur Hütte in 0:35 und zum P in 0:45.

  • Die Glödisspitze zeigt sich ringsum als ebenmäßig Felspyramide mit steil abfallenden Graten und wird daher von weither als leicht identifizierbarer Orientierungspunkt geschätzt.
  • Im Herbst 2006 wurde am Südostgrat ein Klettersteig eingerichtet, der den dortigen alten Normalweg ersetzt. Während der alte Normalweg länger links und rechts in die enorm steilen Bruchflanken auswich, an einigen Stellen auf dem Grat aber auch Stellen II+ aufwies, hält sich der neuinstallierte gesicherte Steig über die volle Höhe strikt an die scharfe Felsschneide oder zumindest in deren Griffnähe. Die o.g. Kletterschwierigkeiten beziehen das Fixseil ein; die natürlich vorgegebenen, oft exponiert übereinander getürmten, allerdings festen Felsen wären sonst mit III zu bewerten. Nach Klettersteigbewertungen ist die Anlage mit B einzustufen. Alternativ zu o.g. Route kann man am Rindler Schartl über eine Dreiseilbrücke, eine daran anschließende steile, ausgesetzte Platte mit Leiter und Trittstiften (C) und darüber entlang einer Verschneidung (B/C) weiter klettern.
  • Da sich der Klettersteig sehr nah an die Gratschneide hält, ist die Steinschlaggefahr durch Vorausgehende gering.
  • Die Tour liegt im landschaftlich großartigen .
  • Alternativer Name: Glödis.

 

  • Einfache Wegstrecke (Hütte 3.4 Kilometer, Gipfel 4.7 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Der Hochschober mit seiner Nordflanke im Detail. Rechts erhebt sich die Anhöhe P 3185.

Hochschober

Die Glödisspitze (links) und Roter Knopf (rechts) aus SSW vom Leibnitzkopf.

Glödisspitze und Roter Knopf

 

   

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