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Tour 492 - Spitzkofel

Osttirol Gailtaler Alpen Lienzer Dolomiten

Bergtour Route Klammbrückl - Kerschbaumer Alm - Hallebachtörl - Linderhütte (I) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1680 + 60 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse sommerlich unbeständig

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
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[2]
 Dominanz
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[3]
Eigenstän-
digkeit
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2717 1104 1680 4:10 G2 457 4850 2
Anfahrt über die Fernverkehrsstraße von Toblach/Dobbiaco nach Lienz. Kurz vor Lienz bei Gries nach Süden über die Drau und auf Forststraße zum P am Klammbrückl auf 1104m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).
Spitzkofel

Das Spitzkofelmassiv (Gipfel verdeckt) vom Hallebachtörl aus.

 

Linderhütte

Die Linderhütte am Gipfelkamm.

 


Spitzkofel, Nordflanke

Ansicht aus Norden vom Lienzer Becken.

Spitzkofel, Nordflanke

Vom P auf dem Forstweg rechts des tiefen Kerbtales weiter taleinwärts bis unter eine bewaldete Talstufe (die Kehren können auf bez. Steig abgekürzt werden). Dort auf bez. Bergpfad hinauf. Oben über lichte Almmatten zur Kerschbaumer Alm (1:40). Dort bei Wegtafel „Spitzkofel" nach Südwesten und auf erdigem Pfad über wellige Almmatten, zuletzt in steilen Kehren zum felsigen Hallebachtörl (1:10, s. oberstes Bild). Dahinter wenig tiefer auf gutem ebenem Steig durch weite Geröllhalden im Karhintergrund des Hallebachtales bis auf die andere Karseite. Dort folgt nach steilerem Schlussanstieg eine Querung nach links an den Einstieg ins markante Couloir (I) welches mittelsteil zur Grathöhe leitet. Kurz vor der Anhöhe nach rechts über steile Schrofen aussteigen (I, Fixseile, Klammern) und hinüber zur nahen Gratschneide auf der man rasch die winzige Linderhütte, eine Biwakschachtel, erreicht (1:00). Weiter am ebenen Felsgrat entlang bis es schließlich in die gut 20m tiefe Scharte vor dem Gipfel geht. Jenseits über steile Schrofen wieder hinaus (I, der gesamte Durchstieg ist gesichert) und in wenigen Schritten zum großen Gipfelkreuz mit Buch (0:20).
Abstieg wie Aufstieg: zum Hallebachtörl in 1:10, zur Kerschbaumer Alm in 0:40, zum P in 1:15.
  • Um die Kerschbaumer Alm findet man liebliche Almen, ab Hallebachtörl eine kompakte, typische Dolomitenszenerie, staubtrocken, mit zerklüfteten Felswänden über ausgedehnten Schutthalden.
  • Der Zustieg ist durchweg gut markiert. Vom Couloir abgesehen sind alle übrigen Felspassagen lückenlos mit Klammern und Fixseilen gesichert, somit nur mit I zu bewerten.
  • Es gibt einen kürzeren mark. Zustieg der vom P direkt durchs Hallebachtal führt.
  • Übernachtungsmöglichkeit auf der Kerschbaumer Alm.
  • Zum Aufstieg kamen noch 80m Anstieg und 20min Gehzeit am Kühbodentörl hinzu um den Weg zum Nachbar Kreuzkofel zu erkunden.

 

  • Einfache Wegstrecke (8.3 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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