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Tour 1030 - Almerhorn

Osttirol Hohe Tauern Rieserfernergruppe

Bergtour Route Staller Sattel - Jägerscharte - SW-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 940 Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich heiß

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
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 Dominanz
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Eigenstän-
digkeit
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2985 2052 940 2:20 G1 115 660 4

Antholzer See und Wildgall

Antholzer See und Wildgall vom Staller Sattel nahe des Gedenkkreuzes.

 

Jägerscharte und Almerhorn

Kurz von der Jägerscharte, rechts darüber steht das Almerhorn.

 

Ohrenspitzen und Hochgall

Gipfelblick zu Ohrenspitzen (Mitte) und Hochgall (rechts). Links unten findet man die Jägerscharte.

 

Hochgall

Der Hochgall mit dem Grat zur Barmer Spitze (rechts außen).

 

Lenkstein

Der Lenkstein (rechts) im Nordwesten über dem Patscher Tal.

 

Anfahrt aus Südtirol vom Pustertal über Bruneck / Brunico, aus Osttirol vom Tauerntal über Huben, zum P an der Staatsgrenze auf dem Staller Sattel (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P nach Norden über den Rücken, der vom Kleinen Mandl (2591m), einer vorgelagerten Felskuppe, herabzieht. Der Pfad windet sich zunächst links des Rückens durch ein Zirbenwäldchen um sich bald an einer Einsattelung mit dem vom Obersee heranführenden Pfad zu vereinigen (Wegtafel). Darauf zwischen Almrosen auf einen flacheren Wiesenabsatz hinauf und dann rechts haltend über eine Schipiste weiter. Diese verlässt man bald nach links, steigt zwischen Schrofen und Graspolstern einen Hang an, quert ein kleines Rinnsal und erklimmt einen weiteren Aufschwung der einen über einen Blockrücken (am Abzweig zum Großen Mandl vorbei) ins Kar unter der Jägerscharte, rechts überragt vom Gipfelziel, führt. Das kleine Geröllkar geht man linksseitig auf flachem Weg aus um gegenüber in deutlich steilerem Geröll zur Scharte auf 2870m anzusteigen (2:05). Aus der Scharte nach rechts und auf deutlichem, steilerem Steig in der Nordseite den kurzen Südwestgrat empor zum höchsten Punkt. Das Gipfelkreuz am ausgedehnten Gipfelkamm ist nach 0:15 erreicht.
Abstieg auf dem Anstiegswege: in 0:10 zur Scharte und 1:35 zum P.

  • Durchgängig sehr angenehm zu gehendes Gelände und der Gipfel bietet zahllose Sitzsteine in allen Formen und Größen für eine ungemein gemütliche Rast. Ganz in der Nähe stehen Hochgall und Lenkstein, allerdings nicht von ihrer schönsten Schauseite her zu betrachten. Im weiteren Norden erblickt man Rötspitze und Dreiherrnspitze, der Großvenediger ist wieder etwas verstellt, weiter rechts und entfernter ragt schließlich der Großglockner auf. Südlich über dem Staller Sattel breitet sich die sanftere Gipfelflur der Berge jenseits von Defregger Tal und Antholzer Tal aus, überragt von den wilden Felsburgen der Dolomiten: Dreischusterspitze, Monte Cristallo, Monte Pelmo, Hohe Gaisl, Tofane, Fanesgruppe.
  • Unmittelbar hinter der Jägerscharte hält sich vom einstmals die östliche Rieserfernergruppe prägenden Almerkees noch ein mit Schutt überladener Gletscherrest.
  • Alternativ kann man auch direkt von der Oberseehütte am Obersee starten.
  • Die Anfahrt aus Südtirol zum Staller Sattel ist nachts zwischen 22:00 und 6:00 gesperrt und tagsüber in stündlich wechselndem Einbahnverkehr geregelt.
  • Einfache Wegstrecke (3.9 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Im Südosten stehen links Deferegger Pfannhorn (2820m) und Kärlskopf (2836m), rechts ist die Halsscharte eingesenkt, davor der Obersee.

Deferegger Pfannhorn

Weiter rechts findet man im Süden über Obersee und Staller Sattel Regelspitze (2774m, Mitte) und Rote Wand (2818m, rechts außen).

Staller Sattel

     

 

   

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