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Tour 946 Schneeschuhtour- Spi da Russenna

Südtirol / Alto Adige Sesvennagruppe

Schneeschuhtour Route Rojen (Schilift) - Mittlere Scharte / Forcella di Mezzo - Südgipfel - Mittelgipfel - Nordgipfel - Äußere Scharte / Forcella di Fuori - Rojen (Schilift) Gesamtaufstiegshöhe (m) 920 Tage 1 Verhältnisse spätwinterlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Südgipfel 2707 1920 790 2:50 G1 32 370 5
Mittelgipfel 2741 2675 70 0:20 G1 105 1480 4
Nordgipfel 2701 2650 60 0:40 G1 31 650 5
Im Rojental

Im Rojental.

Fallungspitze und Grionkopf

Am Vorgipfel P 2701: Fallungspitze bzw. Vallungspitz (Bildmitte) und Grionkopf (rechts darüber) im Süden.

Innerer Nockenkopf und Piz S-chalambert-Dadaint

Am Vorgipfel P 2703:
Innerer Nockenkopf / Dosso di Dentro (links, darunter Mittlere Scharte / Forcella di Mezzo), rechts im Hintergrund stehen Grionplotten / Piz dals Corvs (2851m, Mitte) und der wilde Piz S-chalambert-Dadaint (3031m, rechts).
Blick zum Südgipfel (Mitte links) und Mittelgipfel (Mitte rechts).

Spi da Russenna, Mittelgipfel

 

Innerer Nockenkopf und Piz S-chalambert-Dadaint

Am Südgipfel: Innerer Nockenkopf (links), im Hintergrund stehen Grionplotten / Piz dals Corvs (Mitte) und Piz S-chalambert-Dadaint (rechts).

 

Spi da Russenna, Mittelgipfel

Am Mittelgipfel.

 

Anfahrt über den Reschenpaß nach Reschen / Resia. Am nördlichen Ortsende zweigt die Straße nach Rojen ab. P am Schilift unterhalb des Ortes auf etwa 1920m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P an der Brücke unterhalb des Liftes rechts des Baches auf ebenem Talweg durch offenes Gelände Richtung Obere Alm, einer Ansammlung idyllischer Stadeln vor dem Ausgang des von rechts einmündenden Griontales. Zuvor, bei einem Wegkreuz (0:30) noch deutlich vor einem Steglein (P 2002), das links im Bachgrund zu entdecken ist, rechts vom Talweg ab um über einen mittelsteilen Rücken zwischen zwei Tobeln nahe des Sommerweges Nr. 13 gegen den sichtbaren Inneren Nockenkopf anzusteigen. Oberhalb von 2400m verwischen sich Rücken und die begleitenden Tobelgräben, der Hang lehnt sich zurück und gibt den Blick in die Mulde vor der Mittleren Scharte / Forcella di Mezzo frei. Durch sie geradeaus weiter bis in den Sattel auf 2586m (1:40). Nun rechts den breiten Südwestrücken (ggf. abgeblasen) zum Vorgipfel P 2703 hinauf (0:25). Auf dem aussichtsreichen breiten Höhenzug durch eine kleine Senke hindurch (s. viertes Bild v.o.) zum nordwestlicher liegenden, mit einer Gipfelsteindaube markierten Südgipfel P 2707 (0:15).
Darauf wird der Höhenzug durch eine tiefere Wanne etwas eingeschnürt und man weicht nach rechts aus ehe es sanft ansteigend auf den höchsten Punkt, den Mittelgipfel P 2741, geht (0:20, s. zweites Bild v.u.).
Auf dem Kammfirst in gleicher Richtung weiter ist bald die Kuppe P 2712 erreicht, wo sich der First gabelt um eine langgezogene Geländewanne zu umfassen. Man kann dem rechten, östlichen, Gratzug bis zum äußersten Kopf P 2683 folgen wo man spätestens nach links in die Wanne hinabsteigen muss (die Schiroute folgt nun weiter der ab hier steilen Rinne um letztlich nach Rojen zu gelangen). Gegenüber, im wenig höheren westlichen Gratzug, bietet sich hier, rechts des markantesten Felszackens im gesamten Grat, eine ggf. überwechtete Scharte an. Über sie auf den recht schmalen, flachen Gratfirst und ihm folgend zum Nordgipfel P 2701 (0:40).
Dahinter über den Nordgrat hinab in die Äußere Scharte / Forcella di Fuori auf 2636m (0:15). Von dort etwa dem Sommerweg Nr. 7 folgend über sanfte, völlig offene Mulden hinaus, deutlich rechts am weithin sichtbaren Wetterkreuz P 2364 vorbei und anschließend etwas steiler über teils mit vereinzelten Büschen bestandene Hänge zu den Almhütten an P 2106 hinab. Hier kann man nach rechts dem Sommerweg über einen Bacheinschnitt folgen und geradewegs nach Rojen hinab. Über die kurze Landstraße zurück zum P (1:20).

  • Der Ausblick von den Gipfeln ist kein besonderer, da es an markanten Berggestalten in der Nähe fehlt. In der Ferne reihen sich in den Ötztaler Alpen allerdings Glockturm, Weißseespitze und Weißkugel. Im Westen erhebt sich über dem Unterengadin die Silvretta mit Piz Linard, Piz Buin, Fluchthorn und Piz Tasna. Der Muttler steht schon recht nah. Im Übrigen hat man ein gut geeignetes Schneeschuhgelände. Hinzu kommt die reliefbedingt geringe Lawinengefahr. Da der Anstieg südostseitig verläuft, sollte man früh starten.
  • Die Höhenkoten-Angaben beziehen sich auf die Carta topografica per excursionisti 1:25000, Tabacco, Blatt 043 Alta Val Venosta.
  • Vergl. auch Tour 531, Jochbodenkopf / Piz Russenna und Äußerer Nockenkopf.
  • Tour alleine begangen.

 

  • Komplette Wegstrecke (9.8 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Am Nordgipfel: Jochbodenkopf / Piz Russenna (Mitte links) und Äußerer Nockenkopf (rechts), darunter liegt die Äußere Scharte / Forcella di Fuori.

Jochbodenkopf / Piz Russenna und Äußerer Nockenkopf

Rückblick über den gesamten Kamm mit der schrofferen Westflanke.

Spi da Russenna

 

   

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