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Tour 795 Schneeschuhtour- Gernkogel

Salzburg Kitzbüheler Alpen Östliche Hauptkette

Schneeschuhtour Route Exenbach - Streitbergalm - Langeck - Gernkogel Gesamtaufstiegshöhe (m) 1340 + 40 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse hochwinterlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m) 
[2]
 Dominanz
(m) 
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Langeck 2021 887 1140 4:20 G1 46 420 5
Gernkogel 2174 1975 200 0:40 G1 181 1170 4
Langeck

Im Wald am Weg zur Streitbergalm. Hinten das Langeck.

Streitbergalm und Maurerkogel (links).

Streitbergalm

 

Am Sattel hinter dem Langeck: links Zirmkogel, in der Mitte dahinter Hochkogel, rechts Saalbachkogel.

Anstieg zum Langeck

 

Am Gipfel des Langeck

Am Gipfel des Langeck: Links Gernkogel, rechts Zirmkogel.

 

Am Gipfel des Gernkogel

Gipfelpanorama am Gernkogel im Süden mit den Hohen Tauern um Hoher Tenn und Großes Wiesbachhorn (beide rechte Bildhälfte).

Die südwestliche Bergschulter Niederer Gernkogel (links) und Zirmkogel (rechts).

Niederer Gernkogel

 

Anfahrt über die Bundesstraße 311 Saalfelden - Zell am See. Abzweig in Atzing nach Westen ins Glemmtal Richtung Viehhofen. P nach weiteren 2 Kilometern an der links über die Saalach abzweigenden Bachbrücke zum Weiler Exenbach (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P dem Fahrweg folgend über eine flache Wiese nach Süden um bald nach rechts über den Exenbach zu wechseln. Man folgt der nun schmalen Forststraße weiter durchs Kerbtal, die später mit einigen Kehren rechts über steilere Wiesenhänge die Flanke ansteigt. Wieder im Fichtenwald zieht der Forstweg dann länger sanft ansteigend talein (s. oberstes Bild) ehe er sich, erneut in freiem Gelände, gabelt. Man steigt rechts höher bis an die Streitbergalm (1350m, s. zweites Bild), um kurz darauf dem wieder flach talein querenden Fahrweg zu folgen, oder kürzt diesen Umweg rechts neben einem Rinnsal, direkt über bucklige Steilwiesen ab (2:15). Weiter oben, nahe einer Jagdhütte, steigt man schließlich direkt durch steileren Fichtenwald an, um, endlich an freien Wiesenhängen am Fuße des Nordgrates angelangt, eine zweite Jagdhütte zu erreichen. Wenig höher, nach einer Traverse über einen Steilhang, ist mit P 1762 (Gasteg) der Gratfirst gewonnen (1:25). Man folgt dem schmalen, malerisch bewaldeten Kamm zu letzten Bäumen um darauf steiler den Vorgipfel des Langeck, 2021m anzusteigen (0:40). Dessen Gipfelkuppe kann man etwas unterhalb in der rechten Flanke umgehen, büßt aber dennoch mindestens 30m am folgenden Sattel ein (vergl. drittes Bild). Von dort zieht der weitere Kamm mittelsteil hinauf an einen flachen Absatz. Danach den bewegten, aber flachen Rücken entlang um zuletzt von rechts den markanten Gipfelkopf des Gernkogel anzusteigen. Kreuz mit Buch sind nach 0:40 erreicht.
Zurück zum Langeck, mit 40m Gegenanstieg, in 0:30. Am Gasteg verlässt man nach 0:25 den Grat. Die weiten Kehren des Fahrweges lassen sich im freien Gelände auch mit Schneeschuhen gut abkürzen, ehe der P an der Bachbrücke nach 1:50 erreicht ist.

  • Am Gipfel breitet sich im Süden ein ganz besonders fesselndes Bergpanorama aus, wo über ernsten Trogtälern die tief vereisten Nordflanken von Hoher Tenn, Großes Wiesbachhorn, Hocheiser, Kitzsteinhorn und Großvenediger gegenüberstehen.
  • Da die Route im obersten Teil weitgehend einem Kamm folgt, ist sie bei vernünftiger Routenwahl sehr lawinensicher. Lediglich unter dem Gasteg befindet man sich jeweils etwa zehn Minuten in einem freien, schutzlosen Osthang. In den tieferen Lagen bewegt man sich weitgehend auf einem Forstweg.
  • Man findet den Gernkogel auch als Doppelgipfel verzeichnet: Den Hauptgipfel als Oberer Gernkogel, die südwestlich anschließende Schulter als Niederer Gernkogel (Höhe 2153m, Prominenz 24m, Dominanz 450m, Eigenständigkeit 6.00, vergl. zweites Bild v.u.).
  • Anstiegszeit um mindestens eine halbe Stunde überhöht da im Hochwinter nach reichlich Neuschnee begangen.
  • Wegstrecke (einfach) 8.2 Kilometer.
  • Tour alleine begangen.

Wegstrecke zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Detailstudie Hohe Tauern, Glocknergruppe: Hoher Tenn (links), Großes Wiesbachhorn (Mitte links), Klockerin (Mitte), Kitzsteinhorn (rechts).

Hohe Tauern

Blick vom Langeck nach Norden gegen Loferer Steinberge (links) und Leoganger Steinberge (rechts). Den Mittelgrund nimmt der überschrittene Rücken zum Gasteg ein.

Steinberge

 

   

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