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Tour 767 - Zehnerspitze / Sasso dell Dieci, Heiligkreuzkofel / Punta Cavallo

Südtirol Dolomiten Fanesgruppe
Alto Adige Dolomiti Gruppo di Fànes

Bergtour Route Mittelstation Sessellift Santa Croce - Ospizio di Santa Croce - Passo di Santa Croce - Zehnerspitze über SW-Grat (II) auf und ab - Heiligkreuzkofel über N-Flanke auf und SO-Flanke ab Gesamtaufstiegshöhe (m) 1260 Tage 1 Verhältnisse spätsommerlich

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m) 
[2]
 Dominanz
(m) 
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Zehnerspitze 3026 1841 1190 3:50 G2 493 4150 2
Heiligkreuzkofel 2907 2845 70 0:50 BW2 62 820 4
Heiligkreuzkofel (Mitte) aus Westen von Santa Croce.

Santa Croce

 

Zehnerspitze

Am Südwestgrat der Zehnerspitze.

 

Heiligkreuzkofel

Blick am Südwestgrat der Zehnerspitze zurück zum Heiligkreuzkofel.

 

Heiligkreuzkofel

Heiligkreuzkofel aus Norden.

Anfahrt aus Norden vom Pustertal, aus Süden vom Grödner Joch / Passo di Gardena bzw. vom Passo di Campolungo, ins Gadertal / Val di Badia nach Sankt Leonhard / San Leonardo. Weiter per Sessellift Richtung  Heiligkreuz / Santa Croce. Ausstieg an der Mittelstation auf 1841m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Von der Mittelstation auf dem Weg Nr. 7, einem Fahrweg, geradeaus den Wald- und Wiesenhang nach Santa Croce hinauf. Kirche, Hospiz / Ospizio und Berghütte sind nach 0:25 erreicht (s. oberstes Bild). Wenig oberhalb leitet der Pfad Nr. 7 dann nach rechts, Süden, um unterhalb der hohen Felsabstürze des Fanesplateaus durch Zirbenwald, dann Latschenfelder und schließlich einen offenen Schuttfächer an den Felsfuß und Einstieg zu einer markanten, großen Rinne zu führen. Dort in den linken Begrenzungsfelsen den dichten Markierungen nach höher und auf halber Rinnenhöhe in einer Querung (Drahtseil) nach rechts hinaus. Danach führt der Pfad länger flach über breite Gesimse, nähert sich über eine Rippe der oberen Wand, quer erneut über ein Gesims und steigt schließlich steil über kompakten Fels (Drahtseile, Bügel) am Rande einer Schuttmulde bis direkt an den Fuß der obersten Felswände. Wenig später ist hoch auf einem aussichtsreichen Rippenabsatz ein markanter Steinmann erreicht, danach quert man in die steile Schuttmulde unter dem Passo di Santa Croce. Links am Felsfuß empor (Drahtseil) ehe nach 1:30 der sanfte Übergang zum weiten Klein-Fanes-Plateau gewonnen ist (Wegtafel).
Oben nach links, Norden, auf bez. Pfad in der anfänglich sanften, obersten Ostflanke (Gras, bald nur noch kahle Kalkschratten) weiter, die allmählich etwas steiler wird ehe sich der Kammzug zur Kuppe des Heiligkreuzkofel aufwirft. Der Abzweig (Wegtafel) zum kaum zehn Minuten entfernten Gipfel ist nach 0:40 erreicht. Zur Zehnerspitze führt der Pfad geradeaus die rechte Flanke entlang, passiert den kaum niedrigeren Sattel P 2845 und quert weiterhin rechts in der nun mittelsteilen Flanke um dann deutlich steiler zum Ansatz bei P 2942 des obersten Südwestgrates der Zehnerspitze anzusteigen (0:50). Der scharfe, aber bestens gestufte, kurze Gipfelgrat (II-, sehr exponiert, Drahtseil, s. zweites Bild) steigt rasch in die Höhe um sich gipfelwärts zu einer ebenen Schneide zurückzulehnen. Das Gipfelkreuz ist nach 0:25 gewonnen.
Abstieg: Zum Grateinstieg in 0:15. Der Heiligkreuzkofel kann auch von Norden aus dem Sattel P 2845 weglos über gut gangbare Schichtstufen und Blockwerk erreicht werden (s. zweites Bild v.u.). An Gipfelkreuz und Buch steht man somit nach 0:35. Vom Gipfel auf dem bez. Steig über die sanftere Südostflanke zurück zum nahen Verzweig am Anstiegswege und über diesen zurück zum Passo di Santa Croce in 0:30. Über den Weg Nr. 7 zurück zur Kirche Santa Croce in 1:25, zur Mittelstation des Sesselliftes weitere 0:25.

  • Der Heiligkreuzkofel ist der das Gadertal beherrschende, ungemein steil aufragende Gipfel am Westrand der Fanesgruppe. Er wird im Ladinischen Sass dla Crusch oder Ciaval genannt. Selten findet man noch den weiteren deutschen Namen Roßhauptkofel. Die Zehnerspitze heißt ladinisch Sass da les Diisc.
  • Typisch spannende Dolomitentour Besonders empfehlenswert; zunächst steigt man die lange Westwand des Fanesplateaus Wandstufe um Wandstufe an, ehe sich am Passo di Santa Croce die weite, sanft nach Osten abdachende Karstschüssel der Klein-Fanes-Alpe öffnet. Ab hier hält man sich stets an die obere Ostflanke des Begrenzungskammes, der schließlich in der Zehnerspitze kulminiert. Diese ist eine beidseitig steil abfallende Felsschneide, die durch eine Verschneidung in der Kante des Südwestgrates überwindbar bleibt.
  • Das Gipfelpanorama weist mit Hohe Gaisl, Monte Cristallo, Sorapis, den drei Tofanen, Marmolada, Sellagruppe (Piz Boe), Langkofel, Geißler-Puez-Gruppe (Sas Rigais, Furchetta) und Peitlerkofel etliches an Dolomitenprominenz auf. Noch besser gestaffelt zeigt sich dieses herrliche Panorama überraschenderweise  an der über 200m niedrigeren Pareispitze im Osten des Klein-Fanes-Plateaus.
  • Die Tour kann um 200 Höhenmeter und eine knappe Stunde verkürzt werden, wenn man den Anschlusslift bis zur Kirche Santa Croce wählt.
  • Die Fanesgruppe wird auch mit Kreuzkofelgruppe angesprochen.

 

  • Einfache Wegstrecke (6.4 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Zehnerspitze aus Süden vom Heiligkreuzkofel.

Zehnerspitze

Gesamtansicht aus Süden vom La-Varella-Gipfel. Mitte links der markante Felskopf des Heiligkreuzkofel.

Gesamtansicht aus Süden

 

   

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