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Tour 685 - Pointe Clairy / Signal du Petit Mont Cenis

Savoyen Südliche Grajische Alpen Pierre-Menue-Gruppe
Savoie Alpes Grées du Sud Massif du Pierre-Menue

Bergtour Route Col du Mont Cenis - Croix de la Turra - Pas de la Beccia - O-Grat (I) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1090 Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
3173 2086 1090 3:20 G2 990 6700 2
Dent Parrachée und Glaciers de la Vanoise

Bei der Auffahrt zum Col du Mont Cenis: Dent Parrachée (links) und die weiten Gletscherdome der Glaciers de la Vanoise.

 

Am Pas de la Beccia

Der Rocciamelone vom Pas de la Beccia.

 

Lac du Mont Cenis

Gipfelpanorama im Westen: Links, über den Wolken am Col du Mont Cenis, die runde Kuppe der Pointe de Ronce, in der Mitte, mit kleinem Gletscherfleck, Pointe du Lamet, rechts, über der Po-Ebene, das Felshorn des Rocciamelone. Davor der Stausee Lac du Mont Cenis, der zum Po entwässert. Im Vordergrund der Nebengipfel Cime du Laro.

 

Blick nach Nordosten

Blick nach Nordosten übers obere Arc-Tal zur Paradisogruppe. Rechts steht die Pointe de Ronce, darunter ist der Col du Mont Cenis eingesenkt.

 


Pointe Clairy und Cime du Laro

Gesamtansicht von Pointe Clairy und Cime du Laro aus Südosten von der Pointe Droset.

Fotos: Thehighrisepages.de

Anfahrt aus Norden über den Col de l’Iseran, aus Westen über Modane im Tal der Arc, oder aus Osten über Turin und Susa, zum Col du Mont Cenis (2083m). P auf der Passhöhe (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Direkt an der Passhöhe nach Westen und dem bez. Bergpfad folgend in Kehren über den offenen Wiesenhang zum Sattel auf 2528m (1:00), der am Croix de la Turra, dicht unter dem Fort Turra liegt. Dort nach links, Süden, dem ebenen Fahrweg zu Barackenruinen entlang. Die Häuser lässt man rechts liegen und hält sich weiter an den teils aufgepflasterten, einstigen Militärweg, der in einigen flachen Spitzkehren links die sanften Wiesenhänge ansteigt. Bald geht der Fahrweg in einen guten Bergpfad über um noch länger den linken Hang zu queren, anfangs durch Wiesen, später Geröll, an einem Militärunterstand vorbei bis zum Pas de la Beccia auf 2718m (1:00) wo sich ein weiter Blick über den Stausee Lac du Mont Cenis hinweg zu den Bergen um Pointe de Ronce, Mont Lamet und Rocciamelone und die tiefe Talkerbe des Valle di Susa mit der Po-Ebene dahinter öffnet.
Vom Pass bis zum Gipfel geht es guten Steigspuren nach über dessen felsigen Ostgrat: Der erste, breit gelagerte Aufschwung wird rechts hoch über einen begrasten Absatz umgangen, darüber geht es links näher an den Gratkamm, in den sich ein verfallener Unterstand duckt. Diesem folgt eine Querung durch eine sanfte Geröllflanke, ehe man sich an einem sanften Gratsattel befindet. Ab hier geht es zügig über brüchige Felsen und Geröll über die im Weiteren nach Nordwesten streichende Gratschneide (I) zum höchsten Punkt, zunächst auf dem noch breiten Gratkamm, die ersten Felsstufen werden links über einer großen Geröllrinne leicht exponiert umgangen, ehe es wieder auf die steil aufstrebende Schneide zurück geht. Zuoberst lehnt sich der verbreiternde Grat leicht zurück bis man sich in einer kleinen Einsattelung befindet, aus der sich wenig weiter rechts der höchste Punkt (1:20) absetzt, mit einer großen Gipfelpyramide geschmückt.
Abstieg wie Aufstieg: 0:50 zum Pas de la Beccia, 1:15 zum P.

  • Da an der Grenze von Frankreich zu Italien gelegen, finden sich hier am Wegesrand überall militärische Überreste, seien es Unterstandshütten, Befestigungsanlagen (Fort Turra) oder verrostete Stacheldrahtverhaue.
  • Sehr lohnende Tour. Der Gipfel steht nicht direkt über dem Col du Mont Cenis, sondern reizvoll versteckt hinter einem niedrigen Graskamm mit dem schrofferen Nebengipfel Cime du Laro (2871m). Der Ausblick gewinnt durch den Stausee und der Nähe zur Wolkenkinderstube der Po-Ebene (s. zweites Bild v.u.). Im Südwesten ragen in der Ferne La Meije und Barre des Ecrins auf, im Nordwesten und wesentlich näher der Dent Parrachée mit den Gletscherdomen des Glaciers de la Vanoise dahinter, im Norden Grande Casse und Grande Motte, im Osten an der Staatsgrenze hinter der Pointe de Charbonnel die wilden und vergletscherten Berggestalten um Uja Ciamarella, L’Albaron, Bessanese, Ouille d’Arbéron, Croix Rousse und Rocciamelone.
  • Die Pierre-Menue-Gruppe findet sich - zusammen mit der südwestlich anschließenden Thaborgruppe - teils auch schon den Cottischen Alpen zugerechnet. Nach dieser Definition wirkt der hier berührte Col du Mont Cenis (2083m) und nicht der Col de Montgenèvre (1854m, nordöstlich von Briançon) als Grenze.

 

  • Anstiegsweg (5.6 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

   

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