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Tour 683 - Rocciamelone

Piemont Südliche Grajische Alpen
Piemonte Alpi Graie del sud

Bergtour Route Rifugio La Riposa - Rifugio Ca d’Asti - S-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 1340 Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
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 Dominanz
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Eigenstän-
digkeit
 [4]
3538 2205 1340 2:45 BW2 388 7600 2
Am Rifugio Ca d’Asti

Rückblick am Rifugio Ca d’Asti übers Valle di Susa.

 

Am Weg zum Gipfel

Am Bildstock La Crocetta mit Blick zum Gipfel.

Am Gipfel: Madonnenstatue, Unterstandshütte und Kapelle Santa Maria.

Gipfel

 

Aussicht nach Nordwesten

Gipfelaussicht nach Nordwesten auf den Glacier de Rochemelon, links flankiert vom Gratzug zur Pointe du Lamet. Der Bergkamm rechts gipfelt in der Pointe de Charbonnel. Am Horizont die Gipfelflur der Vanoise.

 

Südgrat

Blick hinab über den Südgrat.

 


Ansicht aus Nordwesten

Rocciamelone aus Nordwesten von der Pointe du Lamet.

Anfahrt aus Osten von Turin / Torino, aus Westen vom Col du Mont Cenis, über die SS 25 ins Valle di Susa nach Susa. Einige Baublöcke östlich des Stadtzentrums zweigt zwischen Wohn- und Geschäftshäusern eine unscheinbar ausgeschilderte, sehr schmale Nebenstraße nach Norden ab. Gleich ein Bahngleis querend geht es darauf über 20 Kilometer lang, zuletzt als Schotterpiste, in unzähligen weiten Kehren den dicht bewaldeten Südwestfuß des Rocciamelone bis ans Rifugio La Riposa empor, auf 2205m in offenem Almgelände gelegen. Großer P knapp 1 Kilometer unterhalb der Hütte oder darüber am Wegesrand (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom Rifugio La Riposa auf einem gut ausgetretenen Graspfad in vielen Kehren den breiten, grünen Südrücken, das markante Gipfelziel bereits fest im Auge, zum sehr aussichtsreich gelegenen Rifugio Ca d’Asti, 2854m, hinauf (1:15). Unmittelbar dahinter geht der Rücken in einen deutlich schärferen Felsgrat über und verweist den bez. Bergpfad, bis zum Gipfel nun durch Schutt und etwas Blockwerk führend, in die rechte Flanke. Zunächst eher flach gegen den Gipfel weiterführend, zieht der Pfad unterwegs steiler nach links oben und vom Gipfel weg. Nachdem man so auf die Grathöhe gelangt ist, weicht der Pfad bald erneut in die Flanke aus um später an einem höheren Gratabsatz auf 3306m den Bildstock La Crocetta zu passieren. Weiterhin in der rechten Flanke dem Gipfel entgegen (s. zweites Bild) gelangt man bald unter die kompakte, ungemein hoch aufstrebende südwestliche Gipfelflanke, die auf einem steilen, aber verblüffend einfachen Steig, teils gesichert, überwunden wird. Am Felsgipfel mit großer Madonnenstatue, der Kapelle Santa Maria und einer Unterstandshütte, steht man nach sehr kurzweiligen 1:30.
Abstieg wie Aufstieg: Hinab zum Rifugio Ca d’Asti in 0:55, zum Rifugio La Riposa ebenfalls 0:55.

  • Sehr angenehme, ohne jegliche Umwege und Höhenverluste zu gehende Tour Besonders empfehlenswert. Dabei mit durchgängig gewaltiger Aussicht gegen Osten und Süden, da der Berg (ein typischer Randberg, wie auch der Monte Vioz in den Ortler-Alpen) hier alle übrigen Nachbarn um meist weit über 500m überragt. Erst am Gipfel wird das Geheimnis gelüftet, was die andere Hälfte des Horizonts zu bieten hat: einen eigenen Gletscher (Glacier de Rochemelon), flankiert von langen, bewegten Graten zu Pointe de Ronce, Pointe de Charbonnel und Croix Rousse (s. viertes Bild). Etwas weiter im Norden ragen die vergletscherten Hochgipfel von L’Albaron, Bessanese und Uja Ciamarella auf, im Westen ergänzt von Grande Motte, Grande Casse und Dent Parrachée. Die Po-Ebene dürfte sich dagegen meist als unendliches Meer aus Cumuluswolken darstellen. Tief im Süden, verloren in den Weiten der Cottischen Alpen, ragt die hohe Felsburg des Monviso heraus.
  • Die halbe Bergflanke, von Südost bis Nordwest, fällt nahezu ungebrochen und auf nur 7km Luftlinie gewaltige 3000m ins Valle di Susa mit den Ortschaften von Novalesa über Susa bis Bussoleno ab. Das erklärt, warum man im Mittelalter den Rocciamelone hier für den höchsten Berg der Welt hielt.
  • Äußerst häufig begangene Tour, die auch zahlreiche Gelegenheits-, wenn nicht Spontan-Bergsteiger anlockt. Da zu Beginn, auf halber Strecke und am Gipfel insgesamt drei Berghütten berührt werden, auch bei zweifelhaftem Wetter nicht allzu riskant.
  • Auch die Rückfahrt von La Riposa nach Susa kann gut und gerne über 40min beanspruchen, bei Gegenverkehr leicht mehr.
  • Französische Schreibweise: Rochemelon.

 

  • Anstiegsweg (4.1 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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