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Tour 832 - Ouille d'Arbéron / Punta d'Arnas

Savoyen Südliche Grajische Alpen
Savoie Alpes Grées du Sud

Hochtour Route Vincendières - Refuge d’Avérole - Kar des Glacier d'Arbéron - S-Flanke Gesamtaufstiegshöhe (m) 1770 (1230) + 30 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse sommerlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
3560
(3020 abgebr.)
1820
1770
(1230)
5:50
(4:35)
G2
(G2)
256 1350 3
Ouille d'Arbéron

Ouille d'Arbéron, links Glacier d'Arnas, rechts die Talmulde des Ruisseau de l'Oney und Crête de la Vallettaz. Vorne das Refuge d’Avérole.

 

Refuge d’Avérole

Am Refuge d’Avérole.

 

Bessanese

Blick zur Bessanese (3618m) am Col de la Valette. Links dahinter, fast verdeckt, l'Albaron (3637m).

 

Am Col de la Valette

Blick am Col de la Valette zum Gipfel.

 

Ouille du Favre

Blick zur Ouille du Favre (links).

 


Ansicht aus Westen

Ouille d'Arbéron aus Westen von der Pointe de Charbonnel. Unter dem Gipfel erkennt man das zu durchquerende, vergletscherte Steilkar des stark abgeschmolzenen Glacier d'Arbéron. Im Hintergrund rechts schließt sich die etwas höhere Croix Rousse / Croce Rossa an.

 

Ansicht aus NW

Ähnliche Ansicht aus Nordwesten von der Pointe de Méan Martin: Ouille d'Arbéron (Mitte links) und Croix Rousse / Croce Rossa (Mitte).

 

Ouille d'Arbéron

Ouille d'Arbéron im Morgenlicht beim Anstieg zum l'Albaron.

Anfahrt aus Süden und Westen über Lanslebourg im Arc-Tal, aus Norden über den Col de l'Iseran, nach Bessans. Östlich der Ortschaft Abzweig ins Vallée d'Avérole. P an der Straßensperre vor Vincendières (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P links des Baches bleibend auf dem langsam ansteigenden, von Gebüsch flankierten Fahrweg tiefer ins Tal, zunächst am Weiler Vincendières vorbei, später durch den Weiler Avérole (0:40) bis zum Ende an einem Wasserstollen unterhalb des Refuge d’Avérole. Hier links über kehrenreichen Bergsteig zur Hütte hinauf (0:45). Danach dem Hinweis „Col d’Arnes“ folgend südostwärts mit 30 Meter Verlust über die linke Flanke weiter ehe man nach 0:20 einen Bachsteg (von großem Felsblock verdeckt) erreicht und den markierten Pfad verlässt.
Auf der Talseite gegenüber nach links höher und über den Seitenbach Ruisseau de l'Oney. In seiner nach SSO ziehenden Talmulde auf deutlichem, steinigem Steig zwischen Büschen und Felsblöcken höher. Weiter oben weitet sich das Tälchen in ein kleines Becken wo man, den Steinmännchen nach, auf die rechte Bachseite wechselt. Kurz durch das folgende Schuttbett höher, dann geht es auf die linke Seite zurück um einen steileren Schrofenhang empor zu steigen. Darüber zieht der weiterhin deutliche Pfad nach links, Osten, um bald den Fuß einer gut 100 Meter hohen Stirnmoräne zu passieren. Nun muss, in beliebiger Route, das grobe, instabile Geröll schräg höher angestiegen werden ehe man darüber auf flachere Firnfelder gelangt. Diese nach Süden ansteigend ist dann der weite Sattel links der Ouille de la Valette erreicht (2:25). Den Steindauben folgend gelangt man links haltend über etwas steilere Firnfelder in das große Steilkar (Reste des Glacier d'Arbéron) westlich unter dem Gipfel. Nun ist eine Reihe etlicher lang ausgedehnter, jeweils schräg abfallender Felsinseln und Gletscherschliffbänke zu queren, teils mit deutlichem Höhenverlust.
Abbruch nach 0:25 auf etwa 3020m an der abzusteigenden Steilkante einer dieser Felsinseln, da weitere Route im unübersichtlichen Gelände auch wegen der Schneeverhältnisse insgesamt zu zeitraubend.
Abstieg auf der Anstiegsroute: 2:25 zur Hütte, 1:10 zum P.
Die weitere Route zum Gipfel zielt den Auslauf der Felsen der rechten Karumrahmung bei gut 3100m an um auf die mittelsteile Südflanke (Geröll, Schutt, ggf. Firnfelder) zu gelangen. Diese nach Osten in längerer Traverse schräg zum höchsten Punkt hinauf (geschätzt 1:15).

  • Als Tagestour enorm weite Strecke. Zum Gipfel muss man wegen der zunehmenden Unwegsamkeit im Gletscherrückzugsgelände unter dem Glacier d'Arbéron, samt notwendiger Pausen, wohl mit über 6 Stunden rechnen.
  • Landschaftlich durchgängig sehr schöne Wegstrecke. Bis kurz vor die Hütte bewegt man sich allerdings auf einem langen, nur wenig ansteigenden Fahrweg und die lange Traverse über den Stirnmoränenhang ist enorm Zeit raubend. Das unübersichtliche, durch zahlreiche, teils steil abfallende Felsrippen durchzogene Kar des Glacier d'Arbéron bedingt wiederum viele Umwege oder Zwischenabstiege.
  • Die Bessanese wird nach franz. Vermessung mit 3592m, nach ital. Vermessung mit 3618m angegeben.

 

  • Einfache Wegstrecke (10.2 Kilometer bis Gipfel) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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