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Tour 406 - Bettlerkarspitze

Tirol Karwendelgebirge Sonnjochkamm

Bergtour Route Gernalm - Plumssattel - N-Grat (II, Stelle III) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1100 (1060) Tage 1 Verhältnisse herbstlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
2268
(2230 abgebr.)
1172 1100
(1060)
k.A.
(2:45)
G2 138 1060 4
Bettlerkarspitze vom Plumssattel

Am Plumssattel:
Bettlerkarspitze (links) und Schaufelspitze (Mitte rechts), vorne, in der Sonne, die Plumsjochhütte,
gegenüber das Gamsjoch (links) und die Falkengruppe (rechts im Hintergrund).

Gamsjoch

 

Montscheinspitze

Ausblick am Nordgrat: vorne der Plumssattel mit der Plumsjochhütte, darüber die Montscheinspitze, rechts im Hintergrund die Schreckenspitze.

 

Bettlerkarspitze

Blick am Nordgrat zum Gipfel (links).

 


Bettlerkarspitze, Schaufelspitze und Sonnjoch (v.l.n.r.) aus Nordwesten vom Rißtal.

Bettlerkarspitze, Schaufelspitze und Sonnjoch

 

Bettlerkarspitze aus Nordwesten

Gipfelbereich, gesehen aus Nordwesten am Kompar.

Anfahrt vom Achensee über Pertisau und Mautstraße (EUR 3,30) ins Gerntal bis zum großen P am Ende beim Gasthof Gernalm (Übernachtungsmöglichkeit) auf 1172m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P auf breitem Fahrweg zum Plumssattel: Erst taleinwärts bis bald der rechte Talrand erreicht ist. In zahlreichen Kehren geht es dann durch Wald bis man nach 1:05 die kuppige Wiesenlandschaft auf Sattelhöhe bei etwa 1660m erreicht (10min weiter liegt die Plumsjochhütte, s. oberes Bild). Vom Sattel nach links zum latschenbewachsenen Auslauf des Nordgrats. Eine deutliche Trittspur führt über diesen Rücken und dann in steilen, mühsamen Kehren die große rechte Geröllflanke hinauf. Oben geht es über einen grasbewachsenen Rücken (beeindruckender Tiefblick nach links ins unberührte Plumskar) zum nahen Felsaufbau des unbedeutenden Vorgipfels. Unschwierig über grobe Blöcke von rechts zum Gipfelkreuz. Kurz zurück und weiterhin südwärts den nun durchwegs felsigen Grat (I) auf Steigspur (verblasste Farbmarkierungen, Steindauben) entlang. Auf schuttreichen Bänken und Bändern rechts unter zwei markanten Gratköpfen hindurch bis die Spur dahinter ganz auf Grathöhe zieht. Über etwas festeren Fels in eine größere Scharte vor dem eigentlichen Gipfelaufbau auf etwa 2230m (1:40).
Ein kurzes Seil ungewisser Herkunft soll Hilfe bei der Überwindung des folgenden, leicht überhängenden Gratabsatzes (III) geben. Brüchigkeit des Stands, Exponiertheit, Abgeschiedenheit und Abkletterzwang bedingen ohne Sicherungsausrüstung den Tourabbruch keine 40hm unter dem Gipfel.
Abstieg wie Aufstieg (2:30).

  • Die Tour zeigt sich wenig lohnend. Bald nach dem Plumssattel beginnt ein äußerst mühsamer Geröllflankenanstieg, der Abschnitt hinter dem Vorgipfel führt abschnittsweise durch überaus brüchige Gratflanken. Die kurze IIIer-Stelle liegt direkt an einem exponierten Gratabsatz. Frei geklettert sollte man hier den III+ Grad sicher beherrschen.
  • Hinter der Bettlerkarspitze stellt ein markanter Felsgrat die Verbindung zur Schaufelspitze (2306m) her.

 

  • Einfache Wegstrecke (5.3 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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