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Tour 388 - Habicht

Tirol Stubaier Alpen Serleskamm

Hochtour Route Gasthaus Feuerstein - Innsbrucker Hütte - SO-Rücken (I+) Gesamtaufstiegshöhe (m) 2010 Tage 1 Verhältnisse sommerlich

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
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Eigenstän-
digkeit
 [4]
3277 1275 2010 4:40 G2 542 9700 2
Innsbrucker Hütte und Tribulaune

Schwarze Wand, Gschnitzer Tribulaun und Pflerscher Tribulaun von der Innsbrucker Hütte aus gesehen.

Ansicht aus Norden

 

Blick weit oberhalb der Hütte nach Nordosten übers Pinniser Tal.

Pinniser Tal

 

Habichtgipfel

Oberster Gipfelbereich des Habicht.

 

Habichtferner

Blick am Gipfel gegen Osten über den Habichtferner.

 


Der Habicht-Gipfelaufbau aus Südwesten vom Egesengrat.

Habicht

 

Anfahrt von der Brenner-Autobahn über Steinach ins Gschnitztal. P (gebührenpflichtig) nach dem Straßenende beim Gasthaus Feuerstein. Auch gute Busverbindung von Steinach (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P, dem Hinweis "Innsbrucker Hütte" folgend, nach rechts über den Bach zum nahen Talrand und übergangslos in zahllosen Kehren in Falllinie die Waldflanke empor. Der Steig leitet durch dichten Nadelwald und unansehnliches Strauchwerk bis er hoch oben nach rechts zu einem grasbewachsenen, aussichtsreichen Sporn hinausführt. Nun geht es flacher durch freie Hochalmen der Innsbrucker Hütte auf 2369m entgegen, die oberhalb einer Steilstufe knapp unter dem Pinnisjoch steht (2:10).
Direkt hinter der Hütte beginnt ein Steig, der über einen Grashang zu breiten Felsrampen hinaufführt, die dem massigen Bergstock des Habicht vorgelagert sind. Den Steindauben westwärts folgend über diese wenig ansteigenden Felsbänke bis man auf ca. 2650m in der Nähe eines Firnkars am Einstieg zum Felsfuß des gewaltigen Südostrückens steht. Über grobes Blockwerk den Markierungen nach steil 200 Höhenmeter hinauf (anhaltend I), ausgesetztere Passagen sind fixseilgesichert. Die obersten 50 Höhenmeter geht es dabei über eher plattige, geneigte Felsen bis man einen scharfen waagrechten Felsrand (I+) erreicht. Über diesen Rand leicht ausgesetzt zum Ostsporn des Rückens wo man sich hoch über dem Pinniser Tal befindet (s. drittes Bild). Nun quert die Steigspur über die Flanke nach Norden hinüber und führt auf einen Felsrücken, den man westwärts hinaufsteigt. Bald schließt sich rechts der hoch gelegene Habichtferner an, den man an geeigneter Stelle problemlos betritt. Über den spaltenarmen Ferner geht es wenig ansteigend nach Norden bis man gegenüber den höheren, eigentlichen Gipfelgrat an seinem rechten Auslauf erreicht. Der Grat beginnt flach mit grobem Blockwerk (meist firndurchsetzt), wird aber westwärts allmählich schärfer. Man bleibt ungefähr auf halber Flankenhöhe, bis man kurz vor den Gipfelfelsen etwas ausgesetzt einen kleinen Sporn umgeht (Seilsicherung, s. viertes Bild). Nach dem Sporn geht es steil über Firn und Fels zum höchsten Punkt mit dem großen Kreuz hinauf (2:30).
Abstieg wie Aufstieg. Zur Hütte in 2:10, ins Tal weitere 1:40.

  • Der Habicht ist ein ungemein massiger und deutlich abgesetzter Felskoloss. Er gehört nicht ganz zu den höchsten Gipfeln der Stubaier Alpen, ist aber nach dem Schrankogel vielleicht der mächtigste. Entsprechend steil ist das Anstiegsprofil, das beinahe keinerlei ebene Wegpassagen aufweist. Höhenverluste durch Jochübergänge oder ähnliches gibt es allerdings auch keine.
  • Die Tour kann schonender in zwei Tagen mit Übernachtung auf der Innsbrucker Hütte angegangen werden. Von der Hütte hat man einen prächtigen Blick auf Gschnitzer- und Pflerscher Tribulaun jenseits des Gschnitztales (s. oberes Bild).
  • Bei Nässe dürfte die Tour an etlichen Stellen, besonders aber zwischen 2650 und 2850 Metern sowie am Gipfelgrat oberhalb des Ferners äußerst heikel werden.
  • Der alternative Hüttenzustieg mit Ausgang kurz hinter Gschnitz soll ggf. angenehmer sein.
  • Tour alleine begangen.

 

  • Einfache Wegstrecke (6.0 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Der Habicht aus Südosten vom Garklerin-Gipfel.

Habicht

Winterliche Ansicht aus Südosten von der Rötenspitze.

Winterliche Ansicht aus Südosten

 

   

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