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Tour 883 Schneeschuhtour- Hochkasern / Hocheck

Salzburg Dientner Berge

Schneeschuhtour Route Hintermoos - Geralm - Marbachhöhe über N-Grat auf und S-Grat ab - Klingspitz über N-Rücken auf und W-Rücken ab - Hochkasern über O-Rücken auf und ab Gesamtaufstiegshöhe (m) 1110 Tage 1 Verhältnisse frühjahrshaft

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
Marbachhöhe 1814 980 840 2:15 G1 9 220 6
Klingspitz 1988 1805 190 0:45 G1 18 310 6
Hochkasern / Hocheck 2017 1970 80 0:20 G1 146 2670 3
Steinernes Meer

Rückblick nahe am Ausgangspunkt aufs Steinerne Meer.

 

An der Eggeralm

An der Eggeralm:
Rückblick aufs Steinerne Meer
und gegenüber der gegen den Hundstein ziehende Handlergraben.

An der Eggeralm

 

Hochkasern

Klingspitz (links), Hochkasern (Mitte) und Hundstein (rechts), gesehen an der Marbachhöhe.

 

Schönfeldspitze und Selbhorn

Blick an der Marbachhöhe gegen Schönfeldspitze (links) und Selbhorn (rechts).

 

Birnhorn

Das Birnhorn im Nordwesten.

 

Anfahrt, aus Westen von Saalfelden, aus Osten von Mühlbach a. Hochkönig und Dienten kommend, nach Maria Alm. Abzweig südöstlich von Maria Alm nach Hintermoos. P auf 980m etwas oberhalb des Hotels Hintermoos (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P nach Süden den Fahrweg Nr. 50, Richtung „Marbachhöhe, Hundstein“ links über dem tief eingeschnittenen Handlergraben hinein. Zunächst rasch ansteigend an letzten Wohnhäusern vorbei, dann flacher durch Wald gelangt man nach 0:40 an die Eggeralm wo sich der Blick in den Talschluss unter dem Hundstein öffnet. Dahinter zwei Kehren hinauf ehe es wieder flacher über die nun offene Flanke zu einer Wegtafel am Wegverzweig kurz vor einem Seitentobel geht. Nun links, ostwärts, Richtung „Leitenalm“ höher. Zwischen einzelnen Baumgruppen ansteigend ist nach 0:50 die Leitenalm (auch Geralm) auf 1485m erreicht. Hier leicht links haltend vor dem hoch aufragenden Nordgrat der Marbachhöhe eine zunehmend steile Mulde höher, oben links heraus auf einen freien Rücken um darauf nach rechts an den nahen, mit vereinzelten Fichten bestanden Gratfirst zu gelangen. Zuletzt steil nach links traversierend in den Sattel im Norden der Marbachhöhe hinauf. Am höchsten Punkt steht man nach 0:45.
Anschließend auf dem hügeligen, teils verwächteten Verbindungsgrat in mehrfachem Auf und Ab nach Süden an den Ansatz des steilen Nordrückens der Klingspitz heran (Wegtafel). In engen Kehren, dem ggf. ausgeaperten Sommerweg folgend geradewegs zum höchsten, mit einem Kreuz geschmückten Punkt hinauf (0:45).
Jetzt nach rechts, Westen, über den breiten Verbindungsrücken durch einen kaum eingesenkten Sattel auf den langen Gipfelkamm des Hochkasern. Gipfelkreuz und Buch sind nach 0:20 erreicht.
Abstieg zurück bis zur Marbachhöhe in 1:00. Etwas unterhalb des Gratabstieges angekommen kann man nun, statt links wieder an die Geralm abzusteigen, sich rechts gegen Nordwesten halten, wo etwas tiefer mitten in freien Hängen ein einzelnes Almhüttchen steht. Von dort (0:20) weiter exakt nach Nordwesten, mit Blick auf die Talbecken von Maria Alm und Saalfelden, über wellige Hänge in den Wald hinunter und dort über sanft wellige Hänge in beliebiger Route weiter bis man einen Fahrweg quert. Geradeaus und weiterhin nordwestwärts weiter im Wald, ehe sich freie, mittelsteile Hänge bis an die letzten Häuser von Hintermoos erstrecken. Zuletzt links oder rechts eines Bächleins tiefer um auf den Weg Nr. 50 und den nahen P zu gelangen (1:00).

  • Der Hochkasern ist zweithöchster Gipfel in den Dientner Bergen. Über 2000 Meter steigt nach dem höchsten in der Berggruppe, dem Hundstein (2117m), nur noch die nordwestlich gelegene Schwalbenwand (2011m) auf.
  • An den Gipfeln entfaltet sich ein herrlicher Ausblick auf die Südwände des Steinernen Meeres und gegenüber die Hohen Tauern von Hocharn über die Glocknergruppe bis zum Kitzsteinhorn. Der hoch heraus gehobene Hundstein, am Gipfel erkennt man das Statzerhaus, zeigt seine verblüffend schroffe Nordostflanke mit beinahe senkrechten Felsabbrüchen.
  • Empfehlenswert, trotz der langen Passagen im Fichtenforst, ist wegen des optimalen, mittelsteilen Reliefs, das keinerlei Tobel oder gar Steilabbrüche aufweist, der nordwestseitige Abstieg ohne jegliche Umwege von der Marbachhöhe.
  • Die Passagen zwischen Geralm und Marbachhöhe und am Nordrücken der Klingspitz erfordern bei der deutlichen Steilheit des Geländes Schneeschuhe mit Frontzacken.
  • Die Tour führt komplett durch west- und nordseitiges Gelände. Zwischen Geralm und Marbachhöhe ist unbedingt die Lawinengefahr zu beachten.
  • Abstiegsalternative mit Überschreitung: Bei sicherer Lawinensituation kann man nach Südwesten in den nächsten Sattel absteigen um von dort über die hohe Nordwestflanke an die Pfefferalm abzusteigen. Von dort geht es über einen länger hangquerenden Weg zurück an die Eggeralm.

 

  • Gesamte Wegstrecke (11.9 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Das Selbhorn im Detail.

Selbhorn

Der Hundstein, gesehen vom Hochkasern.

Hundstein

 

   

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