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Tour 497 - Hocheiser, Grießkogl

Salzburg Hohe Tauern Glocknergruppe Kitzsteinhornkamm

Hochtour Route Stausee Mooserboden - Kleiner Grießkogl - (Großer) Grießkogl - Hocheiser über Oberes Hocheiserkees Gesamtaufstiegshöhe (m) 1220+50 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse sommerlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m) 
[2]
 Dominanz
(m) 
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Grießkogl 3065 2040 1030 2:30 G1 50 1000 4
Hocheiser 3206 3016 190 1:05 G1 567 3700 2
Seeauge

Seeauge am Weg zum Grießkogl.

Blick am Grießkogl auf Hocheiser. Links der Nordostgrat.

Hocheiser

 

Aussicht nach S

Gipfelpanorama am Hocheiser:
Nach Süden auf Großglockner, Johannisberg und Hohe-Riffel-Nordwestwand,
nach Norden auf Kitzsteinhorn und Grießkogl.

Aussicht nach N

 

Großes Wiesbachhorn

Hoher Tenn, Kleines Wiesbachhorn, Großes Wiesbachhorn, Bratschenköpfe, Klockerin, darunter der Stausee Mooserboden.

 

Anfahrt aus Westen über Mittersill (hierher von Kitzbühel oder vom Gerlospass), aus Norden über Saalfelden und Zell am See, aus Osten über St. Johann i.Pg. nach Kaprun. Von dort nach Süden ins Kapruner Tal zum Parkhaus (gratis) am Straßenende beim Kesselfall-Alpenhaus. Weiter per Bus (und Schrägaufzug) zum Stausee Mooserboden (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom Bus-P an der Heidnischen Kirche unmittelbar nach rechts, südwestwärts, und den markierten Pfad über freie Weidehänge hinauf. Ab etwa 2500m hält sich der Pfad nach Nordosten. Nach einem reizvoll gelegenen Seeauge (s. oberstes Bild) gelangt man über einen sanften Schuttkamm nach 1:25 zum Aussichtspunkt Kleiner Grießkogl (P 2669, mannshohe Steindaube). Von dort wiederum nach Südwesten, links an einem Flankengletscher vorbei zum Beginn des schrofigen Grießkogl-Ostgrates. Über diesen zur ausgedehnten, mittelsteilen Gipfelflanke (grobes Blockwerk) die man links hinauf ansteigt (Steigspuren, Steindauben). Zuletzt noch über einen flachen plattigen Felskamm und man steht am Gipfel des Grießkogl (1:05).
Nun links zum Nordostgrat des Hocheiser hinab (s. zweites Bild). Dieser setzt am Grießkogl als Felskamm an um 50 Meter tiefer in einem sanften Sattel (P 3016) auszulaufen. Darauf an beliebiger Stelle nach rechts auf den Gletscher (Oberes Hocheiserkees) wechseln. Nahe am Rand bleibend höher. Der erste stark zerklüftete Aufschwung kann notfalls links in den Gratfelsen (II, glatte Gletscherschliffe) umgangen werden. Oberhalb des Aufschwungs bieten sich bis zum sanft ansteigenden Gipfel ebenfalls zwei Varianten an: links neben dem teils deutlich höheren Gletscherrand auf breiter und völlig ausgeaperter Schutttrasse oder - wie hier begangen - rechts darüber auf dem scharfen, leicht verwächteten Gletschersaum (Spalten). Kreuz und Buch auf den Gipfelfelsen sind nach 1:05 erreicht.
Abstieg über die Schutttrasse, im übrigen wie Aufstieg: Am Grießkogl zurück ist man in 0:40, am Bus-P 1:40.

  • Die Tour führt durch den landschaftlich großartigen .
  • Der Hocheiser ist neben dem Kitzsteinhorn der zweite bedeutende Berg im langen Kamm zwischen Stubachtal und Kapruner Tal. Die Grate umschließen immerhin fünf eigene Gletscher.
  • Das vorherrschende Gestein am Hocheiser ist der Gneis.
  • Landschaftlich sehr lohnende Tour Besonders empfehlenswert. Ausgezeichneter Blick in die Nordwestwand der Hohen Riffel, auf die Berge der Granatspitzgruppe in der Umrahmung der Rudolfshütte, sowie auf alle Berge östlich des Stausees (von Hoher Tenn über Großes Wiesbachhorn bis Bärenköpfe). Auch der Großglockner ist dabei.
  • Der Grießkogl wird zweimal überschritten. Der Felsgipfel ist wegen seiner aussichtsreichen Lage alleine schon ein lohnendes Ziel.
  • Die Gehzeit für die Gletscherpassage dürfte bei besserer Spaltensituation kürzer ausfallen.
  • Andere Schreibweise: Grießkogel, Großer Grießkogel.
  • Die erste Tour 227 zum Hocheiser musste Anfang Juni 1998 im Tiefschnee vom Autor bereits am Grießkogl abgebrochen werden.
  • Vergl. a. Tour 842, Kleiner Eiser.
  • Tour alleine begangen.

 

  • Einfache Wegstrecke (5.4 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Der Hocheiser aus Süden vom Nachbarn Kleiner Eiser.

Südansicht

Hocheiser und Grießkogl über dem Stausee Mooserboden aus Osten vom Weg zum Heinrich-Schwaiger-Haus.

Gesamtansicht aus Osten

 

   

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