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Tour 724 - Herzberg, Roßkopf, Kolbenberg

Hessen Hochtaunus

Wandertour Route Saalburg - Herzberg - Roßkopf - Kolbenberg Gesamtaufstiegshöhe (m) 360 + 50 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse winterlich gut

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m) 
[2]
 Dominanz
(m) 
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
Herzberg 591 392 200 0:50 BW1 10 290 6
Roßkopf 632 581 60 0:20 BW1 37 1620 4
Kolbenberg 684 590 100 0:45 BW1 18 880 5

Am Marmorstein

Am Marmorstein

Am Marmorstein

Am Marmorstein

 

Herzbergturm

Der Aussichtsturm am Herzberg.

Der Herzbergturm

 

Am Roßkopfgipfel

Die Fernmeldeanlage am Roßkopf.

 

Am Hollerkopf

Nahe des Roßkopf am Hollerkopf.

 

Jupitersäule

Rückkehr an die Jupitersäule beim Ausgangspunkt.

 


Sommerimpressionen vom Tourengebiet:

 Kolbenberg

Der Kolbenberg aus Südwesten.

 

Anfahrt aus Süden von Frankfurt am Main und Bad Homburg, aus Norden von Usingen und Wehrheim, über die Bundesstraße 455 zum Sattel am Römerkastell Saalburg. P unweit südwestlich des Römerkastells am Berggasthof Saalburg (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Die gesamte Tour verläuft ausnahmslos durch Wald, weitgehend auf befestigten Wegen, häufiger aber auch über Wurzelpfade oder verwachsene Waldschneisen: Vom P zunächst auf flachem Forstweg, dem König-Wilhelms-Weg, an der Jupitersäule vorbei nach Südwesten, um diesen direkt nach einer Bachquerung (unterhalb der Nymphenquelle) rechts über einen schmalen Wurzelpfad zu verlassen (0:10). Auf diesem schräg durch Laubhochwald höher, ehe es flach zu den Felsen am Marmorstein (444m, Aussichtspunkt) geht. Hier entlang der Felsen empor um etwas höher eine markante Wegkreuzung zu erreichen. Nun links, südwestwärts, einer geraden, schmalen und zunehmend verwachsenen Schneise durch Niederwald empor folgend ehe man auf einen breiteren Forstweg in einer Kurve stößt. Man folgt diesem Weg entweder nach rechts, Nordwesten, um darauf links über eine verwachsene Schneise den Herzberg zu erreichen, oder folgt ihm nach Südwesten bis zur nächsten Wegkreuzung, die von einer kleinen Telefonleitung gequert wird. Ihr rechts höher folgend erreicht man so ebenfalls den Herzberg. Berggasthof und Aussichtsturm sind nach 0:40 erreicht.
Anschließend links, WNW-haltend, durch lichteren Laubwald über einen breiten, flachen Forstweg weiter, ehe rechts (Hinweisschild) ein schmales Steiglein abzweigt um auf den Taunuskamm zu leiten. Auf der Anhöhe, die man an der Wegtafel "Rosskopf, 632.4 m ü.M." erreicht, ist wenig weiter rechts an einem kleinen Sendemast (0:20) der höchste Punkt am Roßkopf berührt.
Zurück an der Wegtafel geht es nun nahe am Römischen Grenzwall Limes auf einem steinigen Wanderweg in einen Waldsattel hinab um darauf auf einem breiten Fahrweg, knapp links vorbei an Eichkopf und Klingenkopf, beides unauffällige Anhöhen im sanft ansteigenden Kamm, bis nahe an den Straßenübergang am Sandplacken zu gelangen. Kurz davor geht es links auf einem breiten Fahrweg zur Waldkuppe des Kolbenberg, die einen hohen Sendemast trägt (0:45).
Rückweg i.W. auf dem Anstiegswege, wobei der Roßkopf, dem Hinweis "Herzberg" folgend, gut in der Südflanke zu umgehen ist (1:55 zur Saalburg).

  • Der lang ausgestreckte Gipfelkamm des Roßkopf, der den vermessenen Punkt noch um wenige Meter überschreitet, ist mit dichtem Mischwald bestanden. Er ist die einzige nennenswerte Erhebung im langen Taunuskamm zwischen den Straßenübergängen am Sandplacken und an der Saalburg. Zum Roßkopf sind noch die nordöstlich aufgereihten Kammabsätze Kieshübel (632,8 m), Hollerkopf (615,5 m) und Weißestein (550,7 m) sowie die südwestlich benachbarte Waldkuppe Einsiedler (606,6 m) zu rechnen.
    Der Roßkopf ist mit weniger Höhendifferenz auch über den Taunushauptkamm aus Südwesten vom Sandplacken zu erreichen. Der hier beschriebene Anstieg ist wegen seiner lichteren Laubhochwälder, dem lebendigerem Relief und dem reizvollen Aussichtspunkt am Marmorstein jedoch der empfehlenswerteste Zugang.
  • Der Herzberg, im Südosten des Roßkopf gelegen, erweist sich mit einer Eigenständigkeit von 6.07 lediglich als große, steil abfallende Bergschulter des Roßkopf und nicht als Gipfel. In seiner Ostflanke kommen am reizvollen Marmorstein höhere Felsrippen zu Tage. Am höchsten Punkt findet man einen Berggasthof und einen 25m hohen, im Jahre 1910 errichteten und in 2008 umfangreich sanierten Aussichtsturm im Stil der deutschen Romantik.
  • Am Ausgangspunkt befindet man sich nahe am großen Römerkastell der Saalburg (Freilichtmuseum). Die über 12 Meter hohe Jupitersäule, die man anfangs passiert, ist eine Kopie einer Steinsäule zu Ehren des Römischen Gottes Jupiter.
  • Über den Kamm verläuft der Römische Grenzwall Limes. So sind hier u. a. Fundamente eines Wachturms zu finden. Entlang des Kammes verlaufen weiterhin der Europäische Fernwanderweg E1 und der Limeswanderweg.
  • Einen halben Kilometer südwestlich des Roßkopf findet man in einer verwunschenen Talmulde den Habigsborn. Am Fuße der weiten Nordflanke des Roßkopf liegt das Freilichtmuseum Hessenpark.
  • Der Kolbenberg ist landschaftlich wenig lohnend. Er bildet aber, wenn die Kammwanderung nicht um weitere 2.7 Kilometer bei 220 Höhenmetern Richtung Großer Feldberg fortgesetzt wird, zusammen mit dem Straßensattel am Sandplacken (P 666, Berggasthöfe, Bushaltestelle) einen logischen Umkehrpunkt. Ein reizvollerer Zugang zum Kolbenberg findet sich im Südosten, wo die Landesstraße 3004 auf etwa 400m das Tälchen des Schellbaches schneidet.
  • Siehe auch Gipfel im Taunus nach Dominanz und Prominenz.

 

  • Gesamte Wegstrecke (14.7km) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Uralter, schwammweicher Holzstapel am Wegesrand.

Holzstapel

Holzstapel

 

   

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