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Tour 711 - Kammspitze

Steiermark Dachsteingebirge

Bergtour Route Lendplatz - Miesbodensee - N-Flanke (I) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1300 + 80 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse herbstlich

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
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Eigenstän-
digkeit
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2139 928 1300 3:30 BW2 658 10800 2
Am Miesbodensee

Der Miesbodensee vor dem langen Kammzug der Kammspitze (links).

 

Nordflanke

Oberhalb der Kammalm. In der Mitte ragt das Gipfelziel auf.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Anfahrt aus Westen von Radstadt, aus Osten von Liezen, durchs Ennstal nach Gröbming. Von dort auf Stichstraße nach Nordwesten über Winkl (den Abzweig Richtung Stoderzinken links liegen lassend) bis zum P am Straßenende beim Lendplatz auf 928m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P auf flachem Fahrweg weiter in die große, von senkrechten Wänden flankierte, bewaldete Durchbruchsschlucht des Gröbmingbaches, wo man zunächst links unter dem steilen Sporn des Öfen wandert, dann den kleinen Seeboden passiert ehe es an Weggabel rechts haltend zu den Hütten der Rahnstube geht. Hier folgt man dem rechts abzweigenden, sanft ansteigenden Forststräßlein nach Norden bis man nach 1:10 die große Lichtung um die Viehbergalm erreicht. Danach leitet der flache Fahrweg ostwärts, nun wieder in ausgedehntem Forst, über einen flachen Sattel (etwa 1490m) an die Lichtung beim Miesboden (Jagdhütte). Hier verlässt man den Fahrweg nach Süden um über einen markierten Waldpfad an den Miesbodensee auf 1418m zu gelangen (0:40, s. oberes Bild). Ostwärts um den runden See herum um dahinter nach SSO haltend durch sanft ansteigenden Wald die abgelegene Kammalm zu erreichen. Darauf leitet der nun steilere Bergpfad leicht links haltend die untere Nordflanke des lang ausgedehnten Bergzuges hinauf, wo man sich am nächsten Verzweig (Wegtafel) rechts hält und weiter oben allmählich in buschbestandene Hänge gelangt. Nun zieht der Pfad rechts die Hänge höher und schließlich in eine steilere Rinne (I, Eisenbügel) hinein. Durch sie zum flachen Felsgrat empor. Das nun nahe Metallkreuz am höchsten Punkt des markanten, langen Felsgrates ist nach 1:40 gewonnen.
Abstieg auf dem Anstiegswege: zum See in 1:30, die Viehbergalm ist nach 0:30, der P nach weiteren 1:00 erreicht.

  • Höchster, sehr isoliert stehender Berg im Dachsteingebirge zwischen Hoher Dachstein (2995m) im Westen und Grimming (2351m) im Osten, im Süden die gewaltige Furche des Ennstals, im Norden das vollkommen bewaldete Karstplateau (1500 - 1700m) des Kemetgebirges überragend. Westlich benachbart findet man den bekannten Aussichtsgipfel des Stoderzinken (2048m).
  • Die sehr ungewöhnliche Alpentour bleibt mit zwiespältigen Eindrücken in Erinnerung. Den insgesamt 20 Kilometern Wegstrecke, größtenteils durch sanft hügeligen Forst ziehend, fehlt es nahezu völlig an alpiner Kulisse, fühlt man sich doch eher in uferlose, flache kanadische Waldmeere versetzt. Nur drei Wegabschnitte heben sich aus dem Waldeinerlei ab: Die Durchbruchsschlucht zu Anfang, der einsame Moorsee vor der weiten Nordflanke und endlich der längere Anstieg durch die schattige, spröde Nordflanke. Das flache Forststraßennetz ist für Radfahrer, weniger für Bergwanderer lohnend.
    Am Gipfelkreuz angekommen stehen im Süden über dem Ennstal die Niederen Tauern mit Hochwildstelle und Hochgolling, im Norden ragt vor dem Alpenvorland noch das Tote Gebirge auf.
  • Auf der Südseite findet man mit Ausgangspunkt am nördlichen Ortsrand von Gröbming einen alternativen markierten Anstieg (4 Kilometer), der sich insbesondere im Spätherbst bei Vereisungsgefahr anbietet.

 

  • Einfache Wegstrecke (9.9 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

   

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