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Tour 537 Schneeschuhtour- Gleck / Collècchio

Südtirol Ortleralpen Ilmenkamm
Alto Adige Gruppo dell'Ortles

Schneeschuhtour Route Weißbrunnsee - Lago Lungo - NW-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 1080 Tage 1 Verhältnisse spätwinterlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
2956 1880 1080 3:40 G1 131 1850 3
Tal des obersten Rio Valsura

Im Tal des obersten Rio Valsura. Ganz hinten steht die Gleck.

 

Hintere und Vordere Eggenspitze

Blick vom Gipfel nach Nordwesten gegen Hintere Eggenspitze und Vordere Eggenspitze (beide Mitte links). Mitte rechts steht weiter hinten die Zufrittspitze.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Anfahrt aus dem Vinschgau / Val Venosta über Meran / Merano und Lana ins Ultental / Val d'Ultimo. P am Straßenende bei den Gasthäusern am hinteren Ende des Weißbrunnsees / Lago di Fontana Bianca (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P talein bis man bald den ausgeschilderten Weg Nr. 107 zum „Lago Lungo" bzw. „Giogonero / Schwärzenjoch" erreicht. Nun rechts des Bachtobels durch lichten Lärchenwald nach Südosten höher. Nach einer Almhütte geht es über einen Steg die Bachseite wechselnd zu einer weiteren Hütte, und darauf, entlang des mark. Sommerweges, links haltend einen kürzeren, aber steilen Schrofenhang empor über dem auf 2217m die Obere Weißbrunnalm erreicht ist. Man befindet sich jetzt im großzügigen Hochtal des obersten Rio Valsura (s. oberes Bild), das südwestwärts bis an den Bergfuß der Gleck führt. Mitten im breiten, hügeligen Talgrund weiter, links des eingeschnittenen Bachtobels, später rechts über der Senke des Lago Lungo und an zwei Wegtafeln vorbei, bis in den hintersten Talwinkel auf gut 2500m. Nun ergeben sich zwei Fortsetzungen: geradeaus weiter durch eine Mulde und darüber leicht links haltend steil in Richtung des niedrigsten Sattels (Giogonero/Schwärzenjoch, 2822m) empor, oder, mit wenig Vorteil hier begangen, gleich nach links über einen Absatz zu einem weiten, ungegliederten Steilhang hinauf um über diesen die Grathöhe zu gewinnen, wo es ggf. noch einen Wächtenrand zu überwinden gilt. Oben nach links über den einfachen Rücken zum runden Vorgipfel P 2952, der exakt im rechten Winkel des langen Gratzuges liegt, und wenig weiter zum südlich vorgesetzten höchsten Punkt. Der Gipfelsteinmann ist nach 3:40 erreicht.
Abstieg über das Schwärzenjoch, die weite Steilmulde hinab und weiter auf dem Anstiegswege. Am Ausgangspunkt ist man in 2:45.

  • Ruhiges Tourengelände.
  • Die Attraktion des Ultentales, die nahe Hintere Eggenspitze, zeigt sich hier von einer wenig einprägsamen Seite. Der Anstieg über die baumbestandene Talschwelle an den drei Stadeln vorbei ist landschaftlich aber sehr reizvoll. Der wellige Talgrund darüber ist lang und etwas unübersichtlich, aber bestens zu gehen (s. oberes Bild). Der Anstieg zum Gipfel führt schließlich über bis 40 Grad steile Nordosthänge, je nach Route 200 bis 300m hoch, am Grat ggf. überwechtet. Diese Hänge sind für Schneeschuhgeher zuoberst nur noch zu Fuß machbar. Dort ist, da leeseitig, auch besonders auf die Lawinengefahr zu achten.
  • Der Name des Tales dürfte sich von Ultun herleiten, was für düster, geheimnisvoll steht. Es wurde deutlich später als andere große Alpentäler in flächenhaft bäuerlichen Besitz genommen und zeigt sich auch heute noch spärlicher besiedelt. Die Verbindung zum Haupttal bei Lana ist durch eine breite, gewaltige Felswand abgesperrt, die den Hauptbach des Tales durch die Gaulschlucht hinab zwingt. Wo heute die breite Zufahrtsstraße diese Talstufe überwindet, breitete sich einst unüberwindlicher, dichter Urwald auf felsigen, teils aber auch sandigen Abbrüchen aus. Darüber lag versumpfte, die Menschen abschreckende Wildnis.
    Heute ist das Tal ein weites, offenes und sonnig wirkendes Tal. Bauformen, Sprache und Eigennamen weisen auf eine bajuwarische Erschließung hin. Nur sehr wenig verrät eine spärliche Vorbesiedlung rätoromanischen Ursprungs, vor allem im oberen Ultental, die allerdings übers Rabbijoch erfolgt sein mag.
  • Alternativer Name: Gleckspitze.
  • Tour alleine gegangen.

 

  • Einfache Wegstrecke (6.5 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

   

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