 An der Talschwelle auf 2400m angekommen.

Am Gipfel: Blick nach Nordwesten. Unter dem Gipfelkreuz
duckt sich der Habicher Kopf.

Blick zurück über das angestiegene Tal. Den Horizont
nehmen die Ötztaler Alpen nördlich des Langtauferer Tals mit Großem
Schafkopf (links) und Glockturm (Mitte rechts) ein.

Gipfelpanorama im Südwesten: Die Sesvennagruppe
mit dem Piz Sesvenna in der Mitte, quer davor die breit
gelagerte Watles und darunter die Reschenpass-Furche. In den Vordergrund
zieht das Plawenntal hinein.
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Anfahrt über die Fernstraße
Reschenpass - Meran nach Graun im Vinschgau / Curon Venoste. Von dort ins Langtauferer
Tal nach Kapron und rechts hinab zur Kapelle beim Perwarg-Hof auf
1691m (s.a. Google
Maps, Wetter bei weather.com). Zwischen den Hofgebäuden links den kurzen freien Hang
zum bez. Sommerweg Nr. 14 hinauf. Über diesen, nun im Lärchenwald, in die enge
Talschwelle hinein bis man bald bei einem Wasserbehälter auf einen breiten Fahrweg
stößt. Den Fahrweg bis zum Ende an der Ochsenberg-Alm bzw. der Kapelle St.
Wendelin (1:15) gehen, zwei Kehren können jeweils rechts des Weges abgekürzt
werden. Nun im freien Gelände und weiterhin links des Baches bleibend tiefer ins Tal,
eine erste sanfte Schwelle kann direkt am Bachbett passiert werden. Auf knapp 2400m ist
eine markante Talstufe zu überwinden. Am geeignetsten ist ein kurzer Seitenarm links des
eigentlichen Bachtobels. In seinem gut mittelsteilen Muldengrund gelangt man geradewegs
auf die Schwellenhöhe. Im anschließenden, mäßig ansteigenden, welligen Talgrund
weiter, geradewegs aufs Mittereck-Gipfelkreuz zu. Rechts auf dem Kamm zum nördlichen
Nachbargipfel Habicher Kopf böte sich als nächstes der tiefste Sattel
P 2775 an. Man kann aber weiterhin auf den Gipfel zuhalten und erst im hintersten
Karwinkel jenen Rücken angehen, der rechts vom Gipfel zum Kargrund herabzieht. Über
sanfte Wellen zum anfangs breiten, mäßig ansteigenden Rücken höher. Oben im zunehmend
steileren Gelände (das man durchaus weiter verfolgen kann) besser nach rechts über die
kurze Flanke traversieren, der sich eine sanfte Mulde anschließt. In ihr nach links
höher und man gelangt über den sanften, NNW-seitigen Gipfelhang auf den obersten
Nordwestrücken, den man unweit des Gipfels erreicht. Über ihn zur ausgedehnten
Gipfelkuppe mit Kreuz und Buch (2:20, s. zweites Bild).
Abstieg auf dem Anstiegswege. St. Wendelin ist nach 1:40, der P nach 0:55 erreicht.
- Oberhalb von St. Wendelin ruhiges Tourengebiet. Schöner Gipfelblick nach Süden auf die
Ortlerberge und nach Osten auf die nahe Weißkugel.
- Wenn die Schnee- und Zeitbedingungen es zulassen, kann man über den breiten
Verbindungsrücken gut den Habicher Kopf (2901m) anschließen. Hinter dem
Gipfel steigt man nach rechts über eher steile Südosthänge ins weitläufige Seeber-Kar
ab um oberhalb der Talsteilstufe auf den Anstiegsweg zurückzukehren.
- Einfache Wegstrecke (7.3 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.
Fotos: Thehighrisepages.de |