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Tour 1071 - Krottenkopf, Oberer Rißkopf, Kareck

Oberbayern Bayerische Voralpen Estergebirge

Bergtour Route Oberau - Oberauer Steig - Weilheimer Hütte - Krottenkopf über W-Grat auf und ab  - Weilheimer Hütte - Oberer Rißkopf über SO-Grat auf und W-Grat ab - Kareck über O-Grat auf und ab Gesamtaufstiegshöhe (m) 1630 + 20 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse frühsommerlich heiß

Name Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
Krottenkopf 2086 650 1460 5:15 BW1 1156 12700 1
Oberer Rißkopf 2049 1946 110 0:30 G1 103 570 4
Kareck 2046 1995 60 0:20 G1 51 450 5

Krottenkopf

Am Sattel zwischen Bischof und Henneneck: Kareck (links), Oberer Rißkopf (Mitte links) und Krottenkopf (rechts).

 

Am Krottenkopf

Am Krottenkopf:
Kareck (links) und Oberer Rißkopf (rechts).
Die Zugspitze.

Zugspitze

 

Anfahrt, aus Norden von München über die Autobahn 95, aus Süden von Garmisch-Partenkirchen über die Bundesstraße 2, nach Oberau. P südöstlich des Bahnhofs nach der Brücke über die Loisach (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P auf flachem, markiertem Fahrweg durch Wiesen an einem Golfplatz vorbei nach Süden zum Bergfuß. Nun durch dichten Mischwald in vielen engen Kehren den generell ostwärts leitenden, steilen Oberauer Steig hinauf. Bald passiert man den Abzweig nach Farchant, weiter oben, nach 1:15, die Hütte an der Schafalm (heute Diensthütte). Weiter im dichten Wald empor um schließlich nach 1:15 aus dem dichten Wald an die Schwelle zum Frickenkar (Frickenboden), dem steilen Bergkessel oberhalb des Tobels der Fahrmannslaine, zu treten. Hier flacher südwärts zwischen Latschen entlang und darauf links haltend über begrünte Hänge zu einem Absatz hinauf, wo man den von rechts, vom Wank, herleitenden Weg aufnimmt (0:30). Darauf geht es in leichtem Auf und Ab über die Nordwestflanke des Bischof um nach 1:10 den Sattel (etwa 1860m) vor dem links aufragenden Henneneck zu betreten. Nun quert man hinüber an die im Osten, in einem Sattel vor dem Krottenkopf, gelegene Weilheimer Hütte (Krottenkopfhütte): Nach einer kleineren, mit Latschen bewachsenen Geländestufe verliert man in offenen Hängen wieder etwa 20 Meter, dann ist nach 0:35 die Hütte auf 1946m erreicht.  Gegenüber auf deutlichem Steig noch den Nordwestgrat, ein breiten Rücken, hinauf, dann ist nach 0:30 die gewöhnlich gut frequentierte, ausgedehnte Gipfelkuppe mit Kreuz und Buch gewonnen.
An die Hütte zurückgekehrt (0:15) bietet es sich noch an, die einsamen Nachbarn Oberer Rißkopf und Kareck mitzunehmen: den ersten Nachbarn mit Gipfelkreuz gewinnt man auf Steigspuren über seinen Südwestgrat (0:15).
Weiter über den Verbindungsrücken gegen Westen, einen Absatz südlich im Schutt umgehend, durch einen kleinen Sattel (markierte Pfadspuren) und den Ostgrat hinauf ist nach 0:20 der zweite Nachbargipfel (mit Kreuz und Buch) erklommen. Zurück zur Einsattelung und weglos über steile Graspolster nach rechts hinunter zum im Anstieg berührten, hangquerenden Hüttenweg (0:10). Am Sattel vor dem Bischof ist man nach 0:20.
Übriger Abstieg wie Aufstieg mit vielen Pausen in 3:30.

  • Der trapezförmige Krottenkopf, zwischen Loisachtal im Westen und Isartal im Osten gelegen, ist der höchste Gipfel des Estergebirges und der gesamten Bayerischen Voralpen. Der Berg ist nicht mit dem Großen Krottenkopf in den Allgäuer Alpen zu verwechseln.
  • Sehr strapaziöse, Knochen schindende Kalkalpen-Tour. Der lange, flache Zugang im tief gelegenen Talgrund auf einem bestens befahrbaren Fahrweg entlang eines Golfplatzes vermag keinerlei alpines Ambiente zu vermitteln und verursacht beim Rückweg doppelte Begeisterung. Erst nach über zweieinhalb Stunden tritt man aus steilem Bergwald heraus um erste befreite Ausblicke nach Westen zu gewinnen. Das Wettersteingebirge mit der Zugspitze, Hauptblickfang im Gipfelpanorama, steht im Süden bis Südwesten und damit gewöhnlich im diesigen Gegenlicht.
  • Der Bischof, 2033m, ersteiglich aus dem hier berührten, etwa 1860m hohen Sattel, fiel Zeitmangel und Hitze zum Opfer.

 

  • Gesamte Wegstrecke (Anstieg bis Krottenkopf 8.0 Kilometer, Abstieg 8.6 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Oberer Rißkopf gegen Krottenkopf, vorne steht die Weilheimer Hütte.

Krottenkopf

Blick aus Südosten von der Schöttelkarspitze aufs Estergebirge: In der Mitte ragt am höchsten der Krottenkopf heraus, links davon der Bischof, ganz am Rande der Hohe Fricken. Vorne findet man Krün und Wallgau.

Estergebirge

              

 

   

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