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Tour 805 Schneeschuhtour- Steinkarlspitze

Salzburg Niedere Tauern Schladminger Tauern

Schneeschuhtour Route Gnadenbrücke - Tauernkarsee - Fuchsloch Gesamtaufstiegshöhe (m) 880 (790) Tage 1 Verhältnisse winterlich

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
2156
(2070 abgebr.)
1280
880
(790)
4:00?
(3:55)
G2
66
510
4
Steinkarlspitze

Steinkarlspitze (Vorgipfel, Mitte links) und Seekarspitze (rechts), dazwischen das Kar des Fuchsloch.

Kurz vor dem Kar des Fuchsloch, rechts überragt von der Seekarspitze.

Am Weg zum Fuchsloch

 

Tauernkarsee

Am Tauernkarsee.

Anfahrt aus Norden von Radstadt, aus Süden vom Katschberg über den Tauernpass zur Gnadenbrücke (1272m), auf halbem Wege zwischen Untertauern und Obertauern gelegen (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P den Fahrweg zur „Tauernkaralm“ hinein, wo es nach einer nahen Kehre lange und kaum ansteigend NNO-wärts über die dicht bewaldete Ostflanke an die Hauskoppenalm auf 1486m geht (0:55). Danach geht es rechts in einigen Windungen etwas steiler empor ehe der Fahrweg, nun in lichterem Zirbenwald, den Tauernkarsee passiert (0:15) um darauf über welliges, zunehmend lichteres Gelände im weiten Tauernkar Richtung Sauschneidalm zu ziehen. Deutlich vor der sichtbaren Alm verlässt man vor einem Bachsteg den Fahrweg um rechts, ostwärts, durch nahezu freies Gelände zu einem nach Südosten ziehenden Almweg zu queren. Diesem folgt man rechts, südwärts, genau gegen die Seekarspitze, den höchsten Gipfel im Umkreis. Vom Wegende weiter über einen welligen Rücken, vereinzelt von Lärchen bestanden, der schließlich unter die Schwelle des hintersten Karwinkels, dem Fuchsloch leitet. In beliebiger Route die niedrige Karschwelle empor, dann steht man in einem kleinen Bergkessel, an drei Seiten von 200 Meter hohen, abweisenden Bergflanken umstellt. Der Gipfelanstieg erfolgt nun durch eine deutlich über 40 Grad steile Rinne, die stirnseitig in die niedrigste Einschartung leitet. Von dort geht es über den scharfen, wild bewegten Südgrat zum höchsten Felszacken. Abbruch wegen Lawinengefahr (2:00). Ein Erkundungsversuch (0:45) über die linke, nordseitige Flanke in Richtung des Nordwestgrates bis 2070m, ebenfalls deutlich über 40 Grad steil, zeigt keine alternative Route auf.
Abstieg auf dem Anstiegswege: 1:05 zum Tauernkarsee, 1:00 zum P.

  • Landschaftlich nur abschnittsweise lohnend. Bis zur reizlosen Hauskoppenalm folgt man lange einem Fahrweg durch eintönigen Fichtenforst. Das Fuchsloch, ein enger Bergkessel unter den steilen Nordflanken der Seekarspitze, macht seinem Namen Ehre. Es ist ausweglos und im Winter sehr lawinenträchtig. Lediglich zwischen Tauernkarsee und Fuchsloch berührt man im welligen Tauernkar berückendes Gelände mit lichtem Zirbenwald und vereinzelten Lärchen.

 

  • Einfache Wegstrecke (6.7 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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