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Tour 486 - Monte Pelmo

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Vèneto Dolomiti Dolomiti d'Ampezzo

Bergtour Route Forcella Staulanza - Rifugio Venezia de Luca - Ball-Band (I) - S-Grat (I) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1500 + 100 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
3168 1773 1500 6:35 G2 1191 7500 2
Ansicht aus Nordwesten

Ansicht aus Nordwesten. Rechts die Forcella Staulanza.

 

Ball-Band

Auf dem Ball-Band am Passo del Gatto.

 Ball-Band

 

Das Vallon am Monte Pelmo

Im Vallon.

 

Am Monte Pelmo

Der südliche Nebengipfel. Links geht es ins Vallon hinab.

 

Antelao

Der Antelao im Nordosten.

Anfahrt aus Norden über den Brenner ins Grödnertal. Weiter über das Grödnerjoch/Passo di Gardena zum Passo di Campolungo. Von dort nach Arabba und weiter Richtung Belluno. Vor Caprile links ab und über den Colle Santa Lucia und Selva di Cadore zur Forcella Staulanza auf 1773m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Von der Forcella Staulanza dem bez. Pfad folgend im leichten Auf und Ab um die ganze Südflanke des Berges herum (anfangs Wald, dann Krummholz, zuletzt offenes Grasland) bis zum aussichtsreich gelegenen Rifugio Venezia de Luca auf 1950m (2:10).
Von der Hütte durch Krummholz, später Geröll, nordwestwärts in Kehren bis an den Fuß der Ostwände wo sich der Weg verzweigt (0:25). Nun links aufwärts um über Schrofen 30m höher an den Beginn des horizontalen, weit nach links führenden Ball-Bandes zu gelangen. Auf diesem Band zur ersten exponierten Unterbrechungsstelle, dem Passo dello Stemma (I). Es folgen nach einigen Schultern und Schluchten eine Kriechstelle und schließlich rechts im Hintergrund einer Schlucht eine mehrere Meter lange überdachte exponierte Unterbrechungsstelle, der Passo del Gatto (I, Fixseile, s. drittes Bild). An der später folgenden vierten und letzten Schulter endet das Band (0:45). Wenig später nach rechts und durch eine breite Felsrunse höher bis sich das steile Südostkar, das Vallon, ausweitet. Hier weisen Steindauben den Weiterweg. Mehr am rechten Rand haltend in steilen Kehren über Geröllhalden höher. Hoch oben dann auf gut gestuften Bändern (I) nach links in den zentralen Teil des Kares um dort, abermals über Geröll ansteigend, bis unter die das Kar abriegelnde gebänderte hohe Felswand zu gelangen. Rechts neben einem Wasserfall im Zickzack über sie hinauf (I) bis man in die ausgedehnte oberste Karmulde gelangt in der einst der Pelmo-Gletscher lag. Nun über flachere Felsbänke weit nach links bis in den Sattel links vom Gipfelkamm. Über den rasch ansteigenden Südgrat (I, Blockwerk, Steigspur) zum flachen Gipfelgrat. Der höchste Punkt (Eisenstange) ist nach 3:15 erreicht.
Abstieg wie Aufstieg: am Beginn des Ball-Bandes in 1:30, zur Hütte in 1:00. Zurück zur Forcella Staulanza in 2:10.

  • Ungemein beeindruckende Felsburg (relative Prominenz fast 37 Prozent), die nur eine einzige Schwachstelle aufweist, ein gewaltiges Steilkar in der Südostflanke. Dieses wiederum ist nur über das lange (Dreiviertelstunde), nahezu horizontale Ball-Band zugänglich.
  • Der Weg durchs Hochkar ist überaus steil und mühsam. Beim Abstieg bieten sich nur kurze Schuttabfahrten an.
    Der Gipfelrundblick ist jedoch selten schön, auch im Vergleich zum Antelao.
  • Südwestlich der Forcella Staulanza schließt sich eine weitere Perle der Dolomiten an, die Civetta.

 

  • Anstiegsweg (Hütte 6.7 Kilometer, Gipfel 4.1 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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