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Tour 463 Schneeschuhtour - Rotwand

Oberbayern Bayerische Voralpen Schlierseer Berge

Schneeschuhtour Route Spitzingsee - Rotwandhaus - S-Flanke Gesamtaufstiegshöhe (m) 800 Tage 1 Verhältnisse hochwinterlich gut

Max
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Min
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Aufstiegs-
höhe (m)
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zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
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Eigenstän-
digkeit
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1885 1090 800 2:20 G1 742 5700 2
Am Weg zum Rotwandhaus

Am Weg zum Rotwandhaus (rechts). Links die Südflanke der Rotwand.

 

Ruchenköpfe

Blick vom Gipfel nach Osten gegen die Ruchenköpfe. Im Hintergrund erkennt man das Kaisergebirge.

Anfahrt, aus Norden von der A 99 kommend über Schliersee, aus Osten vom Inntal über Bayrischzell, nach Neuhaus. Dort Richtung Süden zum Spitzingsee. P an der Talstation des Taubensteinlifts (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P am Seeufer weiter zu den Hotels und Kiosken am Südostufer. Nach der Schranke neben der Wurzhütte dem Hinweis "Nr. 645, Rotwandhaus" folgend auf ebener Privatstraße durch dichten Fichtenwald südlich um den Schwarzenkopf herum an eine Bergwachthütte. Nun rechts ab und auf schmalerem Forststräßchen weiterhin durch dichten Wald süd-, später ostwärts um den Gleiselstein herum allmählich ansteigend zur Wildfeldalm höher. Nun befindet man sich in offenem Gelände unter den markanten Felszacken des Rotwand-Westgrates. Der Almweg traversiert die Flanke leicht ansteigend (s. oberes Bild) um schließlich das Rotwandhaus, 1765m, auf einem aussichtsreichen Sattel gelegen, zu erreichen (2:00).
Nun in der sanften Mulde links des kurzen Südgrates in Kehren zum Gipfelkreuz hinauf (0:20).
Abstieg auf dem Anstiegswege: Zur Wurzhütte am Seeufer in 1:35 und weiter zu den Parkplätzen in wenigen Minuten.

  • Höchster Gipfel der Schlierseer Berge. Stürzt nach Norden in steilen Felsabbrüchen ab, nach Süden breiten sich weite Grashänge aus. Der Name bezieht sich auf die stark rötliche Färbung der Felsen unter dem Westgrat. Das Berggebiet wird auch mit Mangfallgebirge angesprochen.
  • Je nach Definition kann man die Rotwand noch zum Hochgebirge rechnen.
  • Am hoch herausgehobenen Gipfel entdeckt man im Südosten gut das Kaisergebirge, im Südwesten das Rofangebirge. Dazwischen erstrecken sich am Horizont sehr schön die Zillertaler Alpen.
  • Die Wege in diesem äußerst stark frequentierten Bergrevier können sich im Winter völlig vereist zeigen. Die durchquerten dichten Fichtenwälder sind ausnahmslos unattraktive Forstflächen. Erst an der offenen Südflanke angelangt, spätestens aber an der großen Berghütte, kann das Auge in bewegtem Bergrelief schwelgen. Es folgt ein einziger freier Hang direkt unter dem Gipfel und der ist gleich recht steil, dürfte aber meist gut gespurt sein. Zu Fuß ginge die ganze Wintertour auch.
  • Im Bereich der Südflanke und unter dem Gipfel ist auf Lawinengefahr zu achten.

 

  • Download der einfachen Wegstrecke (7.2 Kilometer) als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 


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