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Hochhausbau im Raum Frankfurt / Rhein-Main

Überblick

Die Stadt Frankfurt am Main ist die fünftgrößte Stadt in Deutschland und bildet mit den benachbarten Großstädten Wiesbaden, Mainz, Darmstadt und Offenbach sowie dem kleineren Aschaffenburg den Ballungsraum Rhein-Main, der mit dem Naturraum Untermainebene weitgehend identisch ist.
In Frankfurt / Rhein-Main bevorzugt die Mehrheit der Menschen ganz offensichtlich eine periphere Urbanität in der Spielart von Los Angeles, weniger die zentrumsorientierte von Wien, Berlin oder München. Es hat sich eine Großstadt entwickelt, die zugleich Regionalstadt ist, eine Zwischenstadt [6], ein Phänomen, das auch andernorts zu beobachten ist, etwa in der Randstad in den Niederlanden [1]. Der "Stadt-Archipel" Rhein-Main ist tatsächlich die - wenn auch gewiss zufällig entstandene - europäische Umsetzung einer durchgrünten Stadtlandschaft wie man sie etwa in den 30er Jahren als Vision entwarf [7].
Zu planungspolitischen Eigenheiten gesellt sich eine kleinräumige Parzellierung, die Folge der Realteilung [2]. Beides hemmt die Ausbreitung des Urbanisierungsprozesses in der Fläche. Dem steht ein hoher Siedlungsdruck als Folge sozialer Veränderungsprozesse und dem in Phasen wechselnden Bedarf nach Wohn-, Dienstleistungs- oder Büroflächen entgegen. Ausweichmöglichkeiten gibt es damit nur in der Höhe, und dies betrifft in geringerem Maße auch den Wohnungsbau.

Wohnhochhäuser

Anders als beispielsweise im Ballungsraum Rhein-Ruhr findet man in den Städten des Rhein-Main-Gebietes am Stadtrand oder neben alten Ortskernen unvermittelt Hochhaussolitäre oder ganze Hochhausgruppen. Diese wurden in den 60er und 70er Jahren errichtet. Beispiele finden sich in Offenbach, in Darmstadt in der Siedlung Kranichstein, sowie in Eschborn, Frankfurter Berg, Hattersheim, Langen, Maintal oder Nieder-Eschbach. Ihre ursprüngliche Ausgestaltung mit Fassaden aus Sichtbeton, oft Waschbeton, einfachen Grund- und Aufrissen, die Stapelware in Regalen ähnelt, war einst effizient, findet aber wenig Anklang und wurde nur bis in die 70er Jahre verfolgt, einzelne Nachzügler ausgenommen. Isolierte Großsiedlungen im Stile von Köln-Chorweiler, Nürnberg-Langwasser oder München-Neuperlach entstanden allerdings nicht. Die Gebäudehöhen bleiben meist unter 70m. Die Häuser stehen meist als Solitäre, wallartige Hausverkettungen findet man kaum. Inzwischen werden etliche dieser Wohnhochhäuser komplett saniert und in Wohneigentum überführt. Ein langwieriger Prozess, den immer ein Imagewechsel begleiten muss.
Einige Hochhausstandorte bestechen durch eine besonders reizvolle Lage. Im Relief der weiten Untermainebene fallen einige städtebaulich bedeutsame Steilhänge beiderseits des Mains auf, so in Frankfurt am Bornheimer Hang und am Sachsenhäuser Berg und nahe am Rhein bei Hochheim. Hier findet man jeweils auf der Anhöhe ungemein aussichtsreiche Wohnhochhäuser. Leider verkennt die Stadtplanung regelmäßig das Potenzial dieser Lagen. An solchen im Wortsinne hervorragenden Standorten wären sogar hochwertige Wohnhochhausanlagen vorstellbar wie man sie aus Nordamerika, z.B. in Vancouver, Seattle oder San Francisco, kennt.

Bürohochhäuser in der Zeit des Wiederaufbaus

Frankfurt ist ein Finanzzentrum. Damit hängt der für Deutschland lange Zeit unübliche Bau von Bürohochhäusern zusammen. Der Bau von Bürohochhäusern setzt Anfang der 50er Jahre zögerlich ein. Er beginnt mit folgenden Objekten:

Gebäude Höhe (m) Adresse Status Etagen Jahr
AEG 40,0 (Sachsenhausen) Theodor-Stern-Kai Abgebr. 11 1951
Fernmeldehochhaus Telekom 48,0 (ca.) (Innenstadt) Große Eschenheimer Str Abgebr 12 1954
Bienenkorbhaus 43,0 (Innenstadt) Konstabler Wache Bestand 11 1954

Die Höhen bleiben unter 50m; einzige Ausnahme bildet das Fernmeldehochhaus, das lediglich aus technischen Gründen über diese Grenze hinausgehen muss (mit Masten 74,8m). So finden sich in den oberen Etagen auch lediglich fernmeldetechnische Einrichtungen.
Mit Beginn der 60er Jahre entsteht in Architektur, Konstruktion und Stadtlage das Gebäude, das im Rückblick als eigentlicher Beginn des Hochhausbaus in Frankfurt gelten darf: Der Deutschlandsitz der Zürich-Versicherung (später Zürich-Agrippina-Versicherung, inzw. abgebrochen). Im Gefolge setzt eine Phase mit drei Bauwerken ein:

Zürichhaus 66,9 (Westend) Bockenheimer Landstr 2-4 Abgebr. 19 1962
Arca-Haus (ehem. DER) 45,0 (Westend) Eschersheimer Landstr Bestand 12 1962
Hotel Intercontinental #1 66,6 (Bahnhofsviertel) Wilhelm-Leuschner-Str 43 Bestand 21 1963
Nationalhaus 56,6 (Innenstadt) Neue Mainzer Str 1 Bestand 16 1964

Diese ersten Hochhäuser werden an prägnanten Standorten platziert, z.B. als Brückenköpfe beiderseits des Mains.
Der Bau des Shell-Hochhauses (heute Bürocenter Nibelungenplatz) markiert darauf eine ganz neue Dimension in Deutschland: das seinerzeit landesweit höchste Haus mit um die 100m. Das Gebäude liegt dabei deutlich außerhalb der Innenstadt an einer großen Ringstraße, Ausdruck eines anderen Leitbildes unter Hans Kampffmeyer, Planungsdezernent in Frankfurt 1956 -1972. Diese Dezentralisierung postiert Hochhäuser ringförmig um die Stadtmitte. Die innenstadtferne Lage in einem Wohngebiet der Gründerzeit provoziert jedoch heftige Proteste; Gebäude und Lage finden lange keine Akzeptanz in der näheren Umgebung. Heute ist nach umfangreichen Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen, der Ummantelung mit einer postmodernen Fassade und dem Einzug einer Fachhochschule Ruhe eingekehrt.
Hierzu gehören auch Projekte wie die Bürostadt Niederrad und das bis heute nur in Ansätzen verwirklichte Kaiserleiviertel. Auch der Standort der Bundesbank geht auf dieses Leitbild zurück. Vergleichbare Leitbilder finden sich u.a. in München im Arabella-Park und in Hamburg in der City Nord. Im ganz großen Maßstab gibt es Beispiele in Paris mit der La Defense und in den Docklands von London.

Der Fingerplan von 1967/68

Mit der Zeit setzt eine Phase exzessiver Grundstücksspekulation ein, insbesondere im gehobenen Stadtteil Westend, wie sie bis dato im Lande unbekannt ist. Nach den Erfahrungen am Shell-Hochhaus wechselt Kampffmeyer das städtebauliche Konzept; nun sollen sich die künftigen Hochhäuser fingerförmig aus der westlichen Innenstadt heraus anordnen und dabei das Westend überspannen [5]. Aus der räumlichen Nähe des Westends mit seiner einkommensstarken Bevölkerung zur seinerzeit geisteswissenschaftlich orientierten Universität entwickelt sich in merkwürdiger Allianz erneut eine Gegenbewegung. Bürgerinitiativen, Hausbesetzungen, Straßenkampf und Barrikadenbau beherrschen lange Zeit das politische Klima. Dies und die allgemeine politische Situation in den auslaufenden 60er Jahren lässt die weitere Entwicklung stocken. Einige Projekte geraten in diesem Umfeld zu Bauruinen, die jahrelang ganze Stadtteile prägen, so das Westend-Center, heute Hochhaus am Park.
Anfang der 70er Jahre nimmt man unbeirrt die nächste Hürde. Zum ersten Mal entsteht ein wirklicher Wolkenkratzer, das so genannte Selmi-Hochhaus. Das Projekt eines iranischen Investors (heute das Cityhaus mit dem Hauptmieter DZ-Bank, ebenfalls im Westend) gerät zum Symbol. Ein nächtlicher Baustellenbrand hoch oben im fertiggestellten Rohbau des Hochhauses verursacht einen nächtlichen Volksauflauf. Die Feuerwehr findet nur schwer einen Weg durch die applaudierende Zuschauermenge. Eine städtebaulich glücklose Epoche geht zu Ende.

Der City-Leitplan

Anfang der 80er verfolgt man ein Konzept des Städteplaners Albert Speer, das im Osten der Stadt die Hanauer Landstraße und im Westen den Reuterweg über Mainzer Landstraße bis Galluswarte als Hochhausschwerpunkte vorsieht.
Mit dem 1980 begonnenen Bau der Doppeltürme der Deutschen Bank bahnt sich erste Akzeptanz an. Zwar besteht ein Problem weiterhin - die Lage auf einem ehemaligen Villengrundstück mit großen Baumbeständen im sensiblen Westend -, architektonisch hat aber ein Wechsel eingesetzt. Statt eines rein funktionalen Betonkastens entstehen zwei schlanke und vollkommen spiegelglasverkleidete Türme. Die Aufspaltung in separate Baukörper nimmt das Volumen zurück und lässt Licht auf die umliegenden Wohnstraßen fallen.
Die meisten Projekte werden jedoch an Speers Plan vorbei entwickelt, so an der Messe, wo Oskar Matthias Ungers mit seinem Torhaus Furore macht. Damit wird Hochhausbau in Frankfurt eine Sache der Architekten und weniger der Investoren.
Einen Fehlversuch gibt es direkt am Hauptbahnhof mit dem Campanile. Hier ist es erneut die Lage, die dem Projekt schadet, die unmittelbare Nähe zu einem gründerzeitlichen Wohnviertel. Dieses Projekt hat mitentscheidende Auswirkungen auf einen Kommunalwahlkampf.
Was während dessen beinahe unbemerkt seinen Anfang nimmt, steht bleistiftgleich an einem großen Einfallstor der Stadt und ist zum Wahrzeichen einer ganzen Region geworden: der postmoderne Messeturm von Helmut Jahn. 1991 fertiggestellt ist er mit knapp 257m das höchste Haus Europas gewesen [3]. Er markiert zugleich das Ende einer lokalen Hochhausarchitektur. Jahns Bau zitiert noch mit seiner rot-grauen Steinfassade den heimischen Mainbuntsandstein, verweist aber im übrigen auf die Hoch-Zeit der US-amerikanischen Wolkenkratzer der 30er Jahre, die ihrerseits den Campanile in Venedig zum Vorbild hatten.

Der Hochhausrahmenplan

Der Fingerplan wird längst nicht mehr verfolgt und von Speers Plan ist letztlich nur der kleine zentrale Teil zwischen Selmi-Hochhaus und Deutsche Bank umgesetzt. Der Westteil fiel erneut lokalpolitischen Schwierigkeiten zum Opfer, und der gesamte Ostteil aus diesem Plan entlang der Hanauer Landstraße blieb mangels Zuspruch der Investoren unberührt. Mit großer Verzögerung setzt dort zwar ein Bauboom ein, allerdings keine Finanzdienstleister betreffend, sondern Forschungs- und Internetunternehmen, die üblicherweise eher die Fläche belegen.
Künftige Hochhäuser sollen sich an drei Punkten konzentrieren: westliche Innenstadt (das so genannte Bankenviertel), an der Messe, und falls dereinst das Gleisvorfeld des Hauptbahnhofes frei werden sollte, dort in einem neuen Stadtviertel. So ist es im Hochhausrahmenplan,, im September 1998 parteiübergreifend beschlossen, festgelegt. Allerdings bleibt der dritte Teil des Rahmenplans auf unbestimmte Zeit aufgeschoben, da das Projekt Frankfurt 21, bei dem der Hauptbahnhof unter die Erde gelegt werden sollte, storniert ist [4].
Dazu ist der Rahmenplan ein Kind der Börsen- und Interneteuphorie des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Beide Wirtschaftsbereiche sind zwischenzeitlich in mehrere Krisen geraten. Es bleibt zu beobachten, wieviel aus diesen Planungen überlebt.
Die Skyline ist somit das Ergebnis der Überlagerung der Planfragmente verschiedener Leitbilder aus der Zeit des Wiederaufbaus über den Fingerplan und den City-Leitplan zum bereits beeinträchtigten Hochhausrahmenplan. Einen ebenso holprigen Weg haben in Frankfurt seit der Gründerzeit auch Wohnungsbau, Straßenbau, U-Bahn-Bau, Sportstätten oder der Hochschulbau hinter sich. In deutschen Städten, etwa München oder Hannover, kann sich Stadtentwicklung auch kontinuierlicher gestalten.

Ausblick

Am Büroimmobilienmarkt definiert man "Frankfurt" als bestehend aus der Stadt Frankfurt (inkl. der Bürostadt Niederrad, z.B. Lyoner Straße 34, Lyoner Straße 36, Lyoner Straße 40), der Stadt Eschborn (Gewerbegebiet Süd) und der Stadt Offenbach (Innenstadt und Kaiserlei). Im Rhein-Main-Gebiet entscheidet heute primär die Lage über die Machbarkeit eines Hochhausprojektes. Es folgen architektonische Gestaltung und Höhe. Man hat sich mit Hochhäusern arrangiert; sie stellen für einen wachsenden Teil der Bevölkerung, und das gilt für das Umland bis Mittelhessen, charakteristische Wahrzeichen, engl. Landmarks, dar. Einige Häuser können durch ihre einmalige Zeichenhaftigkeit in den Vordergrund treten und werden zu Orientierungspunkten wie der Messeturm.

Das stetig prosperierende Eschborn ist ein typischer Vertreter einer jungen Vorortkommune, die vom Gewinn aus dem steuerlichen und sozialen Gefälle in einem Ballungsraum lebt. Um den kleinen Kern haben sich seit den 70er Jahren hochwertige Gewerbegebiete entwickelt, von denen das südliche nun faktisch eine City-Dependance Frankfurts ist.

Im als Industriestandort groß gewordenen Offenbach (Chemie und Metallverarbeitung) konzentriert sich der Hochhausbau auf zwei Gebiete: entlang der Berliner Straße und am Kaiserlei. In beiden Gebieten entstanden bereits in der 70er Jahren Hochhäuser bis ca. 70m. Danach verlor die Stadt allmählich ihre industrielle Basis, insbesondere die Lederwarenverarbeitung, die man nun im Ausland wiederfindet, und es begann eine längere Zeit der wirtschaftlichen Neuorientierung. Mit einem großen Revitalisierungsprojekt im Zuge des unterirdischen S-Bahn-Baus in den 90er Jahren wurde der Grundstein für neue Projekte geschaffen. Mit dem postmodernen Haus der Wirtschaft wurde das erste umgesetzt. In der Nähe, neben dem Kreishaus, ist ein 70m hohes Gebäude für den nun ersten Wolkenkratzer in Offenbach mit 122m, dem City Tower, gewichen.
Im Bereich des Stadtteils Kaiserlei soll in naher Zukunft ein Autobahnanschluss umgestaltet werden. Im Umfeld ist ein neuer Stadtteil mit Bürogebäuden bis zu 100m Höhe geplant. Das gesamte Gebiet ist seit den 60er Jahren Zankapfel zwischen Offenbach und Frankfurt, deren Gemarkungen hier zusammentreffen.

Aktueller Stand


Vergrößerung

Bankenviertel aus Nordosten von der Zeilgalerie

Vorhaben aus dem Hochhausrahmenplan von 1998 sind mit HRP gekennzeichnet, die übrigen sind später initiiert worden.

Projekte in Bau (> 70m):

Gebäude Höhe (m) Adresse Etagen Jahr
Europäische Zentralbank (EZB) 184,0 (Ostend) Sonnemannstr   2014
Taunusturm (HRP) 160,0 (Innenstadt) Neue Mainzer Str 37-39 40 2013
WinX 100,0 Weißfrauenstraße   2014

Fiktionen (> 70m):

Millennium Tower (HRP) 365,0 (Gallusviertel) Güterstr 3-7 91  
N.N. 250,0 (Bahnhofsviertel) Taunusanlage 11 / Marienstraße Auf dem Grundstück des Bürohochhauses T11 (ehem. Chase Manhattan Bank). Architekt: Köhler Architekten (Frankfurt).
Max (HRP) 228,0 (Innenstadt) Große Gallusstr 10-15 / Neue Schlesingergasse 60
Frankfurter Sparkasse / Württembergische Hypobank (HRP) 197,0 (Innenstadt) Neue Mainzer Str 57-59 55
Tower One (im Urban Entertainment Center/Westend Plaza) (HRP) 195,0 (Gallusviertel) Platz der Einheit 47  
Metzler-Bank (HRP) 175,0 (Innenstadt) Neue Mainzer Str 40-42 44  
Tower Two (im Skyline Plaza, ehem. / former Urban Entertainment Center / Westend Plaza) (HRP) 160,0 (Gallusviertel) Frankenallee / Europa-Allee    
Bürohochhaus Güterplatz 1-5 (HRP) 150,0 (Gallusviertel) Güterplatz 1-5   Auf dem ehem. Telenorma-Gelände. 160m?
Bürohochhaus Friedrich-Ebert-Anlage (HRP) 145,0 (Gallusviertel) Friedrich-Ebert-Anlage    
N.N. 140,0 (Messe) Theodor-Heuss-Allee   110m? Gegenüber des Deutsche Bank Investment Banking Center (IBC).
Frankfurter Sparkasse / Landeszentralbank (HRP) 130,0 (Innenstadt) Neue Mainzer Str 47-53    
N.N. 120,0 (Westend) Senckenberganlage Sowie zwei weitere Hochhäuser 100-140m hoch. Auf dem Grundstück des AfE-Turms
Turmhaus 120,0 (Industriepark Höchst)   Projekt Neue Mitte Industriepark Höchst.
Trump Tower 100,0 (Gutleutviertel) Mannheimer Str, Grundstück des geplanten Campanile?   Investor: Trump Deutschland AG.
Bürohochhaus Ratswegkreisel #1 100,0 (Ostend) Leibbrandstraße
Bürohochhaus Ratswegkreisel #2 100,0 (Ostend) Weismüllerstraße
Wohnhochhaus Stiftstraße #1 100,0 (Innenstadt) Eschenheimer Tor
Wohnhochhaus Stiftstraße #2 100,0 (Innenstadt) Eschenheimer Tor
N.N. 95,0 (Gallusviertel) Hafenstr Investor: Deutsche Post AG. Gegenüber des Frankfurt Trading Center (Commerzbank).
Bürogebäude GZS ('Goldenes Haus') 75,0 (City West) Theodor-Heuss-Allee   Völliger Umbau und Aufstockung von derzeit 35m (33000qm) auf 75m (45000qm) geplant.
City West Tower 74,0 (City West) Opelrondell 17  
Hochhaus auf der Osthafenmole 70,0 (Ostend) Honsellbrücke Höhe geschätzt.

Aufgegebene Projekte:

Campanile 264,0 (Gutleutviertel) Mannheimer Str 51  

S.a.:
Frankfurt Hochhauskarte
Frankfurt Fotoseite
Frankfurt Top40

3-D-Ansichten der Hochhäuser: http://sketchup.google.com/3dwarehouse/search?title=frankfurt


[1] Andere polyzentrische Ballungsräume findet man z.B. in Mittelengland mit Liverpool-Manchester, das Kohle- und Stahlrevier in Südpolen mit Kattowitz, Gleiwitz und Beuthen, und natürlich das Ruhrgebiet mit Duisburg, Essen, Bochum und Dortmund. In ökonomischer Hinsicht am besten vergleichbar ist vielleicht die niederländische Region Randstad, ein freiwilliger Zusammenschluss von vier Provinzen und den Städten Amsterdam, Utrecht, Rotterdam und Den Haag, der sich offiziell am 1. September 2002 konstituierte.
[2] Grundbesitz wurde hier früher im Erbfalle aufgeteilt, und nicht als Ganzes, wie etwa in Preußen, an den Erstgeborenen weitergegeben.
[3] Nach bestimmten Kriterien, z.B. höchste nutzbare Etage, ist er das noch immer.
[4] Ergebnis der Verhandlungen vom 20.9.2001 zwischen Vertretern von Deutscher Bahn AG (Mehdorn), Land Hessen (Ministerpräsident Koch, Verkehrsminister Posch) und Stadt Frankfurt (OB Roth, Planungsdezernent Schwarz).
[5] Die fünf Finger waren Mainzer Landstraße, Bockenheimer Landstraße, Reuterweg, Grüneburgweg und Eschersheimer Landstraße, jeweils zwischen Anlagen- und Alleenring.
[6] Thomas Sieverts, 1997. In einer Zwischenstadt von eher netzförmiger Struktur gibt es statt eines großen funktionalen Zentrums, sprich der historischen Kernstadt, zahlreiche, je funktional und symbolisch unterschiedliche Zentren, die sich komplementär ergänzen und erst zusammengenommen das Wesen der Stadt ausmachen.
[7] Vergl. Frank Lloyd Wright: "Broadacre City", 1935.

Weitere aktuelle Projekte

Revitalisierung innenstadtnaher Gründerzeitviertel

Vorschau Oval am Baseler Platz
Büro- und Geschäftshaus Oval am Baseler Platz

City West
City West, Franklinstraße

City West
City West, Opelrondell mit Blue Heaven und Scala

Bildungszentrum Ostend
Bankakademie und Bildungszentrum Ostend an der Sonnemannstraße

Osthafen
Neubauviertel auf einstigen Brachen am Großmarkt nahe der Einfahrt zum Osthafen. Nebenan liegt der künftige Standort der Europ. Zentralbank.

Deutschherrnviertel
Das Deutschherrnviertel in Sachsenhausen, zuvor Standort eines Schlachthofes. Wahrzeichen des neuen Quartiers ist das Main Plaza. Abschluss am östlichen Ende ist das Main Triangel.

 

 

 

Geplante Innenstadt- Erweiterung Europaviertel:

Europaviertel
Brachen am geplanten Standort des Urban Entertainment Centers und des Millennium Towers nahe der Messe

 

 

 

Westhafen, Umgestaltung zu einem Büro- und Wohnquartier:

Westhafen Torhaus
Bürohaus Torhaus

Hafenmole
Appartmenthäuser auf der ehemaligen Hafenmole

Hafenbecken
Hafenbecken mit Westhafen Tower

Allianzkai
Transparent bis zur Selbstauflösung - der Allianzkai gegenüber des Westhafens

 

 

 

Der Riedberg im Norden Frankfurts:

Mit gut 250 Hektar ist es  für die nächsten zehn Jahre das größte Neubaugebiet in Deutschland. Aussichtsreich auf sanften Hügeln gelegen umfasst es Wohngebiete für 15.000 Einwohner, eine Dependance der Goethe-Universität, Forschungseinrichtungen, weiter führende Schulen und mehrere Parkanlagen.

FIZ
Frankfurter Innovationszentrum für Biotechnologie (FIZ)


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