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Tour 984 - Schwarzhorn

Berner Oberland Berner Alpen Faulhorngruppe

Bergtour Route Schwarzwaldalp - Grosse Scheidegg - SW-Flanke - S-Grat (Stelle I) Gesamtaufstiegshöhe (m) 1540 + 60 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse herbstlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
2928 1454 1540 4:20 BW2 966 5150 2
Schwarzhorn

An der Grossen Scheidegg:
Das Schwarzhorn (links) und
der Eiger. Unter dem Nebelmeer liegt Grindelwald.

Grosse Scheidegg und Eiger

 

Eiger

Der Eiger im Detail. Dahinter, über dem abgeschiedenen Fieschergletscher, steht der Mönch.

 

Wetterhorn

Rückblick am Weg zum Chrinnenboden auf Wetterhorn und den Doppelgipfel von Lauteraarhorn und Schreckhorn.

 

Schwarzhorn, SW-Flanke

Weggabel im Chrinnenboden am Fuße der Südwestflanke des Schwarzhorn (Mitte).

 

Am Schwarzhorn-Gipfel

Blick am Gipfel nach Westen über die Gipfelflur ums Faulhorn (Mittelgrund Mitte). Rechts sinken die Berge zum nebelverhüllten Brienzer See ab.

 

Wildgärst

Der nördliche Nachbar Wildgärst.

 

Urner Alpen

Die streng vergletscherten Urner Alpen im Osten. Im Mittelgrund, bereits in den Berner Alpen, findet man das Urbachtal.

Lauteraarhorn und Schreckhorn (Mitte) im Detail. Rechts dahinter ragt das gleichermaßen spitze Finsteraarhorn heraus.

Lauteraarhorn und Schreckhorn

 

Anfahrt aus Norden über den Brünigpass nach Meiringen. Auf halbem Weg nach Innertkirchen im Wald an spitzer Einmündung rechts ab Richtung "Rosenlaui". Großer P vor der Straßensperre am Chalet Schwarzwaldalp auf 1454m.
Busverbindung von Meiringen und Innertkirchen, die beide per Eisenbahn erreichbar sind (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Kurz hinter der Schwarzwaldalp kann man den Fahrweg zur Grossen Scheidegg links über einen Steg verlassen um zunächst einem weiter südlich am Fuße des hoch aufragenden Wellhorn durch Mischwälder eben ziehenden bez. Bergpfad zu folgen. Nachdem man später beim offenen Talboden der Ganzenlouwina ein weites Schotterbett passiert hat, wendet sich der Pfad nordwestwärts haltend über sanfte Matten bei Schwandboden und Alpiglen an den Fahrweg zurück (Wegtafel). Die folgenden, teils weit ausholenden Straßenkehren können jeweils auf dem bez. Bergpfad abgekürzt werden. Oberhalb von 1800m lässt man die letzten Bauminseln hinter sich ehe man durch niedrige Strauchheiden an den Straßensattel der Grossen Scheidegg, 1962m, gelangt (1:30).
Am Sattel folgt man einem Fahrweg dem nordwärts ziehenden, grasbewachsenen Verbindungskamm zur nächsten Einsattelung an der Gratschärem auf 2006m (0:20). Von hier bieten sich zwei Wege nach Westen an den etwas tiefer gelegenen Grindel-Oberläger. Auf dem etwas höher ziehenden Wiesenpfad quert man einen Bachtobel um danach allmählich 60 Meter verlierend nach 0:20 den Wegverzweig oberhalb des Grindel-Oberläger zu erreichen. Nun geht es nordwestwärts durchs Wiesentälchen des Inberg zum Chrinnenboden höher. Dort an einer Weggabel rechts weiter um nun zunehmend steiler, teils über Geröll, die Kehle in der Südwestflanke des Schwarzhorn anzusteigen. Weiter oben zieht der bez. Steig rechts haltend durch blättrigen Schutt auf den Südgrat hinüber. Auf dem im übrigen breiten Südgrat ist eine markante Einschnürung (I, kettengesichert) zu passieren ehe man zuerst den Vorgipfel und über einen schmaleren, ebenen Grat den höchsten Punkt erreicht (2:10).
Abstieg auf dem Anstiegswege: zum Wegverzweig oberhalb des Grindel-Oberläger in 1:30, an die Grosse Scheidegg mit 60 Meter Gegenanstieg in 0:45, hinaus zur Schwarzwaldalp in 1:05.

  • Das Schwarzhorn ist als mit Abstand höchster Berg der Faulhorngruppe ein durchaus bedeutender Berg. Nur über den bald Tausend Meter tieferen Sattel der Grossen Scheidegg ist die Berggruppe an die gewaltige Finsteraarhorngruppe angebunden.
  • Ob seiner prächtigen Aussichten auf die gewaltigen Nordabstürze von Wellhorn über Wetterhorn bis Eiger außergewöhnlich lohnende Tour Besonders empfehlenswert.
  • Die Grosse Scheidegg, der Straßensattel (mit Gasthaus) zwischen Wetterhorn und vorgelagertem Schwarzhorn, ist auch per Buslinie von Meiringen bzw. Grindelwald erreichbar. Dort verkürzt sich die Tour auf 2:50 im Anstieg bei 1030 Höhenmetern. Außerhalb der Sommersaison verkehrt der Bus jedoch nur zwischen etwa 10:00 und 16:30.

 

  • Einfache Wegstrecke (Schwarzwaldalp - Grosse Scheidegg 4.4 Kilometer, Schwarzhorn 6.2 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Klein-, Hinter- und Gross Fiescherhorn (links), Eiger und Jungfrau (Mitte rechts) im Südwesten.

Am Schwarzhorn

Die Schwarzhorn-Nordflanke, gesehen am Wart-Sattel beim Anstieg zum Wildgärst.

Schwarzhorn, N-Flanke

 

   

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