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Tour 977 - Frischenkofel / Cellon

Kärnten, Friaul / Friuli Karnische Alpen / Alpi Càrniche Karnischer Hauptkamm

Bergtour Route Plöckenpass / Passo di Monte Croce Carnico - S-Flanke - oberster SO-Rücken Gesamtaufstiegshöhe (m) 950 + 60 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse spätsommerlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
2241 1357 950 2:35 BW1 155 1190 4
Anstieg

Rückblick zum Plöckenpass beim Anstieg südlich des Cellon.

 

Am Cellon

Die Berge westlich und südlich der Forcla Morareto, gesehen am Gipfel des Cellon. In der Mitte steht der breite Monte Crostis.

 

Am Cellon

Aussicht nach Nordwesten: Links Gabelekopf, Mitte hinten der Rauchkofel, rechts Gamskofel, in der Tiefe darunter windet sich die Zufahrt an die Obere Valentinalm.

 


Cellon aus SW

Der Cellon aus Südwesten am Weg zum Rifugio Marinelli oberhalb der Oberen Collinetta-Alm.

 

Cellon

Der Cellon aus Osten beim Anstieg zum Polinik. Unten findet man den kleinen Grünsee.

Anfahrt - aus Norden vom Gailtal über Kötschach-Mauthen, aus Süden von der ital. Provinz Friaul vom Tal des Tagliamento - über die Plöckenpass-Bundesstraße zum Plöckenpass / Passo di Monte Croce Carnico auf 1357m (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P auf Weg Nr. 146 Richtung Rifugio Marinelli rechts der Talkerbe ins westwärts höher führende Tälchen. Anfangs flacher auf befestigtem Militärsteig durch Mischwald, später ansteigend und durch Strauchwerk geht es hinauf in einen kleinen Wiesenboden wo sich der Weg 147 zum Cellon rechts abtrennt (0:45). Nun nordostwärts über steile Grashänge zum flachen Kamm der Grüne Schneid / Cresta Verde hinauf. Knapp unter dem Graskamm angekommen geht es dann wieder länger nach Osten. Anfangs verliert man 40 Meter auf dem Pfad ehe es am Fuße der ersten Gipfelschrofen eine kleine Geröllgasse empor geht. Darüber links weiter hinauf um dann einem Gras- und Geröllband bis zum Südostrücken zu folgen. Dort auf steilem, sehr speckigen Geröllsteig links höher zum Vorgipfel, der ein großes Gedenkkreuz für die Soldaten des I. Weltkrieges trägt (1:40). Dahinter über 20 Meter in eine markante Felsscharte hinab und gegenüber auf deutlicher Steigspur zum höchsten Punkt mit kleinerem Gipfelkreuz (0:10).
Abstieg auf dem Anstiegswege: Über den Vorgipfel zurück und hinab zum Wegverzweig im Wiesenboden (1:35) und weiter zum P in 0:30.

  • Halbtagestour durch militärhistorisch höchst bedeutsames Gelände. Über die gesamte Strecke berührt man Weganlagen, Gebäuderuinen, Stolleneingänge und Unterstände aus dem I. Weltkrieg. Am Gipfel entdeckt man im Südhalbkreis neben den Julischen Alpen mit dem Triglav auch das Adriatische Meer ehe die östlichen Dolomiten folgen. Im Norden reihen sich hinter der niedrigeren Kreuzeckgruppe die vergletscherten Berge der Hohen Tauern.
  • Der Steig führt ausnahmslos durch südseitiges Gelände.
  • Über die Ostseite ist der Berg auch durch den Cellonstollen, einen unterirdischen Klettersteig erreichbar.
  • Der Plöckenpass dient, wohl bei der Durchreise an die Adria, besonders vielen als Freiluftklo, wie allerlei verbrauchte Drogerie- und Hygieneartikel entlang des Weganfanges bezeugen. Am Gipfel ist’s auch nicht sauberer, hier sind es gerne ganze Schafherden, die ihren Dreck überall verteilen.

 

  • Einfache Wegstrecke (4.3 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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