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Tour 968 - Grande Aiguille Rousse

Savoyen Zentrale Grajische Alpen
Savoie Alpes Grées Centrales / Alpi Graie Centrali

Hochtour Route Pont St.-Charles - Refuge de Prariond - Glacier des Sources de l'Isère - NW-Grat (II-IIIGesamtaufstiegshöhe (m) 1430 (1080) Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich sengend

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
3482
(3130 abgebr.)
2056 1430
(1080)

(4:35)
G3 360 4280 3
Gorges du Malpasset

In der Felsenschlucht Gorges du Malpasset.

Das Talbecken am Weg zum Refuge de Prariond.

Am Weg zum Refuge de Prariond

 

Refuge de Prariond

Am Refuge de Prariond.

 

Grande Aiguille Rousse und Petite Aiguille Rousse

Oberhalb des Tête du Bouc angekommen: Grande Aiguille Rousse (links) und Petite Aiguille Rousse (Mitte).

 

Nordwestgrat

Am Fuße des Nordwestgrates.

 

Pointe du Gros Caval

Blick am unteren Nordwestgrat über den Westlappen des Glacier des Sources de l'Isère zur Pointe du Gros Caval, 3285m.

 


Grande Aiguille Rousse, Nordflanke

Blick von der Cime de la Vache nach Süden gegen Cime d'Oin (links, in Wolken) und Grande Aiguille Rousse (rechts).

 

Anfahrt - aus Norden von Bourg-St.-Maurice über Val d’Isère, aus Süden vom Col de l’Iseran - nach Le Fornet. Großer P östlich des Ortes an der tiefsten Straßenkehre im Talgrund, unmittelbar am Pont St.-Charles (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P links des Baches auf markiertem Wanderweg Richtung „Refuge de Prariond“. Zunächst steigt man einen grünen Absatz an um dann in längerer Querung in leichtem Auf und Ab die tief eingekerbte Felsenschlucht Gorges du Malpasset zu durchschreiten. Danach öffnet sich das Tal zu einem weiten und grünen Becken durch das der weiterhin flache Pfad an das Refuge de Prariond führt (1:00).
Am Refuge geradeaus weiter auf deutlichen Pfad durch den ebenen Talboden ehe die Talflanken allmählich enger rücken und man direkt an den Bach Ruisseau des Loses gelangt. Steindauben folgend links am Bachlauf tiefer in den Talhintergrund um nahe P 2474 (Karte IGN - TOP 25) auf die rechte Seite zu wechseln. Hier nach Südosten einen markanten Moränenrücken empor der schließlich auf einen Schrofenrücken, den Tête du Bouc, leitet. Über diesen, deutlichen Spuren und Steindauben folgend, die Richtung haltend auf den nächsten Aufschwung zu P 2815 empor. Nun trennt man sich von der Route, die ostwärts zum Col de la Vache nach Italien zieht und hält sich weiterhin südostwärts um über leicht hügeliges Schrofen- und Moränengelände, allmählich den Glacier des Sources de l'Isère betretend, an eine Einsattelung auf gut 3000m am Fuße des hoch ansteigenden Nordwestgrates zu gelangen (s. fünftes Bild). Nun rechts, südwärts, über den Gletschersattel ins Gletscherkar unter Grande- und Petite Aiguille Rousse. Auf den Nordwestgrat gelangt man dann von rechts über größere Felsrampen zum weiten Absatz an P 3119. Von dort die anfangs mäßig steil ansteigende Schneide (teils Blockwerk) entlang ehe sich ein sehr markanter Gratturm in den Weg stellt. Diesen kann man zunächst links umgehen bevor auch hier exponierte Felsstufen (II+) Seilsicherung verlangen. Abbruch nach 3:35.
Abstieg in etwa auf dem Anstiegswege, wobei man für die durchaus angenehme Passage auf dem Moränenrücken nahe des Tête du Bouc eine noch bessere Alternative durch eine unmittelbar östlich benachbarte, firngefüllte Talmulde findet, die zurück zum P 2474, am Fuß des Moränenrückens gelegen, führt. Die Hütte ist nach 2:05 erreicht, der Ausgangspunkt nach 0:50.

  • Den Gipfel kann man statt über den Nordwestgrat wesentlich einfacher südwärts durch das Gletscherkar (Spalten) mit steilem Ausstieg am Sattel P 3368 (zwischen Petite- und Grande Aiguille Rousse) gewinnen. Von dort über den Südwestgrat (Schutt) und einen Vorgipfel (Abzweig des Nordwestgrates) zum höchsten Punkt.
  • Bis zum Gletscherrand landschaftlich sehr reizvolles und sehr angenehm begehbares Tourengelände. Auf dem Weg zur Hütte passiert man eine Klamm, danach geht es über einen ebenen Bachboden. Im Talhintergrund unter einer hohen Talstufe (Roche des Loses) finden sich etliche Sturzbäche und Wasserfälle.
  • Der Übergang nahe P 2474 über den Ruisseau des Loses kann sich bei starker Wasserführung schwierig erweisen. Alternativ kann man das Tal weglos weiter bis unter die Kante des wasserfallgeschmückten Roche des Loses verfolgen um dann rechts die hinterste Mulde (meist Firn) bis zur Anhöhe an P 2815 anzusteigen. Diese Route wurde hier auch im Abstieg gewählt (s.o.).
  • Dem endgültigen Tourabbruch am Nordwestgrat ging unmittelbar ein Fehlversuch (0:40) an der Route zum Nordwestgrat der Petite Aiguille Rousse voran, da auf dem Glacier des Sources de l'Isère südlich von P 2815 die Spaltengefahr zu hoch war.
  • Auf dem Wanderweg zum Refuge kann einem bereits kurz über dem Parkplatz in aller Ruhe ein Steinbock entgegen gewandert kommen.
  • Vergl. auch Tour 909 zur etwas nördlicher liegenden Cime de la Vache.
  • Tour alleine begangen.

 

  • Einfache Wegstrecke (6.9 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Grande und Petite Aiguille Rousse aus Nordwesten vom Gipfel der La Tsanteleina. Im Mittelgrund rechts steht die Pointe du Gros Caval.

Grande und Petite Aiguille Rousse

Ansicht der Grande Aiguille Rousse aus Südwesten vom Gipfel der Aiguille Pers. In der Ferne entdeckt man die Paradisogruppe.

Grande Aiguille Rousse aus SW

 

   

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