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Tour 962 - Pointe du Bouchet

Savoyen Vanoise Péclet-Polset-Gruppe
Savoie Massif de la Vanoise Massif de Péclet-Polset

Hochtour Route Val Thorens - Col du Bouchet - Glacier du Bouchet - W-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 1180 (1060) + 30 im Abstieg Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich sengend

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
3420
(3300 abgebr.)
2275
1180
(1060)
4:30
(4:10)
G2 315 2870 3
Lac de la Portettes

Am Lac de la Portettes.

 

Aiguille des Sts-Pères

Die Aiguille des Sts-Pères, Nachbar der Aiguille de Péclet. Rechts hinten ist der Col de Thorens eingesenkt.

 

Mont du Borgne

Der Mont du Borgne im Norden.

 

Pointe du Bouchet

Blick am Col du Bouchet aufs Gipfelziel. Links liegt der Glacier du Bouchet in der Sonne.

 

Mont Bréquin

Am  Fuße des Westgrates angekommen: Der Mont Bréquin vor den Grandes Rousses (links hinten).

 


Pointe du Bouchet, Nordflanke

Gesamtansicht von Gipfel und Glacier du Bouchet aus Norden von der Pointe de Thorens.

Anfahrt, aus Osten von Bourg-St.-Maurice, aus Westen von Albertville, durchs Tal der Isère (Tarentaise) nach Moûtiers. Von dort ins Vallée de Belleville (Teil der Trois Vallées) nach Les Menuires und weiter bis Val Thorens. P am südöstlichen Ortsrand (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P rechts haltend auf breitem Fahrweg weiter ins offene Tal hinein bis zur Schihütte Chalet de Thorens. Dahinter auf Steg über den Bach zu den rechten Talhängen hinüber. Dort auf Fahrweg an der Talstation des Portettes-Lifts vorbei und in längerer Traverse weiter bis rechts der Bergsteig Nr. 19 zum „Lac de la Portettes“ abzweigt. Über Wiesenhänge höher, den Fahrweg nochmals querend, ehe etwas oberhalb nach 1:00 der kleine See erreicht ist. Links um ihn herum und dahinter der Lifttrasse folgend hinauf zur Bergstation des Sesselliftes (0:25). Hier nach links weiter über Moränengeröll (Steigspuren, Steindauben), hinter dem sich ein weiteres, namenloses Seelein verbirgt. Rechts davor über einen Moränenrücken höher um dann links haltend einen höheren, mittelsteilen Hang (bis Hochsommer Firnfeld) in der gedachten Fortsetzung der Lifttrasse weiter anzusteigen. Vor dem deutlich weiter links liegenden Col du Bouchet lehnt sich der Hang zurück und es geht flacher, aber über zunehmend grobes Blockwerk weiter ehe man über einen kleineren Schlusshang (erdiger Schutt, Steigspuren) in den weiten Pass gelangt (0:50).
Jenseits deutlich links haltend über mittelsteile Geröll- und Schutthänge (spärliche Steigspuren, einige Steindauben) in längerer Traverse mit etwa 30m Höhenverlust ins hintere Gletscherkar des Glacier du Bouchet hinein. Das spaltenarme Gletscherkar geht man in weitem Bogen mit wenig Höhengewinn bis zur Gegenseite aus um dort über gut mittelsteile Firnhänge rechts in den Sattel unter dem rechten (nordöstlichen) Vorgipfel zu gelangen, wo eine Liftstation steht (1:20).
Hier links den breiten, recht steil ansteigenden Rücken (grobe Felstrümmer, Schuttgassen, vereinzelt Steindauben) höher zum Fuße des steil abfallenden Vorgipfels. Abbruch nach 0:35 auf 3300m, da weitere Route über den oberen Westgrat (hier genauer: Nordwestgrat) unklar.
Abstieg auf dem Anstiegswege: 0:15 zur Liftstation am Sattel, 1:10 mit 30 bis 40 Meter Gegenanstieg zum Col du Bouchet, 0:50 zum Lac de la Portettes, 0:45 zum P.

  • Bis zur Bergstation des Portettes-Liftes bewegt man sich weitgehend in sommerlich entblößtem Schigelände. Die Bergkämme darüber zeigen sich besonders einsam, wenige Steindauben und vereinzelte Steigspuren deuten aber doch auf gelegentlichen Verkehr auf der Route über den Col du Bouchet zum Gipfel hin. Der zu querende Gletscher zeigt sich spaltenarm, danach bleibt allerdings eine zermürbende halbe Stunde Steilhangquerung (Firn und Eis) bis zum Sattel unter dem Vorgipfel zu überstehen. Darauf folgt das übelst vorstellbare Felsgelände mit Blockwerk in allen Größen und dazwischen nur loses Geröll und noch haltloserer Schutt.
  • Die Route ist hier bis knapp 3300m begangen und beschrieben, wo die markante, steile Stirnkante des Vorgipfels ansetzt. Wie im Nachhinein erkannt, führt der Weiterweg vermutlich links, nordseitig, über steilere Felsbänke und -absätze ansteigend um die Kante herum auf die obere, sanftere Flanke hinaus (ggf. firnbedeckt). Über diese obere Flanke sollte man flacher in die Einsattelung vor dem Hauptgipfel gelangen, den man von links über etwas abschüssige Felsbänke ansteigend gewinnen mag.
  • Vergl. auch Tour 907 zur benachbarten Pointe de Thorens.
  • Tour alleine begangen.

 

  • Einfache Wegstrecke (6.3 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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