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Tour 961 - Mont du Borgne

Savoyen Vanoise Péclet-Polset-Gruppe
Savoie Massif de la Vanoise Massif de Péclet-Polset

Bergtour Route Val Thorens - Lac Blanc - SO-Grat (I) Gesamtaufstiegshöhe (m) 890 Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich sengend

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
 [4]
3153 2270 890 3:15 G2 164 1620 3
Aiguille de Péclet

Lac Blanc und Aiguille de Péclet.

Mont du Borgne, Gipfelaufbau

Gipfelaufbau.

 

Gipfelpanorama im NO

Blick vom Gipfel nach Nordosten gegen die Mont-Blanc-Gruppe (links), Sommet de Bellecôte und Mont Pourri (Mitte) und Grande Casse (rechts).

 

Sommet de Bellecôte und Mont Pourri

Sommet de Bellecôte (links) und Mont Pourri (Mitte) im Detail.

 

Grande Casse

Die Grande Casse, höchster Gipfel in der Vanoise.

Aiguille de Polset (links) und Aiguille de Péclet (Mitte).

Aiguille de Péclet

 

Die Grandes Rousses im Südwesten.

Grandes Rousses

 


Mont du Borgne

Überblick aus Süden vom Anstieg zur Pointe du Bouchet. Rechts führt der Südostgrat empor, darunter liegt das Kar hinter dem Lac Blanc.

Anfahrt, aus Osten von Bourg-St.-Maurice, aus Westen von Albertville, durchs Tal der Isère (Tarentaise) nach Moûtiers. Von dort ins Vallée de Belleville (Teil der Trois Vallées) nach Les Menuires und weiter bis Val Thorens. Großer P am Ortsanfang kurz nach einer Lawinengalerie und anschließendem Viadukt (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom östlichen Ortsrand entweder auf markierten Bergsteig (Nr. 18) dicht am linken Hangfuß höher oder etwas tiefer auf steiler Schipiste, gleichfalls links des Baches taleinwärts höher. Weiter oben quert man einen Fahrweg dem man bis neben den Lac Blanc folgen kann (1:45). Wenig oberhalb verlässt man den Fahrweg nach links um nordostwärts über Moränengeschiebe rechts neben einem Bächlein zu einen namenlosen Seelein auf 2827m im Karhintergrund zu gelangen (0:15). Vor dem Seelein vorbei um darauf den breiten Steilhang nordostwärts geradewegs zum Grat zwischen Gipfel (links) und Col de la Tempête (2989m, rechts) anzusteigen. Dabei in beliebiger Route über mühsamen Feinschutt geradewegs hinauf bis man nach gut halber Hanghöhe allmählich in schrofendurchsetztes Steilgelände gelangt. Je nach Belieben über brüchige Schrofenrippen (I-II) oder Schuttrinnen dazwischen höher bis auf die Anhöhe. Nun links über den zunächst schuttübersäten Kamm weiter ehe der Gipfelaufbau ansetzt. Hier über die Schneide (I, wüst übereinandergetürmtes Blockwerk), teils knapp links in der obersten Schuttflanke (einige wenige Steindauben und spärliche Steigspuren weisen den Weg) zum höchsten, völlig unmöblierten Punkt (1:15).
Abstieg auf dem Anstiegswege: 0:40 zum namenlosen Seelein hinab, 1:10 zum P.

  • Während die erste Hälfte der Tour durch roh zurecht geschobenes Schigebiet führt, geht es für den Rest völlig weglos und mühsam, teils maximal steil durch Geröll und Schutt. Am spitzen Felsgipfel gewinnt man immerhin Ausblick zur entfernteren Mont-Blanc-Gruppe, etwas näher stehen Mont Pourri, Sommet de Bellecôte und Grande Casse, während man die der Reihe nach aufgestellten, völlig vergletscherten Dômes de la Vanoise schon in allen Einzelheiten studieren kann. Die Dent Parrachée ist leider etwas ungünstig verstellt. Unmittelbar benachbart im Süden erhebt sich der markante, mehrgipfelige, vergletscherte Steilkamm der Aiguille de Péclet, links ergänzt von der Aiguille de Polset. Im Südosten begeistern in der Ferne das Massif des Ecrins von Mont Pelvoux, l'Ailefroide, Barre des Ecrins, Grande Ruine bis La Meije ehe sich die breit herausragenden Grandes Rousses mit dem Pic de l’Etendard eisglänzend ins Bild schieben.
  • Der Ausgangspunkt Val Thorens ist als einer der großen französischen Retortenschiorte im Sommer wenig ansehnlich und darf einen hier nicht stören. Die gesamte Umgebung ist dicht überzogen mit Seilbahnen, Sesselliften und Schiliften. Das Schigebiet ist Teil der Schischaukel zwischen den drei Tälern (Trois Vallées) Vallée de Belleville, Vallée de Méribel und Vallée de Courchevel womit deren Schigebiete von Val Thorens/Orelle, Les Menuires/St.-Martin, Méribel und Courchevel lückenlos zu einem Gebiet von 600 Pistenkilometern verbunden sind.
  • Tour alleine begangen.

S.a. Gipfelpanorama

  • Einfache Wegstrecke (6.1 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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