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Tour 919 - Weißspitze

Osttirol Hohe Tauern Venedigergruppe

Bergtour Route Bodenalm - Eisseehütte - S-Flanke Gesamtaufstiegshöhe (m) 1640 Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich gut

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
3300 1660 1640 4:50 G2 190 1960 3
Lasörling

Rückblick oberhalb der Bodenalm zum Lasörling.

 

Am Weg zum Wallhorntörl

Am Weg zum Wallhorntörl kurz oberhalb der Eisseehütte.

 

Am Eissee

Der Eissee-Bergkessel, darüber Großer Hexenkopf (Mitte rechts) und Hoher Eichham (rechts).

 

Weißspitze

Der Gipfelaufbau über dem Garaneberkees.

 

Weißspitze, Gipfel

Am Gipfel angekommen.

 

Großglockner

Gipfelblick nach Osten zum Großglockner. Links erhebt sich der Johannisberg, in der Mitte der Romariswandkopf.

 

Großer Hexenkopf und Hoher Eichham

Unmittelbare Nachbarschaft im Süden: Großer Hexenkopf (Mitte links) und Hoher Eichham (Mitte rechts). Vorne das Garaneberkees.

 

Anfahrt aus Norden vom Pinzgau über Mittersill und Felber-Tauern-Tunnel, aus Süden von Lienz durchs Isel-Tal, nach Matrei in Osttirol. Dort nach Westen ins Virgental. Zwischen Bobojach und Prägraten rechts abzweigend über steiles Mautsträßchen in Richtung Bodenalm. P auf 1660m nahe der Waldgrenze (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P auf dem ab hier gesperrten Almsträßchen einige Kehren bzw. auf markiertem Abkürzungspfad durch Weidehänge höher. Hinter der Bodenalm (Jausenstation) auf 1955m rechts auf Bergsteig weiter, der hoch in der rechten Flanke das Timmeltal hinein führt. Über Weidehänge mäßig ansteigend weiter, dann im Talgrund an der Wallhornalm vorbei bis an die Talstation der Materialseilbahn zur Eisseehütte. Hier über einen Steg auf die linke Talseite und dort steilere Wiesenhänge in Kehren weiter empor. Etwas höher wechselt der Bergpfad auf die rechte Talseite zurück bis bald die Eisseehütte, im Stirnhang einer großen Talstufe gelegen, erreicht ist (2:25). Von der Hütte quert der Steig in der Talstufe nach links um nahe am Bach in ein flaches Hochtälchen mit verlandeten Seeböden zu ziehen, wo sich erstmals der Blick zur Weißspitze öffnet. Man kann dem rechten Pfad zum „Eissee“ noch etwas weiter folgen um bei P 2560 (AV-Karte) über das breite, flache Bachbett zu wechseln. Gegenüber geht es begrünte Schrofenhänge empor - rechts eröffnet sich der Blick in den Bergkessel am Eissee - ehe es durch ein kleineres Becken mit einer weiteren Lache geht. Darauf zieht der Steig zwischen labyrinthischen Gletscherschliffbänken höher um schließlich unterhalb des Joches am Wallhorntörl in einen engen Bergkessel zu führen. Statt ins nördlich gelegene Joch anzusteigen kann man halb rechts, gegen Nordosten, steil über Blockwerk und Felstrümmer auf deutlichen Steigspuren in Richtung Gipfel schwenken um dort auf das sanft abfallende Garaneberkees am Fuße der Südflanke der Weißspitze zu gelangen. Nun direkt am Flankenfuß entlang ehe nach halber Strecke zum Gipfel deutliche Steigspuren schräg über Schutt und Geröll auf den Gratfirst leiten. Diesen gewinnt man an einer Einsattelung vor dem westlichen Vorgipfel. Über ihn und den flachen Gipfelgrat zum höchsten Punkt mit zwei Gipfelkreuzen (2:25).
Abstieg auf dem Anstiegswege: zur Hütte in 1:40, zum P in 1:50.

  • Besonders lohnender Aussichtsgipfel Besonders empfehlenswert im Zentrum der südöstlichen Venedigergruppe. Hier entfaltet sich ein ganz ausgezeichnetes Panorama von der etwas entfernteren Rieserfernergruppe im Südwesten über Rötspitze, Umbaltörl, Dreiherrnspitze, Simonyspitzen, Großer Geiger bis zum direkt gegenüber gelegenen Höhepunkt um Großvenediger, Rainer Horn, Schwarze Wand, Hoher Zaun und Kristallwand. Weiter im Osten erstreckt sich die Glocknergruppe, im südlichen Halbkreis bestimmen die nahen Gipfel Großer Hexenkopf und Hoher Eichham das Bild.
  • Die Tour liegt im landschaftlich großartigen .
  • Der Steig ist überwiegend angenehm zu gehen, lediglich im Bereich des Wallhorntörl sind lose Trümmerfelder zu durchqueren.

 

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Im Nordwesten thront der gletscherumwallte Großvenediger (Mitte links) über seinen Untertanen Rainer Horn (Mitte), Schwarze Wand und Hoher Zaun (rechts).

Großvenediger

Gipfelpanorama im Westen von Rötspitze (links) über Simonyspitzen (Mitte links) und Großer Happ (Mitte rechts) bis Großer Geiger (rechts).

Weißspitze, Gipfelpanorama im SW

 

   

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