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Tour 909 - Cime de la Vache

Savoyen Zentrale Grajische Alpen
Savoie Alpes Grées Centrales / Alpi Graie Centrali

Hochtour Route Pont St.-Charles - Refuge de Prariond - Glacier des Sources de l'Isère - NW-Grat Gesamtaufstiegshöhe (m) 1130 Tage 1 Verhältnisse hochsommerlich, Gipfel in Wolken

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit [1]
 Prominenz
(m)
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 Dominanz
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Eigenstän-
digkeit
[4]
3185 2056 1130 3:35 G1 58 650 4
Gorges du Malpasset

In der Felsenschlucht Gorges du Malpasset.

Das Talbecken am Weg zum Refuge de Prariond.

Am Weg zum Refuge de Prariond

 

Refuge de Prariond

Am Refuge de Prariond.

 

Cime de la Vache und Cime d'Oin

Im Talschluss vor dem Tête du Bouc (Bildmitte). Darüber in der Mitte ragt die Cime de la Vache auf, rechts der lang ansteigende Kamm der Cime d'Oin.

 

Cime d'Oin und Grande Aiguille Rousse

Blick am Gipfel nach Süden gegen Cime d'Oin (links, in Wolken) und Grande Aiguille Rousse (rechts).

 

Anfahrt - aus Norden von Bourg-St.-Maurice über Val d’Isère, aus Süden vom Col de l’Iseran - nach Le Fornet. Großer P östlich des Ortes an der tiefsten Straßenkehre im Talgrund, unmittelbar am Pont-St.-Charles (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P links des Baches auf markiertem Wanderweg Richtung „Refuge de Prariond“. Zunächst steigt man einen grünen Absatz an um dann in längerer Querung in leichtem Auf und Ab die tief eingekerbte Felsenschlucht Gorges du Malpasset zu durchschreiten. Danach öffnet sich das Tal zu einem weiten und grünen Becken durch das der weiterhin flache Pfad an das Refuge de Prariond führt (1:00).
Am Refuge geradeaus weiter auf unmarkiertem, aber deutlichen Pfad durch den ebenen Talboden ehe die Talflanken allmählich enger rücken und man direkt an den Bach (Ruisseau des Loses) gelangt. Steindauben folgend links am Bachlauf tiefer in den Talhintergrund um nahe P 2474 (Karte IGN 1:25000) auf die rechte Seite zu wechseln. Hier nach Südosten einen markanten Moränenrücken empor der schließlich auf einen Schrofenrücken, den Tête du Bouc, leitet. Länger auf diesem in gleicher Richtung höher bis man bei P 2815 weitläufiges, flacheres Terrain im Vorfeld des weiten Glacier des Sources de l'Isère betritt. Nun vereinzelten Steindauben nach eben ostwärts gegen den Sattel Col de la Vache, 2955m, rechts überragt vom Gipfelziel, einem markanten Felshorn. Deutlich vor dem Sattel rechts einen mittelsteilen Gletscherhang hinauf bis man etwa unter der Mitte des Gipfelkammes steht. Nun zum Bergfuß (2:20) und im steilen Schutt zum Gratfirst hinauf. Oben nach rechts und etwa 80 Höhenmeter auf dem Gipfelkamm über Felsbänke, Blockwerk und Schutt zur Gipfelkuppe. Am Gipfelsteinmann steht man nach 0:15.
Abstieg in etwa auf dem Anstiegswege, wobei man für die durchaus angenehme Passage auf dem Moränenrücken eine noch bessere Alternative durch eine unmittelbar östlich benachbarte, firngefüllte Talmulde findet, die zurück zum P 2474, am Fuß des Moränenrückens gelegen, führt. Die Hütte ist nach 1:40 erreicht, der Ausgangspunkt nach 0:50.

  • Landschaftlich durchgängig sehr reizvolles und sehr angenehm begehbares Tourengelände Besonders empfehlenswert. Auf dem Weg zur Hütte passiert man eine Klamm, danach geht es über einen ebenen Bachboden. Im Talhintergrund unter einer hohen Talstufe finden sich etliche Sturzbäche und Wasserfälle. Der Gletscher ist problemlos passierbar. Am Gipfel geht es auf italienischer Seite jäh in die Tiefe. Da man sich zwischen den höheren Bergen Punta Galisia im Norden und Grande Aiguille Rousse im Süden befindet, bleibt die Aussicht etwas eingeschränkt. Im Westen beherrschen Grande Motte und Grande Casse das Bild, im Osten, häufig aber durch Wolken verhangen, die Paradisogruppe.
  • Der Übergang nahe P 2474 über den Ruisseau des Loses kann sich bei starker Wasserführung schwierig erweisen. Alternativ kann man das Tal weglos weiter bis unter die Kante des wasserfallgeschmückten Roche des Loses verfolgen um dann rechts die hinterste Mulde (meist Firn) bis zur Anhöhe an P 2815 anzusteigen. Diese Route wurde hier auch im Abstieg gewählt (s.o.).
  • Auf dem Wanderweg zum Refuge kann einem bereits kurz über dem Parkplatz in aller Ruhe ein Steinbock entgegen gewandert kommen.
  • Vergl. auch Tour 827 zur etwas nördlicher liegenden Pointe Cocor.

 

  • Einfache Wegstrecke (6.8 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

Blick beim Abstieg gegen Pointe de Bazel (links) und Punta Calabre (Mitte).

Pointe de Bazel und Punta Calabre

Steinbock auf dem Wanderweg.

Steinbock

 

   

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