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Tour 902 - Le Grand Mont

Savoyen Beaufort-Gruppe
Savoie Massif de Beaufort

Bergtour Route La Grande Maison - Col de la Louze - SW-Flanke Gesamtaufstiegshöhe (m) 1060 Tage 1 Verhältnisse sommerlich bei Regen und Schneegriesel

Max
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digkeit
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2686 1629 1060 2:55 G1 577 8400 2
Col de la Louze

Am Col de la Louze. Im Talgrund erkennt man den Stausee Lac de St.-Guerin.

 

Col de la Louze

Die Bergwelt östlich des Passes.

 

Col de la Louze

Wolkenstimmung beim Abstieg zurück zum Pass.

Anfahrt, aus Westen von Albertville, aus Osten von Bourg-St.-Maurice, durchs Tal der Isère (Tarentaise) nach La Lechère. Von dort auf schmalem und sehr kehrenreichen Seitensträßchen nordostwärts über Petit Coeur nach Molençon. Vier Straßenkehren oberhalb zweigt links eine schmale Forststraße, zuletzt lange nur geschottert, ins Vallée de la Grande Maison ab. P am Ende der Schotterstraße auf 1629m oberhalb des Gehöftes von La Grande Maison (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P auf der linken Talseite bleibend und dem markierten Wanderweg folgend geradeaus weiter durch Wald, bald und ohne Höhenverlust über einen Bach wechselnd und rechts weiter über Schafweiden an die Hütte von La Carre. Nun links weiter, wieder taleinwärts, und die rechte Talflanke durch Wiesen allmählich ansteigend höher, an den verfallenen Grundmauern der Hütte von Les Caves vorbei, ehe es zuletzt etwas steiler und kleinere Tobel querend an den Col de la Louze auf 2119m geht (1:20, Wegtafel).
Am Sattel links einen Grashang empor. Die Pfadspuren winden sich länger nordwärts über die mäßig steile, jedoch wild bewegte südostseitige Gras- und Schrofenflanke des Grand Mont höher. Danach schlägt der Pfad, Steindauben weisen den Weg, länger nach Südwesten ein um auf einem ausgedehnten, stark bewegten Fels- und Geröllabsatz allmählich in einen kleinen Sattel auf etwa 2550m zu leiten (großer Steinmann). Hier nach rechts über einen breiten, schrofigen Rücken weiter, der bald etwas steiler wird und links über einer Felsrinne (ggf. firngefüllt) auf eine markante Kuppe führt. Um zwei weitere kleinere Schrofenköpfe herum gelangt man endlich an die breite oberste Gipfelflanke und kurz darauf ans links außen stehende Gipfelkreuz (1:35), rechts gegenüber befinden sich zwei kleine Sendemasten.
Abstieg auf dem Anstiegswege: Zum Col de la Louze in 1:20, zum P in 1:05.

  • Bedeutendster Berg in der westlichen Beaufort-Gruppe.
  • Vom Col de la Louze weiter nach Nordosten gegangen gelangt man an den sichtbaren Stausee Lac de St.-Guerin.
  • Der 10 Kilometer lange Forstweg nach La Grande Maison ist schmal und die zweite Hälfte lediglich geschottert, allerdings dann fast ohne Steigungen.
  • Nach sommerlichem Kaltfrontdurchgang bei Neuschnee ab 2400m und ab Col de la Louze in Wolken bei Schneegriesel begangen. Das Gipfelpanorama auf diesem sehr eigenständigen Berg kann daher nur nach Kartenlage mit Mont Blanc, den Aiguilles des Glaciers rechts davor, Aiguille du Grand Fond und Le Roignais, dem Herz der Beaufort-Gruppe, der Vanoise mit Mont Pourri, Sommet de Bellecôte, Grande Casse, den stark vergletscherten Dômes de la Vanoise und den Bergen um den Col de la Madeleine mit Le Cheval Noir und Grand Pic de la Lauzière angegeben werden.
  • Der Grand Mont ist ein voluminöser Berg. Er gibt sich mit seinen wild bewegten Flanken und dem labyrinthischen Gipfelkamm wie ein Miniaturgebirge, sein Name ist also kein Zufall.

 

  • Anstiegsweg (6.3 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

Fotos: Thehighrisepages.de

 

   

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